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Bluttag - Druckversion

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Bluttag - Mondin - 29.02.2008

Es ist zwar schon vorbei. Somit nicht wirklich ein Event. Doch sollte dies im RP nicht ungestraft bleiben.


Der einfache Schmane blickt zu Niatek, als würde er auf Instruktionen warten, der kräftige macht dies ihm nach, Niatek jedoch blickt sich auf dem Platz um, abschätzig spricht sie auf orkisch. „Erbärmliche Kreaturen“ ihr Blick wandert weiter „Noch sind sie an der Macht.“ Rakhattsh wendet sich bei diesen Worten finsteren Blickes um. Der Krieger lacht auf. „ Kha, noch...“ Niatek schmunzelt vor sich her, weiter leise auf orkisch sprechend „Doch zu lange hat die Ruhe schon gewährt. Es ist Zeit das sich jeder daran erinnert wer wir sind.“ Kurz atmet sie durch bevor sie ihre Stimme hebt und sie in Handelssprache über den Marktplatz ertönen lässt, dabei den Kopf leicht hebend ebenso wie die Handflächen. „Zeigt ihr niederen Gestalten das ihr es wert seit den Oroka, mit erhobenen Haupt entgegenzutreten!“ Senkt den Kopf leicht und sieht zu den Menschen die sich auf dem Platz tümmeln, nicht minder leiser fortfahrend. „Die Zeit der Menschen neigt sich dem Ende!“ Ihre Augen funkeln, schreien gerade zu nach einem Kampf. Rakhattash blickt sich breit grinsend, das die Fäden in seinem Mundwinkeln sich anspannen. „Keiner dieser Menschen, Zwerge und Elfen ist uns ebenbürtig..“ entgegnet der große Krieger „Guckt euch nur diese kleinen schwachen Kreaturen an. Bald wird es in jeder Stadt nur noch vor Orokas so wimmeln“
Wieder ertönt die Stimme Niateks über die Stände. „Ja, ihr traut euch nicht. Ihr verkriecht euch.“ Mittlerweile ist das treiben der Besucher etwas ruhiger geworden, die drei versucht man möglichst weit zu umrunden. „Ein Grund mehr euch nicht am leben zulassen. Den Feigen gebührt keine Ehre!“ der Schamane beobachtet die stummen Händler von denen keiner ein Wiederwort einlegt. „So ruhig? Stimmt ihr mir etwa zu?“ Perlys der der Krieger, streicht über die Klinge seines Schwertes. Niatek hingegen schnappt sich den ersten der sich zu nahe an sie heranwagt am kragen, schleudert ihn auf einen der marktstände, der krachen zusammen bricht. Fluchend springt der Händler auf, wird aber recht schnell still als er zu den Orks sieht. Rakhattash, rammt dem nächsten die stumpfe Unterseite seines Breitschwertes in den Rücken. Als dieser zusammen bricht, haben sich die Reihen schon etwas gelichtet, keiner wollte ihnen zu nahe kommen. Als Niatek langsam auf den zerstörten Stand zugeht, ihr langes dünnes Schwert aus dem Gürtel zieht, hört man nur ein kleines Mädchen das laut kreischend fort rennt. Der Schamane muss bei dem Anblick des Kindes grinsen und wendet sich wieder dem Geschehen zu. Die Orkin hebt ihr Schwert in die Höhe, so das die Spitze auf den gefallenen Menschen zeigt. Ohne großes zögern treibt sie diesem die Klinge in die Brust, sie in dem Körper drehend. Blut hustend versucht der Mensch sich aufzubäumen. Doch sein Körper erschlafft, als in dem Moment eine alte, gekrümmte auf einen Stock stützende Dame heran gehumpelt kommt. „Würdet ihr das ... bitte ... unterlassen?!“ Grinsend den Kopf noch leicht gesenkt dreht sich Niatek zu der Frau. Das Schwert aus dem Opfer herausziehend, fest in den Händen haltend. Die Augen der alten füllen sich mit schrecken als sie das herabtropfende Blut der Klinge erblickt. Marktbewohner die zu nahe an die Schamanin herantreten werden von Rakhattash rüde weggestoßen. „HIIILFE“ kreischt die zurückweichende Dame, jedoch hört man nur lautes Gepolter als einige Markthändler versuchen so schnell wie möglich ihr Handelsgut zusammenkramen und versuchen so schnell wie möglich zu entkommen. Die alte Dame sieht sich zittrig zu allen Seiten um. Ungläubig weiten sich ihre Augen als die meisten Händler fliehen. Andere stehen nur wie festgewurzelt da. Schnell erreicht Niatek die alte Frau, das Schwert fliegt von oben schräg auf den Körper zu. Kurz vor ihr dreht sich die Schamanin dabei leicht in die Knie gehend um eine viertel Drehung. Dem Schlag noch mehr Energie gebend. Tief schneidet sich das Schwert durch das Schulterblatt ins Fleisch, wimmernd bricht die Frau zusammen. Das tropfende Schwert schräg von sich haltend richtet sie sich wieder auf. Aus einer Seite der Stadt ertönt das tiefe Geräusch eines Warnhorns, als sich eine Menschin an die Orks heranwagt. Der Dame wohl helfen wollend, jedoch wurde sie von Perlys unsanft abgehalten. Diesen fährt sie an „He, Ork du hast wohl keine Erziehung genossen, was?