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Pläne,Intrigen und mehr...
#1
Weit unter einem Herrenhaus in Schuttgart,im Hauptquartier der Krieger der Nacht,sitzt
Dandte,der derzeitige Anführer,tief gebeugt an seinem imposanten Schreibtisch und bearbeitet
die über die Woche liegengebliebenen Papiere, Rechnungen, Bestellungen, Anfragen, Bewerbungen
und derlei Kram,um die er sich nun kümmern musste. Als sein Blick,  auf den nicht kleiner werdenden
Stapel fällt, nimmt er sich vor Beizeiten einen Sekretär anzustellen. Schließlich war er ja ein Krieger
und kein Schreiberling.
Sein Tun wurde jäh unterbrochen, als ohne das vorher ein Anklopfen zu vernehmen war, die Tür aufflog
und Calen, sein junger und ungestümer Kampfbruder, neuestes Mitglied des Ordens, herein schneite
und eine Drecksspur auf dem Fußboden hinterließ."Ist er schon da?"
Dandtes Kopf war hochgeflogen und mit hochgezogener Augenbraue betrachtete er missmutig die Spur
die seinen heiligen Boden zierte."Siehst du ihn hier irgendwo?" fragte er ironisch und sah den jungen Krieger an,
der nervös hin und her wanderte."Setz dich hin,  bervor du mir den Boden durchwetzt...er wird schon noch kommen."
Calen setzte sich auf einen der bequemen Sessel und sah zu seinem Chef hinüber. "Er verspätet sich, das ist kein
gutes Zeichen." brummte er unwirsch."Nun warte doch mal ab, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut."
Dandte schüttelte amüsiert den Kopf über so viel Ungeduld der Jugend, grinsend erhob er sich von seinem
Platz und ging zur Anrichte rüber und füllte zwei Gläser mit Spezialwein. Er ging zu Calen und reichte ihm eines
der edelgeschliffenen Gläser und nahm ihm gegenüber Platz. "Wie war deine Patrouille? gab es Probleme?" " Nein,  nein
alles lief glatt, es gab keine große Gegenwehr." Antwortete der Jüngere.
Die Zeit verging nur zögernd, hatte es den Anschein und das Warten auf IHN zermürbte die Stimmung etwas.
Doch dann war es endlich soweit und ein Diener kam zur Tür herein und kündigte einen Besucher an. Beide Krieger
erhoben sich gleichzeitig von ihren Plätzen und sahen zur Tür. "Endlich....." Wer von Beiden dies sagte tut nichts zur Sache.
Nachdem der Besucher das große Arbeitszimmer betreten hatte, schloss der Diener hinter ihm die Tür und man war alleine. Nach einer kurzen Begrüßung nahm man Platz in der üppigen Sitzgruppe und Dandte übernahm das Wort.
"Hat man dich verfolgt, Wiesel?" Der Fremde schüttlete den Kopf:"ich bitte dich...du kennst mich doch" stolz klopfte er sich auf die Brust, "du weißt doch ich bin unsichtbar, wenn ich das will, nein, sie haben nichts bemerkt,  sie halten mich immer noch für einen Diener und auch vermissen, werden sie mich erst einmal nicht. Ich habe mich wegen familiärer Probleme  für ein paar Tage abgemeldet. "Sehr gut..." nickte Dandte anerkennend "Und? hast du es?"
Das Wiesel grinste breit und klopfte auf seine Tasche . "Wäre ich sonst hier? Ich würde mich doch nicht ohne zu euch trauen", er nestelte seine Tasche auf und holte ein zusammengefaltetes Pergament heraus und hielt es Dandte hin."Am kommenden Sonntag werden die meisten von Ihnen an einem Turnier in Aden teilnehmen, es bleiben nur die nötigsten Wachen da.. ich denke das wäre ein guter Zeitpunkt." "bist du da sicher?" fragt Dandte. "Ja ganz sicher..ich habe es aus erster Hand gehört..die Schlossherrin hat es erwähnt,  als ich den Tisch abräumte." "Wenn dem so ist , haben wir leichtes Spiel."
Dandte nahm das Pergament mit einem Lächeln entgegen und ging mit Diesem zu seinem Schreibtisch hinüber und breitete
es dort aus. Was er nun zu sehen bekam, ließ ihn diabolisch grinsen und zufrieden nicken."Sehr gut Wiesel...ich denke du
solltest für eine gewisse Zeit verreisen...meinst du nicht?" Er ging zu einer Truhe hinüber und schloss sie auf. Er entnahm
ihr einen Lederbeutel und verschloss sie wieder sorgfältig. Dann wechselte der pralle, mit Goldmünzen gefüllte Beutel, den Besitzer.Wiesel wiegte den Beutel grinsend in seiner Hand: "Mit euch Geschäfte zu machen ist mir immer eine Freude", der Beutel wanderte in seine Tasche und er erhob sich."Die Freude ist ganz auf meiner Seite, bei meinem nächsten Vorhaben
werde ich an dich denken." "Stets zu Diensten !" Wiesel tippte sich an seine Mütze und ließ sich dann zur Tür geleiten, wo ihn ein Diener in Empfang nahm und an die Oberfläche zurück führte.
Dandte wandte sich an Calen "holst du bitte Demetrio,Rio und Niko hinzu?" Er selber konzentrierte sich schon auf die Skizze die auf dem Perganment zu sehen war, Umrisse des Gebäudes, Türen, Geheimgänge, Räume und Umgebung waren bis aufs letzte Detail dargestellt. Er begann damit seinen Plan auszuformen, bis Sonntag blieb nicht mehr viel Zeit, aber die Gelegenheit war zu günstig, als das man sie verstreichen lassen konnte. Calen kam mit den drei anderen Kriegern zurück und alle grupperten sich um den Grundriss des Schlosses und prägten sich alles haarklein ein."Calen..wie viele Bogenschützen stehen dir zur Verfügung?" "Mit mir vierzehn." kam die knappe Antwort. "Gut....ihr positioniert euch am besten ...hier und hier." Er deutet auf der Karte an die besagten Stellen, Calen nickte. Dann wandte sich Dandte an Rio
"Du greifst von hier aus mit deinen Leuten an." So bekamen alle Krieger ihre Anweisungen , wer, wo und wann zu sein hatte. Alle Krieger brachten ihre Vorschläge und Bedenken an, aber nach ca. zwei Stunden stand der Plan .Dandte sah in die Runde "Also dann Sonntag.......wir brechen nach Sonnenuntergang auf." Seine Freunde und Kampfbrüder nickten zustimmend und voller Zuversicht. Dandte faltete das Pergament sorgfältig zusammen und verschloss es sicher in seiner
 Truhe, dann griff er zu seinen Waffen und sah seine`Brüder´an. "Ich werde schon mal die Lage sondieren gehen...wer kommt mit?" Wie nicht anders zu erwarten war, standen seine Freunde schon bereit an der Tür. "Ja was glaubst du denn?" grinsten alle im Einklang."Na dann mal los...." Dandtes Whiskyfarbende Augen leuchteten kurz hellgühend auf und die Krieger verließen das Arbeitszimmer und dann auch das Anwesen........
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