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Gerichtsverhandlung - Druckversion

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- Waadragor - 21.08.2008

((Arg, 20:00....ich werde schauen was sich machen lässt. Fürchte ich werde meine Aussage schriftlich einreichen müssen, wenn ich meine Mitspieler über 1 1/2 Stunden sitzen lasse werde ich ganz real gelyncht! Smile
Ich denke bis 1930-2000 kann ich noch online sein, wenn in der Zeit jemand online ist um meine Aussage aufzunehmen können wir das ganze auch gerne im RP machen.
Aber da Noron eh keine große Lust hat seinem ehemaligen Vorgesetzten unter die Augen zu treten ist die schriftliche Lösung vermutlich die beste :-)


- K!! - 21.08.2008

((
Hätte zu beiden Terminen Zeit.
))



- Aliana - 21.08.2008

*Ehirela saß ungeduldig in ihrem Zimmer im Stützpunkt der Kamael in Dion. Das Zimmer war klein - eine Liege, ein Tisch, ein Fenster, einige wenige Utensilien.*
Wir Kamael werden von diesem Farce von Gericht sicher nicht genau so gleich behandelt werden wie diese ... Lichtelfen... *schoss es ihr durch den Kopf.

Sie stand auf, zog sich an und meinte zornig* Zeit diesen Ork aufzusuchen. Ich werde ihn das Fürchten lehren, sollte er den Leichnam nicht rausrücken. Und die Klageschrift *sie sah zu ihrem Tisch, setzte sich und fing an zu schreiben:*

~*~

An den Richter Thurd,
über den Mord an der Kamael Listeria,

Die Lichte Leesia hat die Offizierin Listeria der Kamael getötet. Hiermit erhebe ich, Ehirela, Entsandte des Stützpunktes zu Gludin, Anklage wegen vorsätzlichen Mordes an Listeria. So ein Mord darf nicht ungesühnt bleiben und somit fordere das Höchstmaß an Strafe, die Übergabe der Lichte in die Entscheidungsgewalt der Kamael.

Stellvertretend für den Stützpunkt der Kamael in Gludin leite ich die Anklage und bin zu Verhandlungen befugt. Ich werde zur Verhandlung am fünften Tag der Woche zur achten Stunde am Abend zugegen sein.

Gez. Ehirela,
Entsandte des Stützpunktes zu Gludin

~*~

*Sie las das Geschriebene mehrmals durch und rollte das Pergament zusammen, es mit Wachs und ihrem Rangabzeichen versiegelnd. Daraufhin verließ sie ihr bescheidendes kleines Zimmer und übergab einem Boten des Stützpunktes in Dion das Schreiben mit dem Auftrag es dem Richter zuzustellen.
Sie machte sich auf, um nach der Leiche zu suchen. Zu bekannt kam ihr die Beschreibung des Orks vor - nur wo würde sie K finden? Sie ging auf den Dioner Markt und sah sich um. Dann begann sie jeden, der auch nur so aussah, als würde er den Ork kennen, nach jenem zu fragen, was ihr abwertende Gesten und Gesichter einbrachte. Doch das war sie Listeria schuldig, dachte sie.*

OOC:
1. Der Brief ist die offizielle Anklage der Elfe seitens der Kamael. Allerdings ist Ehirela (und auch ich) zu einem Kompromiss bereit - jedoch wird das RP, welches zu diesem führt, hoffentlich sehr interessant werden.
2. Ich würde mich freuen, wenn Ehirela K findet. Ob sie ihn überzeugen kann Listeria ihr zu übergeben oder sie ihn zwingt oder was auch immer, steht dabei auf einem anderen Blatt.


- Fahlyn - 21.08.2008

((Char: Raani))

Eine geraume Zeit war vergangen, seitdem Raani zuletzt über den Markt in Giran schlenderte und sich die Angebote der Händern ansah. Doch auch nun würde sie nur wenig Zeit in Giran verbringen, hatte sie doch ihrer Freundin Lysinia versprochen, ihr in einigen Angelegenheiten zu helfen. Raani selbst hoffte darauf einige Freunde und Bekannte in der Stadt anzutreffen und über die letzten Wochen Bericht erstatten zu können. Endlich hatte sie es geschafft, hatte den Rang einer Erzmaga erreicht.
Müde von den Strapazen der zurückliegenden Aufgaben, lief sie gemütelich auf den Baum im hinteren Teil des Marktes zu. Dort wollte sie sich ein wenig anlehnen, zur Ruhe kommen und das bunte Treiben des Marktes und die Vielfalt der Menschen, Elfen und aller anderen auf sich wirken lassen.

