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In den Grenzlanden zu Oren
#1
Der Morgen dämmerte, als er kurz vor den Toren des Dorfes der Jäger leise ächzend von seinem Reittier stieg. Sich streckend schloss er die Augen und verfluchte innerlich die Schmerzen, die nur allzu deutlich von seinem Allerwertesten durch seinen gesamten Körper auszustrahlen schienen. Dann griff er die Zügel, tätschelte kurz das Tier, welches daraufhin leise schnaubte, und ging den Rest des Weges.

Die Reise hatte länger gedauert, als er gedacht hatte. Fast einen Zehnten. Er hatte die großen Straßen und Ortschaften gemieden und war nur in der Nacht unterwegs gewesen. Tagsüber hatte er sich im dichten Unterholz oder in kleinen Höhlen versteckt. Dies hatte ihn zwar langsamer vorankommen lassen. Ihn gezwungen, seinen Proviant zu strecken. So manche Unbequemlickeit ihn erdulden lassen. Aber es war ihm sicherer erschienen. Wer wusste schon, was sich die Rivvin noch so herausnehmen würden.

Daher war er leicht angespannt, als er sich dem Tor näherte. Die Kapuze seines Umhanges, dessen grober Stoff aufgrund des Staubes mehr grau als schwarz zu sein schien, nach hinten schlagend musterte er die Wachen, während er weiter voranschritt. Warum den Anschein erwecken, dass man etwas zu verbergen hätte? Kurz blickte er an sich herab und stellte zufrieden fest, dass seine Kleidung aufgrund der Reise wohl noch einfacher aussah, als sie es ohnehin schon war.
Vel'uss zhaun alur taga lil Quarval-sharess?
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