“ Rakhattash der den Klang des Horns vernommen hat versucht sich bemerkbar zu machen, während Niatek sich nun auch der Menschin zuwendet. Der Krieger lacht „Erbärmlich und schwach..“ Wehement schlägt der Schamane auf dessen Schulter, als das Warnhorn von der andern Seite der Stadt erklingt, dieser aber noch zur Menschin gewandt die zu ihm spöttisch spricht. „Sehr ehrenhaft wen man schwächerer angreift. Gibt es für euch keine Gegner mehr?“ „Für mich ist jeder Gegner schwach.“ Die letzten Händler packen ihr Zeug zusammen, nur noch wenige Schaulustige stehen da. Jedoch krümmt von diesen keiner einen Finger um Ashinara zu helfen. „Ach den geht und sucht..“ der Rest geht in keuchen unter, als die Hand Niateks am sie am Kehlkopf greift. Rakhattash blickt abwechselnd zu den Stadtausgängen als weiter Warngeräusche zu hören sind. Die Menschin blickt trotzig zu der Orkin, versucht dem Griff sich zu entziehen. „Mutig. Die erste die spricht.“ Rau entgegnet diese „Nun Angst lähmt den Verstand und den Körper“ Der Krieger wirft ein „Mensch zieh leine du hast keine Chance gegen uns.“ „Das heißt aber nicht das ich Angst haben muss.“ Wieder hört man Niatek „Weise Worte. Doch sie helfen nichts im Krieg.“ Rakhattash versucht wieder auf sich aufmerksam zu machen, als Perlys sich ihm zuwendet zeigt er auf seine Ohren und dann auf eine Statue eines Kriegers. „Rakh, mach dir keine Sorgen, sie haben uns eh nichts entgegenzusetzen.“ Immer noch versuchend dem festen Griff der Schamanin zu lösen, „Ich habe keinen Krieg mit euch.“ „Ob es Krieg gibt oder nicht, entscheidet alleine der der ihn anfängt“, mit diesen Worten stoßt sie Ashinara von sich die nach hinten stolpert und zu Boden fällt.
„Sie haben Blut vergossen, lasst keinen am Leben!!!“, hört man zwischen den Kommandorufen, als die ersten schwer gepanzerten Wachen durch den linken Nordgang auf den Platz rücken.
Sich von der Menschin abwendend ruft sie den beiden wieder auf orksich zu. „Wir sind zu wenige. Weg!“ Ashinara sich am Boden wieder aufrichtend „Ach und darum trainiert ihr an schwachen und alten? Wie erbärmlich“ „Es gibt sonst keinen. Keiner hat sich gemeldet – euer Volk wird zermalmt“
Perlys der zu den Wachen sieht, brüllt „Und das ist alles was ihr zu bieten habt.“ Rakhattash versucht den Krieger zum Abmarsch zu bewegen als der kurze Befehl von Niatek ertönt, „Kommt!“
Leise seufzend spricht Ashinara, wohl mehr zu sich „Nun,.. es werden sich bestimmt welche finden – Nur wo?“
Die Schildträger rücken auseinander machen platz. Sekunden später tauchen die ersten Bogenschützen auf. Niatek rennt dicht gefolgt von Rakhattash auf den Südausgang zu. Hintern ihnen tönt der Wachhabender. „Sie fliehen! SCHIESST, SCHIESST!!“ Ein vielfaches surren ist zu hören als die ersten ihre Langbögen abgeschossen haben. Perlys findet gerade noch Schutz hinter einem Baum als die Pfeile krachend in das Holz einschlagen. Niatek biegt als erste in die Südgasse ein, kurz darauf erscheint Rakhattash. Dann der Krieger. „Sie wollen durchs Südtor schießt sie nieder!“ Den drei Orks wird jedoch der weg von einigen Lanzenträgern versperrt. Perlys stürmt erhobenen Schwertes vor, versucht eine Bresche durch die Lanzen zu schlagen. Wieder hört man das surren der Pfeile, einer bohrt sich durch die Hand des Schamanen welcher gerade dabei war einen zauber zu wirken, ein weiterer trifft den Krieger in der Seite. Gurgelnd, besinnt er sich seiner Klinge und geht ebenfalls auf die Wachen los. „BLAST DAS HORN! SIE SOLLEN DAS TOR VERRIEGELN! DAS WIRD IHR EIGNES GRAB HIER KOMMEN SIE NICHT MEHR RAUS!“
