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Der Thronfolger Adens - Druckversion

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Seiten: 1 2


Der Thronfolger Adens - Staff_Jastran - 20.05.2012

Da nach dem harten Winter noch nicht wieder genug Bäume nachgewachsen waren, begaben sich einige mutige Holzfäller aus Aden und Oren auf das verfluchte Schlachtfeld nördlich des Turmes der Verzweiflung.
Sie fällten einen der großen, abgestorbenen Bäume am Wegrand in sicherer Entfernung der Untotenhorden, welche diese Gegend beherrschten.
Als die Wurzeln sich aus dem Erdreich hoben, fanden sie einen alten, ledernen Rucksack dort zwischen.
Einer der Holzfäller nahm ihn an sich und öffnete ihn. Er enthielt 2 Weinflaschen, einige vermoderte Talismane, ein Buch, welches sorgsam in Öltuch eingeschlagen war und eine Münze mit dem Wappen Adens.
Schon entbrannte ein Streit unter den Holzfällern, in welche Stadt man nun den Fund bringen sollte. Bevor es zu Handgreiflichkeiten kam, einigte man sich darauf, dass man Buch und Münze zum Elfenbeinturm bringen wollte.

Die Gelehrten des Turmes nahmen beides entgegen und belohnten die Holzfäller mit einigen Geldstücken.
Als sie das Buch lesen herrscht großes Erstaunen, handelt es sich doch um das Reisetagebuch eines Thronfolgers, welcher in keiner der Schriften jemals erwähnt wurde.
Doch nach der Lektüre dieses Buches gibt es kaum einen, der betrübt darüber wäre, dass der Autor niemals König wurde. Allerdings sollten die Münzen der Krönungskette wieder in die Hände des Turmes gelangen. So machte der Elfenbeinturm das Buch für jeden zugänglich, in der Hoffnung dass sich Abenteurer finden würden, welche bei der Suche helfen.
Sie liessen über den Tavernenwirt verkünden, dass sie die Finder sowohl für Hinweise, als auch für den Fund der Münzen belohnen würden.

Leider hat der Autor keine Zeitabschnitte angegeben, daher können sich Suchende nur anhand der Beschreibungen im Buch orientieren und seinem Pfad folgen. :

TAGEBUCH:
Jeder gute König sollte das Land und seine Bewohner, welche er dereinst beherrschen will genau kennen. Daher begab ich mich auf die lange Reise. Um mich später an alles zu erinnern, werde ich dieses Tagebuch führen. So die Götter mir gewogen sind, werden sie mir dereinst eine Gemahlin zur Seite geben, welche mir Söhne schenken wird, auf dass meine Familie auch in späteren Generationen das Land weise und gerecht regieren wird.


Ich begleitete eine Handelskaravane bis zu dem Gebirge, welches das Land der Dunkelelfen von der Region nördlich von Gludin trennt.
Da es kurz vor Einbruch der Nacht war, richtete ich mir ein Lager in einer alten Ruine ein. Das Lagerfeuer hielt die Bären fern, welche hier noch in großer Menge umherlaufen. Im Morgengrauen wollte ich los, mein Ziel war es das Land abseits der Wege zu erkunden. Östlich von mir ist eine weitere Ruine. Stumme Zeugen des Krieges, der vor langer Zeit das Land überzog.
Proviant hatte ich nicht viel mit, wusste ich doch, dass das Land mich mit allem versorgen konnte, was ich benötige. Daher hatte ich nur das Wichtigste in meinem Rucksack, sowie einige Erinnerungsstücke, Schreibzeug und Talismane. Ebenso einige Opfergaben, sollte ich an einem Schrein eines der Götter dieses Reiches vorbei kommen. Natürlich fehlen auch die elf Münzen nicht, welche die Kette des Herrschers bilden werden, für jede Burgstadt eine, eine mit seinem eigenen Wappen und jene mit dem Wappen seines Vaters. Sie muss ich nach erfolgreicher Reise einem Schmied geben, auf dass er die Kette daraus fertigt.
Die Nacht war unbequem, dennoch fühle ich mich mich frisch und tatendurstig. Mit meinem Wanderstab hielt ich mir die Bären erfolgreich vom Leib.
Als erstes wollte ich mir die Ruine östlich von hier ansehen. Es gab doch immer noch zurück gelassene Dinge, die es wert waren mitgenommen zu werden.
Am Abend zuvor hatte ich sie noch im Schein der untergehenden Sonne durch die Reste des Fensters neben meinem Lager gesehen.

In ihr fand ich nichts von Bedeutung, aber als mein Blick nach Westen schweifte, sah ich im Morgennebel eine weitere Ruine und hielt drauf zu.
Ich hielt mich zwischen dem Weg und den Ruinen des Todeskampfes, als ich die Umrisse einiger Barrikaden im Nebel sah ging ich dort hin.
Dort stand ein Ork an einem Zelt. Wir unterhielten uns, und er erzählte mir, dass er ein Lehrer der Kampfkunst ist. Sein Name ist Toruku und er lebt in der Einöde um seine Fähigkeiten zu verbessern.

Von seinem Zelt aus sah ich ein weiteres und ging auch dort hin. Doch dort hielt sich keiner auf, also ging ich weiter zu dem Haus, ein Stück südlich.
Auch hier war keiner, doch die Ware vor dem Haus, lies mich sehen, dass der oder die Bewohner wohl wieder kommen würden.
So lange wollte ich nicht warten und sah mich um, westlich war eine weitere Ansammlung von Zelten, also hielt ich drauf zu.
Ein wunderbares Lager, besonders wenn man in einer Gruppe unterwegs war. Allerdings waren dort riesige Spinnen, monströse Bienen, seltsame silberne Katzen und die allgegenwärtigen Bären. Daher machte ich dass ich fortkam.
Eine besonders hartnäckige Biene verfolgte mich und so rannte ich über die Hügel im Osten, bis ich an das Ufer eines Sees kam.
Ein Sprung ins Wasser und das Biest drehte ab und flog zurück.