Auf halbem Wege entdeckte sie einen Anschlag an einem der anderen Bäume. Ihre Neugier lies sie sogleich verharren und den Anschlag lesen.
Kaum geendet betrübte sich ihre Miene.
'Schon wieder so ein unnötiger Tod... Wann lernen wir alle endlich, das ein jeder seine Berechtigung in dieser Welt hat... Ganz gleich welcher Rasse, ob Elf oder Zwerg, ob Mensch oder Orc.' dachte sie.

Langsam setzte sie ihren Weg zu ihrem Lieblingsplatz am Markt fort, die Gedanke immernoch bei diesem Mord.

'Eine Gerichtsverhandlung... Das ist eine gute Lösung. Bleibt nur zu hoffen, dass auch ein gerechtes Urteil gefunden wird und keine der betroffenen Völker sich unegerecht behandelt fühlt. Aber ist dies überhaupt möglich, bei all den Vorurteilen und Missverständnissen die sich über die Jahre auf allen Seiten aufgebaut haben?' ging es ihr immer wieder duchr den Kopf.

Dieser Vorfall lies ihr keine Ruhe. Sie beobachtet das Treiben das Marktes und besonders seine Vielfalt an Kulturen und Rassen, die friedlich ihrer Geschäfte nachgingen.

'Hier ist es doch auch so friedlich, ein jeder kommt mit dem anderen aus. Dort, der Ork, er unterhält sich mit einer Zwergin. Und dort die Elfe, sie ist mit einem Menschen in ein Gespräch vertieft. Ist es wirklich so naiv von mir, zu glauben, dass dies ein dauerhafter Zustand sein könnte? Ich werde dieser Verhandlung beiwohnen. Es gibt sicher nichts was diese Tat rechtfertigen könnte, doch vielleicht gibt es Gründe, die sie nachvollziehbar machen. Lysinia wird sich noch ein wenig gedulden müssen...'

Raani versuchte die Gedanken ruhen zu lassen und einfach die Ruhe des Momentes zu geniessen. Die Tage waren kräftezehrend und sie wünschte sich nichts mehr, als ein wenig Ruhe und Geborgenheit zu finden, am besten in den Armen ihres Liebsten....


((Ich werde mir die Verhandlung auch angucken. Wenn mir noch jemand sagen kann wo genau das ganze dann in Dion ist? Im Tempel?))


- Waadragor - 22.08.2008

Noron, dessen innere Unruhe immer größer wird je näher der Tag der Verhandlung rückt fasst einen Entschluss.
Er lässt sich Papier und Tinte bringen und schreibt seine Aussage nieder:
"Mein Name ist Noron und ich schreibe diese Zeilen frei von Beeinflussung, so wie ich auch die zu verhandelnden Ereignisse bei klarem Verstand beobachtet habe.

