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  Arien- Kind der Sonne
Geschrieben von: Nebelkatze - 28.03.2007, 13:53 - Forum: Charaktergeschichten - Antworten (8)

Arien - Kind der Sonne
"Arien!"
Als Holdwine der Bibliothekar seinen Laden betrat konnte er nicht mehr an sich halten. All seine Ordnung war zunichte und das in nur drei Tagen. Er seufzte tief und schaute sich um. Seine nach Themen und Alphabet geordneten Folianten und Pergamente waren durcheinander, die Federkiele standen bei den Kristallen statt an ihren üblichen Ort auf dem Pult und die Leitern standen mitten im Laden verstreut, als wären sie Werkzeug eines Spiels gewesen.
"Arien wo steckst du?!" Ungeduldig wartend stützte der alte Mann sich auf seinen gedrechselten Wanderstab. Der weiße Bart der ihm fast bis zu den Knien ging hüpfte ungeduldig auf und ab, als er mit den Mundwinkeln zuckte. Seine grauen Augen schweiften über den Raum in dem sich an allen vier Wänden Bücherregale und Truhen aus Nussholz stapelten. Fast mittig im Raum stand ein hufeisenförmiger Tresen, aus demselben Holz gemacht, mit verstreuten Pergamenten übersäht, der sich nach links zu einer Wendeltreppe hin öffnete. An der rechten Wand gab es sogar zwei Reihen Bücherregale mit einem kleinen Gang in der Mitte. Genau dorthin wendete der in braunen Leinen gekleidete Mann seinen Blick jetzt, und er bemerkte nicht wie auf der Wendeltreppe ein Schopf leuchtender, kupferfarbener Haare auftauchte, wieder verschwand und dann mit einem blassen, zierlichen Mädchen von etwa acht Jahren am untersten Ende der Treppe wieder auftauchte.

"Großväterchen!" Mit einem Aufschrei der Freude rannte das kleine Mädchen hinter dem Tresen hervor, umging stolpernd ein paar Leitern und stürzte sich mit offenen Armen auf den Mann.

Holdwines Zorn war verraucht als er Arien erblickte, wie sie strahlend auf ihn zu lief. Seufzend und mit einem Lächeln auf den Lippen, lehnte er seinen Stock an die Wand und umarmte das Mädchen, das ihn gerade bis an die Brust reichte. Glucksend und hüpfend umschlangen Ariens Arme ihren Großvater und er streichelte ihr zärtlich über das Haar.
"Ist ja gut Kind". Lachend schob er Arien weg um sie zu mustern dann wich sein Lächeln einem strengen Blick und er fragte:
"Sag mir Kind, was hast du nun schon wieder angestellt?" Die eben noch vor Freude strahlenden, reh- braunen Augen umwölkten sich und Arien sah sich suchend um. Dann erst schien sie zu begreifen. Die Hände auf dem Rücken verschränkt und den Blick zu Boden gerichtet gestand sie: "Ich habe ein Buch gesucht".
"So hast du das?" Holdwine zog erstaunt seine Augenbrauen hoch. Sie nickte eifrig.
"Ja das Buch über die Teleportation." Ich habe es nicht gefunden. Verängstigt und auf einen Zornausbruch des Alten wartend stand das Mädchen da aber nichts dergleichen geschah. Stattdessen legte Holdwine seine große Hand auf Ariens Schulter und sie sah zu ihm auf.
"Ich habe das Buch oben in meiner Kammer Kind." Sagte Holdwine und Ariens Hand klatschte gegen ihre Stirn.
"Ach, Großvater daran habe ich gar nicht gedacht!"
"Lass gut sein Kind, lass uns Essen und morgen räumen wir auf." Arien verriegelte die Tür, griff nach dem Wanderstab und folgte dem Alten die Treppe hinauf.
"Weißt du Kind, sagte Holdwine in ernstem Tonfall, manche Bücher sind zu wertvoll um sie im Laden herumliegen zu lassen." Beide betraten nacheinander die Küche und der Alte erstarrte.