Ich sah mich um, etwas Interessantes gab es hier nicht zu sehen, also füllte ich meine Wasserflasche und wanderte ein wenig am Ufer des Sees entlang nach Süden. Nach einiger Zeit kam ich an eine sehr schöne Hütte. An den Fuß der Hügel geschmiegt, im Schatten der Bäume stand sie da. Ein Tisch und zwei Hocker luden zum Verweilen ein.
Doch auch hier traf ich niemanden an. Aber ein Schild an der Tür, wies diese Hütte als Gasthaus aus. Leider war es noch geschlossen, was ich auf die frühen Morgenstunde schob. Daher rastete ich nur kurz um dann weiter zu gehen.
Da mein Weg im Süden von einer Hügelkette versperrt wurde, wandte ich mich nach Osten. Doch auch dort kam ich nicht ohne Weiteres durch, so kletterte ich vorsichtig am Rand des Abhangs weiter. Ich musste vorsichtig sein, dort unten wimmelte es von seltsamen Hundewesen. Ich wollte nicht herausfinden ob sie friedlich sind.
Ihrer Bewaffnung und dem Lager nach zu urteilen waren sie es nicht. Immer das Lager unterhalb des Hügels im Auge haltend ging ich vorsichtig weiter. Dort unten war auch ihr Anführer, ich verstand ihre Sprache nicht, aber scheinbar war sein Name Klutus, wie diese Wesen bei seiner Ansprache immer wieder mit einem Ton der Bewunderung riefen.

Endlich hatte ich das Lager hinter mir und befand mich auf einem Weg. Ich beschloss, ihm weiter in südlicher Richtung zu folgen, bis ich etwas interessantes sehen würde.
Als ich die Hügelkette hinter mir hatte sah ich nach einer Zeit einen Steinkreis, ihn wollte ich mir näher ansehen. Ich musste nur vorsichtig sein, es wimmelte hier von Bären und riesigen Spinnen.
Er war nichts Besonderes, aber als ich im Schatten eines Steines stand, sah ich einen Angehörigen der wilden Ork Stämme, daher ging ich zum Weg zurück um weiter nach Süden zu reisen. Immer wieder Bären und Spinnen ausweichend.
Bald sah ich eine schmale Schlucht. Diese betrat ich. Ich bin gespannt, was sich dahinter verbirgt.
Seltsame Felsnadeln ragen in die Höhe. Hinter der Schlucht gabelt sich der Weg. Welchem sollte ich weiter folgen?
Schnell traf ich eine Entscheidung, nachdem ich in östlicher Richtung einen Felsbogen sah, der sich über dem Weg spannte. Ihn wollte ich mir genauer ansehen.
Die Felsformationen in dieser Gegend sind faszinierend. wie alt mögen sie sein. Als Mensch fühlt man sich klein und unbedeutend, gegen diese Wunderwerke der Natur.

Plötzlich weitete der Weg sich zu einer grünen Lichtung. Mitten auf dieser stand eine Nymphe. Wie man diesen Wesen nachsagt, war auch diese noch so eben höflich zu nennen, als sie mich bat sie nicht zu stören und meinen Weg fortzusetzen.
Die Lichtung endete recht abrupt und ging in eine Wüste über. Auch hier faszinierten mich die Steinformationen, aber sie waren seltsam. Sie sahen aus wie riesige Ameisenbauten. Einige Meter vor mir stand eine große Echse, also suchte ich mir einen Weg um sie zu umgehen. Ich wollte diese seltsame Wüste am nördlichen Rand umgehen. Ich hatte gewiss nicht genug Wasser mit, um mitten hindurch zu gehen.
Aber diese Echsen und riesige fliegende Augen wirkten auf mich sehr bedrohlich. Was sollten diese Augen beobachten? Waren sie Wächter? Doch für was? Eines Tages würde ich mit einer Expedition wieder kommen und das Geheimnis dieser Wüste herausfinden.
Auf dem grasbewachsenen Hügel links von mir, sehe ich ein Fachwerkhaus. Doch habe ich keine Möglichkeit dort hin zu gelangen. Wer mag in einer solchen Gegend wohnen wollen?
Sicher, der Blick von dort über diese Wüste muss wundervoll sein. Aber es ist doch recht abgelegen.
Ich habe einen Weg gefunden, den Hügel zu erklettern. Das der Stand der Sonne mir sagt, dass es Mittag ist, nutze ich die Zeit für eine kleine Rast und fertige eine Skizze der, wie erwartet wunderbaren Aussicht an.
Das Haus ist nicht weit weg von mir, doch zweifle ich, dass jemand der dort wohnt sehr gastfreundlich ist. Daher werde ich weiter nach Osten reisen.
Wieder sehe ich einige dieser Hundewesen und ich schleiche im Schatten eines Felsens dran vorbei. Zum Glück haben sie in eine andre Richtung geschaut und mich nicht gesehen.
In einiger Entfernung sehe ich ein weiteres Haus, aber genau wie das erste, ist es wohl ehr ein Beobachtungsposten mit dem hohen Turm. Ist diese Gegend unter Bewachung oder sind es Forscher?
Wenn ich erst König bin, werde ich eine Untersuchung in Auftrag geben.



Ich werde wohl diese Wüste ein Stück durchqueren müssen um weiter nach Osten zu kommen. Ohne Karte habe ich keine Ahnung wo ich mich befinde. Hätte ich doch besser im Unterricht aufgepasst als dieser Langweiler mir Geografie beibringen wollte.
Wenigstens kenne ich die Himmelsrichtungen. Ich werde Aden schon erreichen und dann werde ich König wenn mein Vater irgendwann abdankt.
Oh, nun weiss, ich warum die Felsen aussehen wie riesige Ameisenbauten. Dort unten sind Ameisen... sie sind riesig.
Ich sollte einen Bogen um sie machen. Leider führt die Schlucht links vom mir nach Norden, das ist der falsche weg. Also vorsichtig zwischen diesen Ameisen und den Golems durchschleichen.
Die Mittagshitze in dieser Wüste ist schier unerträglich. Ich hoffe ich habe sie gleich hinter mir. Beinahe hätte ich eine entzückende Maid angesprochen. Doch im letzten Moment erkannte ich dass es sich um ein Skelett handelt. Gaukelt mir die Hitze Bilder vor?
Es muss doch einen Ausgang hier geben...ich folge den Felsen am östlichen Rand, wenigstens habe ich nun ab und an etwas Schatten. Endlich finde ich einen leichten Abhang und klettere ihn mit letzter Kraft hinauf.
Wiesen, Grün, eine langweilige Gegend, aber wo Grün ist, ist auch Wasser. Ich meine ich kann es riechen, ich halte mich nach Süden. Ich höre Möwen kreischen. Trotz meiner Erschöpfung beschleunige ich meine Schritte.
Hätter Vater mir doch wenigstens einen Kammerdiener mitgegeben. Oder eine Eskorte mit einer Sänfte.
Ein Strand, jubelnd renne ich darauf zu, ich muss nur den Echsenwesen, Augen und weissen Großkatzen ausweichen.
Ich renne ins Wasser, waschen, trinken...ich hätte nie gedacht, dass Wasser ein solcher Luxus sein kann.
Wenn ich wieder in Aden bin werde ich jeden Tag baden und Wasser trinken soviel ich will.
Ich beende hier meine Reise für den Tag und raste am Strand. Über mir auf dem Berg erhebt sich eine Festung. Hier sollte ich sicher ruhen können.