Als ich aus der Schenke trat befanden sich linkerhand zwei Orks, zur rechten, neben dem Baum, stand die Kamael, in eine Unterhaltung mit einem Dunkelelf vertieft.
Sie hielt einen blutbefleckten Bogen in Händen, für mein laienhaftes Aussehen einen Bogen elfischer Machart. Ihr Ton war geringschätzig und ich konnte vernehmen das es wohl um die Seele von Lichtelfen ging.
Ich setzte mich gegenüber vor den kleinen Wagen und beobachtet von dort die Ereignisse weiter.
Der Dunkle zeigte Interesse an dem Bogen und die Kamael händigte ihm diesen aus, woraufhin der Dunkle ihn Augenschein nahm.
In diesem Moment kam die Elfe um die Ecke aus Richtung der Turm und erspähte die Kamael und den Dunklen der den Bogen in Händen hielt.
Sie verharrte, die Kamael wurde ihrer gewahr und rief etwas wie:
"Habt ihr auch Interesse an diesem Bogen? Vielleicht nutzt er euch mehr als seinem Vorbesitzer."
Auch hier war ihr Tonfall wieder spöttisch, ich konnte den Ruf nur deshalb vernehmen da die Kamael die Stimme heben musste, die Elfe stand nämlich auch einige Schritte entfernt.
Dann ging alles sehr schnell.
Die Elfe begann in enormer Geschwindigkeit Pfeile auf die Kamael zu schiessen, der erste traf deren Flügel und nagelte ihn an den Baum.
Der zweite durchschlug die rechte Schulter der Kamael und machte ihr weitere Ausweichen praktisch unmöglich, sie rief dem Dunklen noch etwas zu doch dieser hielt sich auf Abstand und machte keine Anstalten der Kamael zu helfen.
Inzwischen hatten zwar auch die umstehende Orks und die Wache, die bis dahin dem Geschehen den Rücken zugewandt hatte, bemerkt was vor sich ging, doch waren sie nicht schnell genug um den dritten Schuss zu verhindern der die Kamael in die Brust traf und sie tötlich verletzte.
Während drei der inzwischen vier Orks nur daneben standen und zusahen, bemühte sich einer von ihnen, ein älterer Schamane schien es, der Kamael zu helfen jedoch ohne Erfolg.
Die anderen Orks gingen dann, die Elfe liess ihren Bogen fallen und ging auf den Dunkelelfen zu, ihr Schwert gezogen. Dieser rief dann zwar noch ein Schattenwesen an seine Seite, doch die Elfe erreichte ihn schnell und zwang ihn mit dem Schwert auf seiner Brust ihr den Bogen auszuhändigen den dieser immer noch in Händen hielt.
Dann liess sie von ihm ab und sank mit dem blutigen Bogen in der Hand auf die Knie, der Dunkle zog sich mit seinem beschworenen Diener in die Gassen zurück da inzwischen auch ein größerer Trupp Krieger auf dem Weg war, die Wache hatte Alarm geschlagen und wegen des Schatten auch nach Beistand der Kirche gerufen.
Der alte Ork zog der Kamael die Pfeile aus der Wunde und wollte mit ihrem Kadaver fliehen, wurde jedoch noch einmal aufgehalten als der Priester und der Paladin vor Ort erschienen.
Ich zog mich zu diesem Zeitpunkt etwas zurück um die Ermittlungen nicht zu behindern, daher konnte ich nur noch sehen das der Priester den Ork schliesslich mit dem Kadaver ziehen liess, die Elfe wurde entwaffnet und in Gewahrsam genommen.

Dies ist meine Sicht der Ereignisse, ich bedauere das ich bei der Verhandlung nicht als Zeuge vor Ort sein kann, doch zwingende Aufgaben verhindern es. Ich befinde mich aber öfter in Dion und stelle mich dann zur Befragung sofern es noch notwendig ist.

Gezeichnet,
Noron D."


Verkündung - Caromaus - 23.08.2008

Hiermit wird verkündet das die Elfe Leesia Mortilwen des Mordes an der Kamael Listeria Claront für schuldig befunden wurde!
Das Urteil lautet:

Die Elfe Leesia Mortilwen wird in die elfischen Auen verbannt und darf diese nicht mehr verlassen. Sollte sie ausserhalb gesehen werden, so ist sie als Vogelfrei anzusehen.
Dieses urteil ist rechtskräftig und wurde mit sofortiger Wirkung vollstreckt!

*so steht es an Aushängen und wurde es nur wenige Stunden nach der Verhandlung bekanntgegeben*


- Aliana - 23.08.2008

*Ehirela ritt nach der Verhandlung zum Stützpunkt in Dion zurück, ihr Herz bebte. Sie war sich sicher eine Sehne gehört zu haben. Doch kein Pfeil, kein Schuss. War sie das Ziel gewesen?
'Ein Sieg,' dachte sie. War es wirklich einer? Hätte sie nicht genau so gehandelt wenn eine Elfe ihre Mutter umgebracht hätte? Doch, mit Sicherheit.

Sie sprang vom Reittier und führte es an den Zügeln zum Stallburschen. Wenige Momente später saß sie in ihrem kleinen Zimmerlein und führte eine Feder über einem Pergament:*

~*~

An den Offizier des Stützpunktes zu Gludin,

Bericht: die Verhandlung war ein Erfolg. Die Elfe wurde ins Exil geschickt und für vogelfrei erklärt. Ein menschlicher Richter urteilte.
Bemerkung: dieses Urteil könnte die Elfen weiter von den Menschen geführt haben und so werden sich jene selbst isolieren. Ein Vorteil für uns.

Tathergang: die Offizierin Listeria hat wohl den Vater ihrer Mörderin getötet und ihn beraubt. Damit nicht genug - prahlte sie vor einem Dunklen damit. Schließlich wurde sie von drei Pfeilen aus nächster Nähe getötet.

Die Seele habe ich eingefangen und werde sie, so gewünscht, zurückbringen.
Den Körper hat ein Ork behalten. Ich halte es für nicht notwendig diesen zurückzuholen, da ein so leichtsinnig verlorenes Leben den Ritual des Sandes nicht wert ist. Ferner hat sie wohl - unklar, ob freiwillig oder nicht - Geheimnisse unseres Daseins den Orks vermacht.