Arien hatte ein Chaos von dreckigem Geschirr, Kartoffelschalen, Scherben und einigen bekleckerten Pergamenten hinterlassen. Ein kräftiger, schmackhafter Geruch stieg ihm vom Herd aus in die Nase und er seufzte.
"Dieses Kind wird sich nie ändern." Er lies sich auf einen Stuhl fallen, wischte die Pergamente beiseite, die mit Ariens krakeliger, schiefen Schrift beschrieben waren und sah zu wie sie den Tisch deckte und darauf schwankend den vollen Suppentopf platzierte. Das Kind leckte sich den Zeigefinger, an dem eine kleine Brandblase gerade anfing zu schwellen, aber bevor diese auch nur den Hauch einer Chance hatte auszuwachsen murmelte Arien
"Heile, heile!" Und die Verbrennung verschwand. Arien machte das schon so, seid sie sich mit zwei Jahren das erste Mal das Knie aufschlug und Holdwine erkannte ihr Talent. Sie hatten gemeinsam beschlossen das Arien in diesem Sommer ihre Kleriker Ausbildung im Tempel von Talking- Island beginnen sollte. Der Alte füllte sich und Arien auf, und begann dann zu essen, während er und Arien seine Reise nach Talking- Island und das geschehene der letzten Tage erörterten.

Nach dem sie gegessen und Arien ihm seine Pfeife gereicht hatte, begann er ein anderes Thema anzuschneiden.
"Wie du weißt Kind bin ich nicht dein richtiger Großvater und wir beide wissen nichts über den Verbleib Deiner Eltern. Ich gab dir deinen Namen als du erst ein paar Monate zähltest und taufte dich in Namen Indurons." Er zog an seiner frisch gestopften, entzündeten Pfeife und blies gemächlich den Trägen Rauch heraus.
"Weist du Kind, mich faszinierten damals die Elfen so sehr das ich dir einen ihrer Namen verlieh. Arien, das bedeutet Sonnenmaid." Arien lächelte vergnügt und hätte gern etwas gefragt, doch sie wusste, dass es besser war den Alten von alleine weiter reden zu lassen.
Der Alte räusperte sich und zog etwas aus seiner Tasche hervor. Es war ein Handgroßer Kubus, aus einem ihr unbekannten, blau schimmernden Holz. Die Ecken waren mit filigranen, fremdartigen Runen und Schwertlilienmotiven aus Adamant und Gold verziert. Begierig diesen kleinen Kubus in ihre Hände zu nehmen streckte sie diese instinktiv danach aus. Holdwine legte es bereitwillig in ihre zierlichen, langgliedrigen Finger und begann zu erzählen.
"Dieser Würfel lag in dem Korb, in dem du gelegen hast mein Kind. Deine Eltern müssen gewusst haben, dass ich seinen wahren Wert für dich zu schätzen weiß und ihn dir eines Tages überlasse. Und heute ist dieser Tag." Arien begann gierig diesen Würfel zu untersuchen, er war ohne fehl, perfekt und hatte nicht die geringsten Spuren von Abnutzung oder gar ein Zeichen dafür wozu er gut war. Sie klopfte vorsichtig daran und er schien hohl von innen zu sein. Vorsichtig schüttelte sie daran und der Würfel vibrierte und ein leises Klingen war zu hören. Kein Schloss keine Öffnung noch irgendein Zeichen wie er seinen Inhalt offenbaren würde war zu erkennen. Neugierig und die entscheidende Frage auf den Lippen sah sie den Alten an und als sie gerade den Mund aufmachen wollte sprach Holdwine zu ihr:
"Ich weiß nicht was das ist Kind, noch was seine Zeichen bedeuten. Ich habe viel gerätselt, Bücher gewälzt und viele Leute danach befragt. Doch Niemand wusste eine Antwort." Enttäuschung glitt über Ariens Gesicht doch dann lächelte sie zuversichtlich.
"Du meinst nur ich bin dazu bestimmt seine Herkunft zu erfahren richtig Großvater?" Holdwine zog an seiner Pfeife und nickte. Ja Kind aber nicht heute. Der brennende Blick ihrer Augen erlosch und sie fügte sich.
"Du hast recht Großvater, lass uns um den Abwasch losen!"

Der Aufbruch

Arien Blickte zurück. Ein mulmiges Gefühl durchzuckte ihren Brustkorb. Das Frühjahr war schnell vorüber gegangen und es war nun Zeit für sie ihre Ausbildung anzutreten. Der Buchladen indem sie ihre ganze Kindheit verbracht hatte, und der immer ihr einziges Zuhause sein würde, lag friedlich in den ersten Strahlen des Sonnenlichts und das kupferne Schild mit Feder und Tintenfass geprägt, blitzte ihr wie zum Abschied zu. Dann bogen sie um die Ecke.