Am nächsten Tag setze ich erfrischt meine Reise fort. Sicherheitshalber bleibe ich erst einmal in Wassernähe.
Plötzlich seh ich in einiger Entfernung eine Brücke. Neugierig gehe ich näher ran. Sie ist unvollendet. Sollte sie eigentlich zur Insel führen, die ich gegenüber sehe?
Grade will ich die Brücke betreten, da erschrecke ich, was ist dies? Piraten, bei den Göttern. Hätte ich meine Leibgarde dabei würde ich ihr befehlen dieses Pack dort zu beseitigen. Andrerseits, sagt man den Piraten nicht nach, dass sie in Saus und Braus leben und immer die schönsten Weiber haben?
Wenn ich König bin, sollte ich einen Pakt mit ihnen schliessen. Ich lasse sie in Ruhe und sie versorgen mich mit dem besten Rum und den Weibern, eines Königs angemessen.

Vorsichtig, damit sie mich nicht bemerken gehe ich weiter auf den Leuchtturm auf dem Hügel vor mir zu. Von dort hat man bestimmt eine gute Aussicht und ich finde heraus, in welche Richtung ich weiter gehen muss.
Was ist dies? Sollte es gar einen Zugang zur Insel geben, welcher unter Wasser liegt? Wenn ich König bin, werde ich einige Leute hinschicken damit sie ihn erkunden. Vielleicht lagen dort Schätze. Bei mir sind sie besser aufgehoben als unter Wasser, immerhin weiss man, dass einem König die größten Schätze gebühren.
Ein großer Hafen? Dann muss ich bei Giran sein. Ich glaube Aden liegt im Norden. Also wende ich mich vom Leuchtturm aus in diese Richtung.

Was ist dies? Vier große Säulen mit einem Dach und Fahnen dran, welche ein wasserbecken schützen? Ist dies eine Badestelle für Reisende? Das sehe ich mir näher an.
Das Wasser ist seltsam rot und das Becken ist sehr tief. Ich verzichte darauf, dort hinein zu gehen.
Bin ich erst einmal wieder in Aden, werde ich mein eigenes Bad benutzen und mich von einer hübschen Dienerin waschen lassen, wie es meinem Stand gebührt.
Ich klettere den Hügel rauf und will grade auf der andren Seite runter gehen, als ich eine Bewegung sehe. Frauen mit Flügeln? Welch höllische Brut ist dies? Besonders diese mit den Flügeln wie eine Fledermaus, wunderschön anzusehen aber diese Flügel stören doch gewaltig. Das erklärt, warum sie nicht züchtig gekleidet ist, wie es sich für ein Weib ausserhalb des Schlafgemaches geziemt. Ich rutsche den Abhang an einer andren Seite herab und höre ein reissendes Geräusch. Unten angekommen sehe ich nach, ein Riß... in meinem Hosenboden. Gut dass ich bald in Giran bin. Ich werde einem Schneider dort die Gunst erweisen den künftigen König einzukleiden. So wird er stolz sein und kein Geld verlangen.

Endlich gegen Abend sehe ich die Stadttore Girans. Ein Ritter und eine Wache stehen am Tor. Doch was ist das?
Kennen diese Burschen keinen Respekt? Der Ritter, welcher sich als Ortho Lancer vorstellt und die Wache Kurt verweigern mir den Einlass? Was glauben sie wer sie sind? Ich sage ihnen wer ich bin und sie besitzen die Frechheit zu lachen.
Ich sei ein König der Lumpen und Bettlerpack komme nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr in die Stadt. Ich soll mir ein Lager hintem im Stall der Arena nehmen.
Na wartet, wenn ich erst König bin, werde ich Eure Köpfe fordern. Da ich zu müde zum streiten bin, schleppe ich mich also zu der Arena und suche mir einen Platz in dem Stall. Wenigstens ist es im Heu warm und trocken.

Früh am nächsten Morgen zog ich weiter. Ich wusste, dass ich mich nach Norden halten muss, um nach Aden zu kommen. Also folgte ich dem Pfad, welcher sich durch die Berge schlängelt.
Was war das? Drachen die fliegen und Feuer speien? Das wäre doch das Richtige für mich. Ich werde jemanden beauftragen mir einen zu zähmen, damit ich vom Rücken eines Drachen aus meine Truppen befehlen kann.
Dann werden diese Giraner mir gewiss den nötigen Respekt zollen.
Vorsichtig schleiche ich an diesen Wesen vorbei.

Ha, was auch immer dieser Kerl getan hat, dass man ihm seine Arme derart einspannt, er wird es verdient haben.
Auch diese Kette zwischen den Zähnen und der Ring zwischen seinen Beinen. Er muss angemessen gelitten haben, bevor er starb. Ein Meister der Nekromantie muss ihn wieder belebt haben und ihn, sowie einige andre als Abschreckung hier hingebracht haben. Ob es etwas mit dem Krieg zwischen Oren und Giran zu tun hat? Nun, es ist nicht von Belang, aber einen Nekromanten der dies bewerkstelligen kann werde ich in meine Dienste nehmen. War nicht auch in dieser Gegend das Domizil dieses Hardin? Interessant, er wird in meine Dienste treten. Ob er es will oder nicht.

Schon wieder so ein Wasserbecken. Wer auch immer diese gebaut hat muss ein Verschwender gewesen sein. Sollen Reisende doch in den Fluss springen. Man muss das Pack nicht noch verwöhnen.
Palisaden? Wehrtürme? Was ist das? Ich schleiche mich ran und spähe durch eine Lücke. Tiere als Soldaten? Sie wirken sehr wehrhaft. Sollte Oren hier seine Truppen stationiert haben? Dies ist gut zu wissen. Also werden wir Oren schleifen und seine Truppen übernehmen. Ich umgehe die Stadt im westen. Eigentlich ist es recht gut gelegen. Wenn wir die Stadt zerstört haben, werde ich dort einen Aussenposten errichten lassen. Dann sollen meine Leute dort Zölle kassieren, von jedem der passieren will.
Die Torwächterinnen des Landes werden alle beseitigt. Es kann nicht angehen, dass sie mich um die mir zustehenden Gelder bringen indem sie Leute einfach so von Ort zu Ort bringen.