Ob der Gefahren als einzige Kamael unter dem Gesindel gewesen zu sein, beantrage ich ferner eine Beförderung zur Vorgesetzten einer Botenabteilung. Gerne trage ich meine Gründe dem Marshall selbst vor.
Ein größeres Zimmer, ein eigenes Reittier, Kleidung für verschiedene Anlässe sind für solch Dinge für mich ebenfalls von Nöten.

Ino Sepóz,

Ehirela,
Botin und Entsandte des Stützpunktes zu Gludin.

~*~


*Sie holte tief Luft und starrte in den weißen, belegten Himmel. Empathie? Empfand sie welche für die Elfe? Vielleicht. Doch vor allem hat sich ihre Meinung zu Listeria geändert. Sie war zuerst das, was Ehirela träumte zu sein. Doch warum musste sie so prahlen? Vor allem vor einem Dunklen? Etwas in ihr versuchte ihr zu sagen, dass es der Stolz der Kamael war. Die Verluste, die Listeria in ihrer Einheit vielleicht hatte einstecken müssen, seien wohl groß gewesen und so war die Genugtuung, die Listeria dabei wohl hatte empfunden, ebenfalls groß.
Aber was war es für eine Bindung zwischen Listeria und diesem Ork?

Ehirela überlegte einige Zeit lang bis man an ihre Tür klopfte und ein Soldat meinte, es wäre Essenszeit. Kurzerhand rollte Ehirela das Pergament zusammen und brachte es am Essenssaal vorbei zum Botenzimmer.*

Empá! Dies muss heute noch nach Gludin. Es ist streng vertraulich, also holt einen eurer besten Boten! Am besten einen mit Erfahrung. Sollte er gefangen werden, muss er die Nachricht vernichten.

*Etwas verstört nickte der Nachrichtenverteiler ihr zu und leitete vor ihren Augen die Nachricht einem - vom Aussehen her - erfahrenen Kamael weiter. Wortlos nahm dieser die Nachricht und eilte los.
Ehirela wandte sich um und ging in Richtung der Mensa.*

OOC: Vielen Dank für das schöne RP und danke an die entsprechende Elfe, dass sie mich nicht umgebracht hat - auch wenn es wohl eher mein Gemecker war, was sie davon abhielt Smile.
Hier noch 2 Screens von der Verhandlung:
[Bild: shot00006qwo.jpg] [Bild: shot00007mtc.jpg]
Liebe Grüße, der Spieler von Ehirela.


- Caromaus - 23.08.2008

Nun noch etwas OOC von mir:


Danke an alle beteiligten, es war mehr aus der Sache geworden als ich mir vorgestellt habe und dafür bin ich dankbar.
ich bin mit dem Ausgang der handlung durchaus zufrieden, mein char ist es nicht. Ist auch nachvollziehbar da sie für schuldig befunden wurde, sich aberkeiner schuld bewusst ist^^

Danke nochmal an alle mitwirkenden und ich hoffe es gibt noch viele weitere moeglichkeiten^^


- Batash - 24.08.2008

Hihi, dann kann ich mich ja jetzt wieder in Dion blicken lassen Wink


- Norelle - 24.08.2008

Zitat:
Bekanntmachung

Der Rat der Eldhirim gibt bekannt, dass die Ellleth Leesia Mortilwen für die Elfen unschuldig ist. Man bezichtig sie des Mordes einer Kamael. Das Gericht zu Dion hat sie für schuldig befunden, als Strafe wurde sie in die Silberauen verbannt und gilt jetzt für das Volk der Eingeflügelten als vogelfrei.
Wir sehen diese Tat nicht als Mord an. Die Tote hatte den Vater der Elleth um sein Leben gebracht und noch schlimmer seine Seele geraubt, so dass ihm der Weg ins Licht verwehrt geblieben wäre und nie seinen Frieden gefunden hätte.
Die Ellteh Leesia Mortilwen steht also weiterhin unter unserem, dem Schutz ihres Volkes. Es ist die Pflicht eines jeden Lichten ihr Leben ebenso zu schützen, wie das eines jeden anderen seines Volkes. Jegliche Taten, die gegen diese Elfe gerichtet sind, werden von uns als Verrat angesehn und dementsprechend beantwortet.

gezeichnet, Mikarion Morje, Norelle Abendlicht, Seraein Ringeril