Arien sah zu Holdwine auf. Sie spürte daß der Alte Mann, ihr Großväterchen noch nicht reden wollte. Seine Augen glänzten feucht und das machte ihr schmerzlich bewusst, daß sie auch den alten Mann eine lange Zeit nicht mehr sehen würde. Sie traten aus der Stadt und folgtem dem Weg zum Hafen. Die Möwen begannen durch ihr Kreischen das Lied der kleinen Vögel zu übertönen, die ihr beim heraustreten in die Morgenluft noch so das Herz erfreut hatten. Hier am Hafen hatte sie oft mit den Kindern der Fischer gespielt und geangelt. Nun hoben sich, wie drei schwarze Kreuze auf dem roten Grund des Himmels die Masten des Schiffes ab, welches sie nach dem Eiland der sprechenden Insel tragen sollte. Zögerlich ergriff Arien Holdwines Hand. Sie musterte neugierig und scheu die anderen Passanten die an diesem Morgen das Fährschiff besteigen sollten. Es waren überwiegend handelnde Bauern die für ihre Erträge, hier in Gliran wohl gute Preise erzielt hatten. Ein junges Mädchen etwa in Ariens alter hielt ihren Blicken stand. Sie hatte golden schimmerndes langes Haar und trug elegante blaue Kleidung aus Seide. Nicht so wie ihr hellblaues Leinenkleid das schon an so manchen stellen geflickt war, weil ihr übermut sie auf die höchsten Bäume trieb. In den Händen hielt das Mädchen einen Hut der vom Seewind sicher weggeweht wurde, hätte diese ihn aufgesetzt. Das fremde Mädchen rümpfte die Nase und sprach, so vermutete Arien zu einer Gouvernante.
Arien fühlte sich an der Schulter gepackt und aus ihren Gedanken gerissen. Sie wurde herum gezogen. Holdwine kniete sich vor ihr hin und sah ihr in die reh-braunen Augen die sich ebenso wie seine mit Tränen füllten. Mit seiner tiefen freundlichen Stimme empfahl Holdwine ihr:
"Bis zum Winter erwarte ich das du eine gute, folgsame Schülerin bist. Ich vertraue in deine Künste mein Kind." Arien biss sich auf die Unterlippe. Ihr Schluchzen notdürftig unterdrückend sah sie ihr liebes Großväterchen mit dem dicken Rauschebart und den hellen freundlich blitzenden Augen an. Sah sein vom Abschiedsschmerz erfülltes, stolzes Gesicht auf ihr ruhen und heisse Tränen begannen ihre Wangen herunter zu laufen und den Stoff ihres Kleides zu tränken.
"Ich werde mein Bestes geben Großväterchen." Schluchste Arien und viel ihm in die Arme. Holdwine fing das Kind auf und drückte es, seine eigenen Tränen nun nicht mehr verbergen könnend an sich. Beide flüsterten sich Worte des Abschied zu und ermahnten sich gegenseitig auf sich acht zu geben. Das dröhnende Horn der Fähre erscholl ein zweites Mal und Großvater und Kind lösten sich voneinander. Arien betrat das schwankende Deck des Schiffes und begann zu winken.
"Ich hab dich lieb Großvater!" Rief sie ihre letzen Worte die der Wind noch zu ihm trugen, ehe die Segel sich blähten und das Schiff ablegte. Lange, nachdem die Fähre schon abgelegt hatte stand Holdwine noch da, und als die Fähre ausser Sicht war drehte er sich um und stützte sich auf seinen Stab. Langsam machte sich der Mann, der auf einmal so gealtert schien auf den Weg in seinen Laden.