Es gibt erstuanlich viele Militärische Lager rund um Oren. Selbst wilde Orks stehen unter dem Kommando. Scheinbar findet sich kein Mensch, der noch über Ehre verfügt, bereit dort zu dienen.
Es wird Zeit ein Nachtlager zu suchen.
Westlich der Burg finde ich eine Ruine. Es muss wohl auch einmal eine Burg gewesen sein. In den Überresten des Turmes richte ich mich ein. Da meine Vorräte zur Neige gehen, fange ich mir eine Ratte mit einer Schlinge und brate sie über einem kleinen Feuer.
Es schmeckt zwar, ist aber eines Königs unwürdig.
Am nächsten Morgen reise ich weiter nach Norden, am linken Flussufer entlang.
Ich stoße auf eine kleine Hütte. Es sieht aus wie das Haus einer Hexe. Aber wer glaubt schon an sowas. Ich gehe darauf zu. Eine Kürbislaterne hängt an einem Mast. Vor der Hütte ist ein kleines Mädchen.
Sie ist dumm, denn sie begrüßt mich freundlich. Hat ihre Mutter ihr nicht gesagt, dass Fremde gefährlich sein können?
sie nennt sich Matild. Mit einem schnellen Schlag auf den Hinterkopf bringe ich sie zur Ruhe und betrete das Haus. Es ist keiner drin. Also schnappe ich mir ein gutes Messer von einem Tisch, sowie einen Laib Käse und ein frisches Brot. Auch die zwei Flaschen Wein stecke ich ein.

Als ich die Hütte verlasse kommt dieses Kind wieder zu sich. "Ich verfluche dich." ruft sie mir böse entgegen. Ich schubse sie zur Seite, so dass sie mit einem vernehmlichen Knacken am Mast zusammensinkt.
Dämliche Göre. Ich reise weiter. Soll ihre Mutter doch nach ihrem Balg sehen wenn sie wieder kommt. Was lässt das Weibstück auch ein Kind alleine.
An einer seichten Stelle überquere ich den Fluss.


Ich komme in einen Wald mit seltsamen Wesen. Diese tumben Oger, nun dressiert sind sie im Krieg recht nützlich. Aber diese grünen, langarmigen Biester? Gewiss ein Experiment dieses Elfenbeinturmes zu meiner Rechten. Wenn ich König bin, wird dieser Turm geräumt. Dann werde ich dort meine Frauen wohnen lassen. Immerhin braucht ein König mehr als eine. Wie soll er sonst eine angemessene Zahl Nachkommen haben, welche das Reich für ihn sichern, oder welche man Feinden als Geisel anbieten kann. Töchter sind immer eine gute Möglichkeit sie reich zu verheiraten.

Ich reise weiter nach Osten. Bald muss ich Aden errreicht haben. Ich sehe schon den Turm der Anmaßung in den Nebeln. Dort werde ich das letzte Nachtlager meiner Reise aufschlagen.Wo kommt eigentlich plötzlich dieser Nebel her? Mein Blick schwenkt nach Norden. Ich sehe die Umrisse einer Festung. Gewiss kann ich dort sicherer lagern als beim Turm. Also nutze ich den Rest Tageslicht um dort hin zu kommen.
Untote, scharenweise. Es muss untersucht werden, was die Magier im Elfenbeinturm dort anstellen, bevor wir sie eliminieren. Sie sind eine Gefahr für mein Land.
Ich ereiche die Festung und schlage an ihrem Fuß mein Lager auf.
Als ich meine Vorräte auspacke, stelle ich mit Entsetzen fest, dass von meinen elf Münzen nur noch eine vorhanden ist.
Ich muss die andren auf der Reise verloren haben.
Gleich morgen werde ich den Weg also zurück gehen müssen um sie zu finden.
Ich werde durch einen unerträglichen Schmerz wach. Was ist los? Entsetzt sehe ich auf meine Hand, sie ist skelettiert. Ich gehe zum Elfenbeinturm. Dieses Blag hat mich verflucht. Die Magier müssen mir helfen.




//OOC: Dies ist der ... zugegeben lange... Text zum diesjährigen Pfingstevent. Folgt den Schritten des Thronfolgers und sammelt die Münzen der Kette.
Die Münzen können an allen beschriebenen Orten der Reise sein. Doch sind sie nur "Nebensache" im Vordergrund steht das Erleben einer Reise im RP mit seinen Stationen.

Die Münzensuche ist etwas für RP'ler und Enginespieler.

Darüber hinaus wird es auch für RP rund um diese Reise Belohnungen geben.
In diesem Fall, kann ich mich nur am Forum orientieren, da ich nicht jeden RP'ler begleiten kann.
Es ist egal, ob einer alleine auf Reise geht, oder sich Gruppen finden.
Es spielt keine Rolle, ob jemand einen langen oder einen kurzen Text schreibt. Nicht jeder RP'ler ist auch Schriftsteller.
Keiner wird leer ausgehen.

Die Münzen (zu finden in dem NPC: "Truhe") kann man morgen , Montag den 21.5. 19 Uhr suchen und beim NPC in der Shopping Area des Elfenbeinturmes beim NPC neben Carolus tauschen. Da die Idee für das Event recht kurzfristig kam haben wir NPC's von einem andren Event genommen, aber die Texte nicht angepasst. Seht es uns nach, immerhin war kein Pfingst Event geplant. Die Quest nimmt man an, sobald man eine der Truhen "anspricht".


- Staff_Jastran - 20.05.2012

Da die Frage aufkam:

Das Reisetagebuch liegt offen in der RP Bibliothek aus und kann von jedem gelesen werden (emotet).

Da der Text so lang ist, konnten wir keinen NPC dazu erstellen.


Die Truhen geben die Münzen... der NPC um die Quest anzunehmen und abzugeben klappt erst nach dem Serverrestart morgen. Er wird in der Bibliothek neben dem Pult mit dem Tagebuch stehen.