Die Schamanin hebt die linke Hand, steckt sie nach vorne und fängt an auf altorkisch zu murmeln „Geboren als eine des Feuers, dieses beherschend..“ Lanzen zersplittern unter schweren Hieben. „das Feuer Paagrios durch meine Hand. Soll es sich bündeln...“ Trotz zulaufender Wachen vom Tor, erlischt der Widerstand allmählich. „Einen Ball formen und ihr Ziel finden.“ schleudert diese nach vorne, wo sie knisternd durch den Gang saust. Einer vermag nicht auszuweichen und wird in einem Flammenmeer versenkt, das sich wie Öl auf dem steinernen Boden ausbreitet. „Folgt mir“ ertönt die kräftige Stimme. Niatek läuft los, gerade noch rechtzeitig bevor die nächsten Pfeile hinter ihr einschlagen. Sich durch die auseinander gesprengten Soldaten, halb laufend halb schlagend rennen sie auf das Tor zu. Dort versuchen zwei das Fallgatter herunter zulassen, blicken dabei ängstlich zu dem Flammeninferno das schon einige Banner ergriffen hat. Der Krieger hält auf die Wachen zu die verschwommen hinter Hitzeschwaden stehen. Als das Eiserne Gitter aud den Boden schlägt ziehen die beiden ihre Schwerter blank, nur sie stehen zwischen den Orks und deren Freiheit. Fasst gleichzeitig, richten die beiden Schamanen die Hände gen der Soldaten. Während Rakhattash einen Zauber der angst spricht, lauten die Worte Niateks „Stehen wie ein Baum, das Eis in den Adern spürend – sich nicht bewegen könnend, aber sehen was kommt.“
„Nehmt das“ brüllt Perlys, unter den Hieben des Drachentöters brechen die Knochen der beiden noch ehe die Klinge sie wirklich verletzt.
Über das Feuer springend eilt der Schamane auf den Hebel das Schließmechanismus des Gitters zu, macht sich daran zu schaffen dieses wieder hochzuziehen. Der Krieger stellt sich schützend vor ihn. Vom Platz strömen die Soldaten in den Gang, ihnen bietet sich ein grausamer Anblick. Nicht weniger Wachen, liegen schwer verletzt auf dem kalten Boden, und sicher auch Tote. Die ersten Bogenschützen senden vor Wut ihre Pfeile auf sie, bevor sie der Kommandat in eine Reihe bringt. Einige Pfeile treffen Perlys im Bein und Brustbereich, die Schamanin drückt sich an die Wand um möglichst kein Ziel zu geben. „Beeil dich Schamane, ich halte nicht mehr lange stand“ wie zur Bestätigung hustet der Krieger Blut.
Mit einer Handbewegung deutet Rakhattash an durch den Spalt unter dem Gitter zu verschwinden.
„Erst ihr“ hustet Perlys. Daraufhin läuft Niatek zum Tor rollt sich durch. Ein weiterer Schwall Pfeile saust auf die Gruppe zu, nochmals durchschlägt einer die Hand des Schamanen. Er lässt das Gitter einhaken, und entschwindet hindurch, dabei den Krieger versuchend mit zu ziehen. Doch als dieser sich umwendet wird er in den Rücken getroffen und fällt auf den Boden. Im Hintergrund hört man „SIE ENTKOMMEN, HOLT DIE PFERDE!“
Niatek ergreift ihn und zieht mit Hilfe Rakhs ihn unter dem Tor hervor wieder auf die Beine. Auf den Wehrgängen eilen zwei Armbrustschützen heran, während der eine recht schnell auf die Orks schießt dadurch aber verfehlt, lässt sich der andere mehr Zeit. „VERDAMMT. WIESO TREFFT IHR NICHT!“ Zischend fliegen immerfort Pfeile gen der drei. Als die Soldaten immer näher kommen, richte Niatek wieder ihre Hand auf diese, beginnt erneut. „Geboren als eine des Feuers, dieses beherschend..“ Zuerst unschlüssig zielt der verbleibende Schütze auf sie, „das Feuer Paagrios durch meine Hahh...“ als der aus der nähe abgefeuerte Bolzen die Schamanin in die linke Bauchhälfte trifft, wird sie durch diesen herumgewirbelt und schlägt auf den Boden.
Schnell richtet sie sich mit der Hilfe von Rakh auf und eilt humpelnd mit den beiden aus dem Sichtbereich der Schützen.


Großes Danke an Lia für das emoten der Wachen
auch ein Danke an die einzige die sich uns wirklich entgegengestellt hat. Ashinara


- Shia - 08.03.2008

Mit Verwunderung nahm Shia in Tagadha-rak die Bauchwunde der tahtakh 'magosh wahr.
Nachdem sie sich die Geschichte zu dieser Wunde erzählen ließ konnte sie sich ein Schmunzeln nicht verkneifen.

"Sehr emotional und ungestüm diese Niatek. Aber dass erst eine Berufswehr kommen muss, damit sich jemand gegen uns stellt ist wieder typisch. Schwache Menschheit."