- Caitlyn - 20.05.2012

Sie rieb sich den schmerzenden Kopf. Caitlyn war des morgens vor dem Geifernden Keiler erwacht, nachdem irgendjemand die schlafende, alkoholisierte Frau mit sanfter Gewalt aus der Spelunke geleitet hatte. Das Flüstern hinter der Schädeldecke hatte sie geweckt. Mit zitternden Fingern tastete sie nach dem Flachmann am Gürtel. Das Gefäß war fast leer und der abgestandene Schnaps darin schmeckte wie Wischwasser. Doch irgendwie gelang der Tropfen die Lebensgeister zumindest etwas zu wecken und die Schatten wieder schlafen zu schicken. Cait gab ein unwirrsches Knurren von sich. Sie musste sich endlich wieder in den Griff bekommen, bevor der Alkohol dies tat.

Der Boden unter den Füßen schwankte und die Häuserfassaden drehten sich etwas zeitversetzt mit, als Caitlyn schließlich aufstand. Sie hielt sich schwankend an der Tür des Keilers fest und wartete, dass der Schwall Übelkeit verging, der sich bitter unter ihrer Zunge angesammelt hatte. Sie atmete tief durch, klopfte den Dreck von der Kleidung und begab sich zur Teleportationswächterin.

---

Es kostete etwas Überredung, bis man sie in die Bibliothek vor ließ. Wenn sie ehrlich war, konnte Caitlyn dies sogar verstehen. Sie sah eher als wie eine Bettlerin, als wie eine vertrauenswürdige Person, die gut mit den alten Büchern um ging. Sie rechnete fast schon sicher damit, dass man sie beim Verlassen der Bibliothek nach gestohlenen Dingen filzen würde.
Einige Stunden brütete Cait über den Büchern. Flüche, Dämonen, Besessenheit, Schatten... Schließlich gab sie leise seufzend auf. Magie... war kein Gebiet, auf dem sie sich auskannte. Die Aufzeichnungen brachten sie nicht weiter.

Sie erhob sich, um die Bibliothek zu verlassen, als ihr ein ausgelegtes Buch ins Auge fiel. Interessiert trat sie näher, überflog die ersten Zeilen flüchtig, ehe sie ganz zu lesen begann und die Buchstaben einen irren Plan in ihrem Kopf formten. Verschwundene Münzen! Für so einen Schatz würde man gewiss den ein oder anderen verschwiegenen Alchimisten, Schwarzmagier oder Priester kaufen können, der bereit sein würde ihr zu helfen. So sprach die Stimme ihres Verstandes. Der Schatten hatte einen anderen Plan. "Was für eine Macht würden diese Münzen bedeuten! Macht, Einfluß. sie werden kriechen und stiefellecken wie die räudigen Hunde."
Mit einem tiefen Einatmen schloss sie die inzwischen giftgrünen Augen und atmete tief durch, die Stimmen zurück in den Hinterkopf zu bannen. Es war an der Zeit, diese Stimmen zum endgültigen Schweigen zu bringen, die Schatten endgültig verschwinden zu lassen. Hektisch zog sie Pergament und Feder aus der Manteltasche, kritzelte eine kurze Zusammenfassung der Tagebuchaufzeichnungen.


- Theo - 20.05.2012

"Baron, ein Bote hat dieses Bündel für Euch überbracht." Sich verneigend hält ein Diener im Dioner Schloß ein kleines Päckchen in den ausgestreckten Händen.
"So? Und von wem?" wendet sich Theo fragend dem Diener zu. "Ist er noch da?"
"Ja, Baron, er wartet im Saal auf Euch."
"Gut, dann bring mich zu ihm!"
.
.
.
"Bist du der Bote?"
"Ja Herr."
"Nun, dann sag, wer schickte dich und worum handelt es sich?"
"Mein Herr, der Herr Thandolar schickte mich mit diesem Bündel zu Euch, er ist der meinung, dass der Inhalt Euch interessieren dürfte."
"So? Ist er der Meinung? Und wie kommt er zu dieser?"
"Herr, ich solL Euch ausrichten, dass er sich in der Bibliothek des Elfenbeinturms zu Studien aufhält. Es fiel ihm auf, dass die Priester dort ein Buch zur offenen Einsicht auslegten. Als Herr Thandolar Einblick nahm, sei ihm bewusst geworden, dass der Inhalt für Euch, Herr, interessant sein dürfte und fertigte eine Abschrift an. Ich sollte Euch die Abschrift überbringen." Bei den letzten Worten deutete der Bote auf das Bündel in des Dieners Händen.
"Aha... gut, hab Dank für deine Dienste." Theo wendet sich dem Diener zu. "Gib her und entlohne ihn angemessen."
.
.
.
Stunden später fiel Theo wieder das Bündel des Boten ein. Achtlos hatte er es den halben Tag liegen lassen, doch nun öffnete er es und fand ein kleines Büchlein. Beim Durchblättern war er sich sicher, ja dies ist Thandolars Schrift.
"Was soll das sein?" Theo begann zu lesen.

Schon bei den ersten Worten in der Abschrift änderte sich sein Blick. Seine Augenbrauen hoben sich überrascht und mit deutlichem Interesse las er das Tagebuch. Hinter der letzten beschriebenen Seite war ein loses Blatt Papier in das Büchlein eingelegt worden.

Mein Herr,
ich erachte es als meine Pflicht Euch über das Geschehen und diesen Fund zu informieren.
Als Bewahrer des Throns und des Reiches erstellte ich dem Bund diese Abschrift.
Es ist unbekannt, von wem und wann das Original geschrieben wurde.
Nach Auskunft der Priester wurde das Buch zusammen mit einigen anderen Dingen, darunter einer Kette mit dem Adener Wappen.
Die Kette wurde von den Priestern als Adener Krönungskette erkannt! Sie ist nicht vollständig.

Für Reich und Krone, untertänigst,
Thandolar

Theo legt die Nachricht zurück in das Buch. "So so, wir haben also einen unbekannten Thronanwärter und ebenso ist sein Verbleib ... nun unbekannt. Sollte man ändern." Er blättert erneut durch die Abschrift. "Die Münzen der Krönungskette hat dieser Nichtsnutz wohl auf seiner Reise verloren. Es wäre vorteilhaft, wenn sie gefunden werden, bevor sie in Umlauf kommen und womöglich Schaden oder ein Durcheinander anrichten. Lebensfremde Priester des Turms!" Er flucht. "Sie hätten das Buch nicht offen auslegen sollen, sie prophozieren ja gerade, dass jeder Taugenichts sich nun auf die Suche nach den fehlenden Münzen der Kette macht. ... Müssen wir sie eben vorher finden." Er seufzt, dann ruft er einen Diener.
"Lass davon" er deutet auf das Buch "zwei weitere Abschriften machen. Schick eine in den Tempel Kain, die zweite behalte hier im Schloß. Diese da werde ich auf meiner Suche nach den Münzen an mich nehmen. Ach ja, schick einen Assassinen zum Elfenbeinturm! Für diese Dummheit sollte man die Priester strafen!" Nach einer kurzen Pause dreht er sich dem Diener zu. "Vergiss meinen letzten Auftrag wieder! Bereitet mein Pferd vor! Wir müssen die fehlenden MÜnzen der Kette sichern und manches klären."


- Gaoth - 21.05.2012

Gaoth ging in der kleinen Hütte wütend auf und ab.

"Ein Thronfolger? Nun, um ihn muss ich mir keine Gedanken machen, ihn ereilte sein gerechtes Schicksal. Aber diese Münzen... ich hoffe Theo bekommt keinen Wind von der Geschichte. Aber selbst wenn... *sie lachte böse* er ist derzeit an die Marschen gefesselt.
So wie er mir vorwarf, dass ich als Fürstin im Schloss zu bleiben habe um mich keiner Gefahr auszusetzen, so hat er sich nun mit seinen eigenen Worten gebunden.
Dennoch werde ich nicht so auf die Reise gehen. Gaoth bleibt hier. Ich reise als Ravenna die Jägerin."


Sie nahm eine Tonflasche mit einer braunen Flüssigkeit und spülte ihre Haare damit, bis sie ein stumpfes Braun aufwiesen. Dann flocht sie sich Federn, Perlen und kleine Knochen in die Schläfensträhnen, die restlichen Haare fasste sie zu einem Zopf zusammen.
Zum Schluss befestigte sie die sorgsam konservierte Blume, welche Marben ihr einst schenkte im Haar.
Dann zog sie eine enge, grüne Hose und ein passendes Hemd an. Darüber kam eine hellbraune, lederne Tunika, welche mit einem breiten Gürtel gebunden wurde. Weiche Stiefel und Handschuhe in der gleichen Farbe vervollständigten die Kleidung.
Einen Dolch steckte sie in den Schaft der Stiefel, das Jagdmesser kam an den Gürtel. Sie verfasste eine Notiz für Za'id und Leon, dass sie Theo im Auge halten sollten und wies sie an Nachrichten unter den losen Stein bei X'Uros zu legen, wenn etwas Unvorhergesehenes passieren sollte.
Dann nahm sie Köcher und Bogen und verliess das Haus.

Vor der Tür stiess sie einen Pfiff aus. Kurz darauf kam eine seltene Gruppierung an Tieren aus dem Wald. Zwei Wölfe, ein Wüstenlöwe und die schwarze Raubkatze.

Gaoth lachte leise. "Ihr seid wohl genau so begierig drauf, endlich wieder durch die Welt zu reisen wie ich. Nun, dann lasst uns aufbrechen."

Sie legte ihrem Pferd Zaumzeug an und die seltsam Gruppe begab sich zu den Südausläufern der Nebligen Berge.


- Saphier - 21.05.2012

*Etwas genervt klappte Atlenam das dicke in Leder gebundene Buch zu und deponierte es seitlich auf einem Regal.
Für die Recherchen die er für Airyn zusammentrug, welche ihn vor dem starken Winter aufgesucht hatte, war er durch das ganze Land gereist. Doch die Informationen die er über Kaan den Hetzer zusammen getragen hatte, waren zu einem nicht ausreichend und zum anderen nicht zuverlässig. So führte ihn der Weg abermals in diese Hallen des Wissens unter dem Elfenbeinturm.
Doch wie konnte er bei diesem Lärm die Werke studieren? In seiner Aufgabe als Chronist des Ordens war es nicht selten ihn hier anzutreffen, doch das Gesindel welches sich heute hier versammelte war alles andere als üblich.*

*Die Übeltäter zu finden war einfach, musste er doch nur den Worten und dem Gelächter folgen welche sich ihren Weg durch zahlreiche Gänge voller Bücherregale bahnten.
Schließlich erblickte er sie, eine Gruppe von Menschen welche sich um ein Buch scharten. Etwas überrascht blieb Atlenam stehen, denn nach dem Aussehen derer die dort standen hätten einige wohl eher in eine Taverne gepasst als an solch einen Ort. Lautstark sprachen sie von Goldenen Münzen und Königen, von Schätzen, Macht und Belohnungen während sie sich um den besten Platz drängten um einen Blick auf den Text zu erhaschen und ihn abzuschreiben.
Und gerade als Atlenam den Mut gefasste hatte und einen Schritt auf die Meute losgehen wollte trat ein Magister an ihn heran.*

Verzeiht für den Lärm Herr von Hohenlicht *sprach er ruhig und beschwichtigend, da er wohl Atlenams Gesichtsausdruck vernommen hatte. Schließlich erläuterte er ihm auch den Grund für die kommenden und gehenden Personen und in etwa was im Tagebuch stünde* Wenn ihr wollt nutzt eines unserer privaten Studierzimmer, dort ist es ruhiger.

*Mit diesen Worten reichte er ihm einen unscheinbaren Schlüssel. Der Chronist senkte leicht den Kopf in Respekt vor dieser Geste und dankte dem Magister des Elfenbeinturms. Dann ging er zurück und nahm das Buch, welches er seitlich aufs Bücherregal abgelegt hatte. Mit Schlüssel und Buch begab er sich dann sogleich in den Nebentrakt und dachte dabei über die Worte des Magisters nach* „Sie suchen Münzen die vor hunderten von Jahren aus einer Tasche fielen?“ *Atlenam schüttelte ungläubig den Kopf während er sich die Frage im Geiste stellte* „Es ist undenkbar das sie gefunden werden. Nach solch langer Zeit werden die bestimmt nicht glänzend auf dem Rasen liegen und warten, dass sie gefunden werden. Entweder sind sie unter dem Gestrüpp alter Sträucher oder unter Erde und Steinen verloren oder wurden schon längst von Leuten gefunden und eingetauscht, eventuell eingeschmolzen falls sie aus Gold waren“ *schweiften seine Gedanken über den Verbleib der kostbaren Münzen*. „Nichts desto trotz werde ich dem Orden davon berichten, immerhin ist das sammeln antiker Artefakte eine Lieblingsbeschäftigung von Hohepriester Gregory und Stadtrat Menelus“ *Mit diesen Gedanken schloss er die Tür des Studierzimmers hinter sich, setzte sich an einen der Tische und widmete sich wieder dem Thema Kaan *


Tag eins - Caitlyn - 21.05.2012

Ihre Reise begann in Gludin, eine Stadt, die ihr vollkommen fremd war. Caitlyn hatte sich in leichte, bequeme Kleidung gehüllt und die Taschen am Sattel des geliehenen Pferdes prall mit Proviant und nützlichen Dingen gefüllt. Reisen war noch nie etwas gewesen, dass sie gern getan hatte. Doch der Zweck heiligt bekanntlich die Mittel.

Sie verließ Gludin in den frühen Morgenstunden. Die Eisen des Pferdes klapperten laut auf dem festen Weg, während der Panther lautlos ging. Auch hinterließen die dunklen Pranken keine Abdrücke im Sand, als sie die Stadt gänzlich hinter sich gelassen hatten. Die Katze hatte noch immer Schwierigkeiten, zwischen der Schattengestalt und ihrer wirklichen Materie zu wechseln. Vielleicht war es nicht nur Cait, die die Stimmen hörte und sich von ihren schattenhaften Worten beeinflussen ließ.

Sie passierten die Arena von Gludin, die ruhig und verlassen in der Morgensonne lag. Das Wetter war recht mild und kam den Reisenden zugute. Sie war es nicht gewohnt, lange Wege auf dem Pferderücken zurück zu legen, doch es widerstrebte ihr, die Gestalt des Jaguars anzunehmen, die Hardin ihr gelehrt hatte. Tatsächlich hatte sie dies komplett vermieden, seitdem die Schatten die Kontrolle über sie übernommen hatten. Ein Raubtier, das von zwiespältigen Dämonen gelenkt wurde... es schauderte sie.
Caitlyn war einigermaßen nüchtern. Die Dämonen schienen zu ruhen ob des hellen, freundlichen Tages. Oder zu lauern. Sicher sein konnte sie sich nie - doch jenseits der eigenen Sinne vom Alkohol benebelt zu reisen - es wäre nicht besonders ungefährlich.

Gut eine halbe Stunde waren sie unterwegs, als sie an einem kleinen Lager vorbei kamen, das nahe einer Felswand lag. Vorsichtig inspizierte Caitlyn die hohen, spitzen Zelte, doch sie waren verlassen und zerrissen. Die Kohlen in den Überresten des Feuers waren schon lange kalt - es schien Ewigkeiten her zu sein, dass hier Menschen gelagert hatten. Sie fragte sich, warum die Zelte einfach so zurück gelassen worden waren. Gab es einen Angriff? Fröstelnd zum Trotz der Sonne rieb sie sich die Oberarme und ging zurück zu ihrem Pferd, um dieses zu besteigen und weiter zu reisen.
Sie ließen eine hölzerne Hütte zu ihrer Rechten zurück und stießen in naher Umgebung auf weitere Lager. Auch aus ihnen drang kein Rauch. Cait erinnerte sich daran, dass das Lagers des Thronfolgers in einer alten Ruine gelegen hatte. So untersuchte sie die Lager nicht weiter und folgte dem Weg nach Norden, in Richtung des Landes der Dunkelelfen.

Die Hinterlassenschaften der Bären verrieten, dass sie auf dem richtigen Weg war. Ihre Fußspuren waren tief in den Sand und ins Gras gedrückt und ließen Caitlyn froh über den kleinen Jagddolch am Gürtel sein.
Als der Tag später wurde, kamen sie an einigen Ruinen vorbei. Cait untersuchte sie gründlich, doch nirgends gab es Anzeichen, dass jemand hier gewesen und gelagert hatte. Als die Sonne schon weit hinter den Bäumen verschwunden war und nur noch sanft zwischen den Blättern hindurch schien, fand sie schließlich eine Ruine, in der es ein erloschenes Lagerfeuer gab. Cait stieg vom Pferd und band es in der Ruine an, aus Angst, die Bären könnten es verscheuchen. Sie hatte zwar noch keinen dieser brummigen Zeitgenossen gesehen, doch wollte sie kein Risiko eingehen.

Die schattenhafte Raubkatze bezog ihren Wachposten, während Caitlyn sich entkräftet ans Feuer setzte. Sie stocherte einige Zeit in den Überresten herum und fand einen Hosenknopf - keine Münze. Der Kopf schmerzte ihr und kündigte den drohenden Kater an. Mit müden Fingern entkorkte sie den Flachmann und nahm einige lange Züge, ehe sie das Feuer neu entzündete - Holz lag genug herum und das Wetter hatte es trocken und angreifbar für gierige Flammen gemacht. Den Dolch behielt sie in der Hand, während sie schlief. Ab und an schnaubte das Pferd nervös, wenn es einen der zottelfelligen Tiere witterte, ab und an knurrte der Panther leise - doch alles in allem blieb die Nacht ruhig.


- Staff_Jastran - 21.05.2012

Kaiena, Ladd, Fairen und Merian saßen in dem Erker beisammen.


"Was machen wir, wenn wirklich jemand alle Münzen bringt? Sich wohlmöglich noch zum König erklärt? "
"Dann sollten wir schneller sein, als die Suchenden"
"Das dürfte zu spät sein, gewiss sind schon einige Münzen gefunden worden"
"Wir könnten für Verwirrung sorgen. Meines Bruders Tochter Tyra handelt mit verschiedenen Waren. Auch mit Gegenständen die man nicht so leicht bekommt. Dann soll sie einfach dem Reiseweg folgen und falsche Münzen verstecken. Wenn sie nur alt genug sind wird keiner den Unterschied bemerken.
Ich habe noch irgendwo einen Beutel mit Geld aus der Zeit Imotheps. Da er wertlos ist nehmen wir diesen."

So als brachte ein Bote der Händlerin Tyra den Beutel und die Order die Münzen zu verteilen.


//OOC : Ich hatte nicht bedacht, dass die RP unabhängig von einander laufen und so auch an einem Ort verschiedene Personen eine Münze finden können.
Da die Frage aufkam: die Truhen sind nur optische Merkmale für Fundorte.


- Theo - 22.05.2012

Er war nach Dion geritten. Es war ein Ritt, wie er ihn oft vornahm, um selbst in Dion nach dem rechten zu schauen, nachdem er seine Zeit eher im Schloß zu Cruma verbrachte als in Dion. Doch diesmal blieb er länger und er hielt sich außergewöhnlich oft im Fasan auf.

Schließlich kam die, auf die Theo anscheinend zu warten schien.
"Du hast das Buch erhalten?"
"Natürlich und ich habe mich sofort auf den Weg gemacht."
"Was denkst Du darüber?"
"Ich sehe keine Gefahr, aber mir wäre wohler, wüssten wir Gaoth bei uns."
"Verständlich, aber ich kann Dir nicht sagen, wo sie ist. Mit Kains Hilfe wird sie Deinen Weg kreuzen."
"Was erwartest Du? Was sollen wir tun?"
"Verfolgt die Reiseroute dieses Königs" In abfälligem Ton sagt er das Wort König. "Beobachtet, wer anscheinend nach diesen Münzen sucht, haltet sie im Auge. Haben die nach Eurer Einschätzung etwas gefunden, freundet Euch an, nehmt es ihnen ab, tauscht die Münzen aus, tut, was immer Euch zum Ziel führt."
"Sollen sie an Leben bleiben?"
Theo wiegt den Kopf. "Wenn möglich ja, Unruhe oder Gerüchte können wir nicht gebrauchen. Geht einfach behutsam vor, wenn Du verstehst."

"Ich denke ja." Die Frau steht auf und schaut zu Theo zurück. "Ihr könnt sicher sein, dass es niemanden geben wird, der sich zum König berufen fühlen wird. Findet jemand eine dieser Münzen, werden wir es wissen und handeln."
"Ich danke Euch Thanova. Möge Kain Euch den Weg geleiten und zum Erfolg führen."

Abends reitet Theo zurück ins Schloß.


- Valenica - 23.05.2012

OOC: Da Brina, Ileila und ich das zusammen gemacht haben,
ist das der Beitrag für uns drei, weil... warum dreimal das Selbe erzählen...


Bei ihrem wöchentlichen Besuch in der Bibliothek des Elfenbeinturmes war Sherlaya auf ein Manuskript gestossen. Das Tagebuch eines Prinzen aus Aden, der einmal auf den Thron hätte folgen sollen. Aufgeregt hatte
sie sich eine Kopie der Schrift angefertigt und war zu ihrer besten Freundin Brina gelaufen. Sherlaya verbrachte oft Zeit in dieser Bibliothek, oft auch mit Brina um Aufzeichnung alter Schätze zu finden.

„Brina, schau mal!“

Die grünen Augen der jungen Zwergin funkelten ihre Freundin, die Schmiedin aufgeregt an und ihre Wangen waren gerötet.

„Ich habe ein tolles Tagebuch gefunden, schau.“

Sie zeigte ihre Abschrift vor und hibbelte ungeduldig, während Brina las. Nach kurzer Zeit war die Schmiedin mit lesen fertig und auch ihre Wangen röteten sich aufgeregt. Und aufgeregt klatschte die Schmiedin in die Hände.

„Oh, lass uns zusammen den Weg nachlaufen! Ein richtiges Abenteuer!“

Und auch Sher war vollauf begeistert, so sehr, dass sie kurz zusammen zuckte. Vor nicht allzulanger Zeit war sie verletzt worden und ihre Rüstung war nichtmehr zu gebrauchen gewesen. Aber unter anderem Brina hatte ihr sehr geholfen, eine neue zu bekommen. Und Ileila. Auch wenn Ileila eine von den bösen Hellelfies war, dafür war sie gar nicht so unnett.

„Fragen wir Ileila ob sie mit kommen möchte? So als Dankefein, dass sie geholfen hat, meine neue Rüstung zu beschaffen?“

Brina nickte bereitwillig und gemeinsam machten sich die Zwerginnen auf um die Elfe zu ihrem Abenteuer einzuladen. Es brauchte auch keine große Überredungskunst und gemeinsam machten sie sich auf, den Weg des unglücklichen Thronerben nachzuvollziehen.


Es dauerte eine Weile bis sie den Punkt gefunden hatten an dem das Abenteuer begann. Hauptsächlich weil der Prinz ein enormes Problem mit der Orientierung gehabt zu haben schien. Südlich von Gludin gab es nur Wasser und die Wolkenberge die das Dunkelelfen Gebiet von dem Gludins trennte war... im Norden. Norrrrden. Und danach war er auch nicht nach Osten sondern Westen gelaufen. Wie ein betrunkener Hellelf war er umher getorkelt. Sehr seltsamer Bursche.
Bis in die Wüstenlande folgten sie seinem Weg und hier bekam die kleine Gruppe einen fürchterlichen Lachanfall. Brina, die die Aufgabe übernommen hatte, die Wegbeschreibung vorzulesen, kam zu dem Punkt, an dem der Prinz behauptete er wüsste über die immelsrichtungen bescheid. Brina und Sherlaya rollten sich vor Lachen auf dem Boden und bekamen kaum noch Luft und auch Ileila hatte Mühe zwischen dem Lachen zu atmen.
Nach dieser kleinen Unterbrechung folgte die Gruppe weiter den Aufzeichnungen des Thronfolgers so gut sie es vermochten. Bis Aden war es noch immer sehr weit. In Giran füllten sie ihre Vorräte auf und weiter ging es, dem sehr eigentümlichen Weg, des noch igentümlicheren Menschen nach.
Bei einer kleinen Hütte in an der, der Prinz ein kleines Mädchen niedergeschlagen hatte. An dieser Stelle, so laut vorgelesen ereiferten sich die drei Freunde darüber, dass dieser Mensch auch ein fürchterlicher Herrscher gewesen wäre. Das zeichnete sich schon seit einiger Zeit in seiner Erzählung ab. Und auch wenn es nicht nett war, so vermutete Sherlaya insgeheim, dass der König seinen Sohn losgeschickt hatte um ihn entweder in einen vernünftigen jungen Mann zu verwandeln oder dafür zu sorgen, dass er nicht wieder kam.
An vielen Stellen, vor allem an denen, an denen der Prinz gerastet hatte, fand die kleine Gruppe alte Münzen, mal halb überwuchert mal im Schlamm glitzernd. Eifrig sammelten sie die Relikte ein.
Sie erreichten die letze Etappe des Prinzen, bevor er sein Ende gefunden hatte.

„Hm.“

Sherlaya schaute grübelnd in die Runde.

„Und was machen wir nun mit den Münzen?“

Ihr taten von der langen Reise die Füße weh, sie war müde und hungrig.

„Vielleicht sollten wir im Elfenbeinturm von unserer Reise erzählen.“

Ileila und Sherlaya stimmten dem Vorschlag von Brina zu und so, endete ihr kleines gemeinsames Abenteuer.