Ankunft auf der Sprechenden Insel
Müde schob sich Arien mit den anderen Passagieren von Bord. Die Sonne hatte den Zenit schon längst überschritten. Sie sah sich um.
Vor ihr tat sich eine neue Welt auf. Die Kleine Insel, so schien es dem Mädchen, stellte sich in ihrer vollen eigentümlichen Schönheit da. Die Wellen schlugen gegen den Pier und der Hafenmeister begutachtete die mitgebrachten Waren. Von überall her Drang Vogelgezwitscher aus den Bäumen und ein warmer Seewind spielte mit ihren roten Haaren. Ein Mönch und eine junge Priesterin standen am Strand und hielten ausschau.
Arien umfasste ihren Beutel hob ihn auf die Schultern wie sie es von den Seeleuten abgeschaut hatte und ging auf die Beiden zu. Ihre Hand fasste in einen braunen Samtbeutel an ihrem Gürtel den Holdwine ihr vor dem Tag der Abreise geschenkt hatte. Hervor kam ein Sorgfältig zusammengerolltes und versiegeltes Pergament. Arien schaute auf das Siegel des Ladens indem sie ihre Kindheit verbracht hatte. Sie seufzte tief.
Bei der Priesterin angekommen Grüsste sie diese und stellte sich vor. Dann übergab sie ihr das Empfehlungsschreiben und wartete. Das blonde Mädchen von der Fähre ging auf den Mönch zu übergab ebenfalls ein Schreiben das mit dem Wappen eines Adelshauses versiegelt war und watete mit allen Künsten der Etikette auf. Bewundernt betrachtete Arien das Mädchen und schämte sich ihres Auftretens immer mehr. Sie lies ihren Reisebeutel von den Schultern gleiten und errötete. Noch vier weitere Kinder in ihrem Alter kamen hinzu ehe sie aufbrachen. Es waren alles Jungen. Sie kamen an dem Tempel Indurons an, noch ehe Ariens Neugier gestillt war. Sie fragte nach allem. Jedes Haus jede Person musste man ihr erklären und sie prägte sich alles ein.
"Meine Güte man könnte ja meinen dieses Gör sei im Leben noch nicht gereist!" Empört musterte das blonde Mädchen sie, die sich dem Mönch und der Priesterin als Tessa – Emilia von Pruneck vorstellte.
Arien errötete und nickte nur als die Priesterin verdutzt zusah und nicht wenige von den Jungen sie hämisch angrinsten. Arien wusste, in diesem Moment das sie in ihrer Ausbildung einen schweren Stand haben würde.

Die Ausbildung

Und so kam es wie es kommen musste. Den ersten Sommer lang war sie der Liebling ihrer Lehrmeister in allem war sie Aufmerksam, sie lernte schnell und übertrumpfte die anderen Klerikerschüler um längen.
Doch nach ihrer Rückkehr im darauf folgenden Frühjahr veränderte sich alles. Arien wurde immer ungeschickter. Oft hatte sie blaue Augen, die nicht selten daherrührten das die Jungen sie im Auftrag Tessa – Emilia´s schlugen und demütigten. Dies so viel Arien bald auf war immer dann der Fall wenn sie Tessa- Emilia in das Abseits drängte. So wurde sie immer ungeschickter und vergesslicher und bald kümmerte sich niemand mehr um sie.
So viel es erst auf als der Abtist, der Hohepriester des Tempels Indurons sie alle nach Vollendung des 16 Lebensjahres zur ersten Weiheprüfung antreten ließ.

Dicke schwere Eichentüren, verziert mit Gebotstafeln und von geflügelten Propheten aus Sandstein gesäumt, taten sich vor jeden Einzelnen auf und schienen ihn in ein höheres Reich zu geleiten. So jedenfalls schien es der jungen Frau die Arien nun war. Sie stand möglichs unauffällig in einer schattigen Ecke des Vorzimmers und versuchte nicht zu den vier jungen Männern zu sehen die auf den mit rot gepolstertem Samt bezogenen Stühlen saßen und sich unerhielten. Fritz, Nick, David und Jasper waren Tessa- Emilia´s grösste Anhänger. Es gab nicht einen der nicht alles für sie tun würde. Tessa – Emilia hatte sich zu einer üppigen Schönheit entwickelt. Ihr Haar blieb lang und lockig und mit ihren blauen, verschlagenen Augen so schien es Arien, konnte sie jeden bezirzen. Sie war Induron sei Dank nicht Anwesend denn wie immer musste sie an erster Stelle stehen.

Arien berührte ihre Lippe die an einer Stelle aufgeplatzt war. Den Mönchen hatte sie wie immer erzählt sie sei gestolpert und achja diesmal war sie gegen die Kante des Brunnens gefallen. Das durfte sie nicht vergessen wenn die Mutter Oberin sie diesmal beim Abendessen fragen würde.

Die Tür schwang auf und eine zornige Tessa – Emilia die anscheinend geweint hatte stapfte, sehr unelegant heraus und würdigte sie keines Blickes.
"Das wird sich nacher ändern!" Dachte Arien betrübt und sah zu wie Nick als nächstes den Raum betrat. Die Türen schlossen sich.
Nach einer halben Stunde spiehn sie ihn so schien es förmlich wieder aus und er lief so schnell er konnte durch den Warteraum hinaus an die frische Luft. Die übrigen Jungen sahen ihn verdutzt nach und unsicher stand Jasper auf der nun an der Reihe war und schritt durch die Tore zur Hölle wie es ihm schien.
Was ihm im innersten erwartete konnte keiner der draußen wartenden erahnen, er jedoch kam mit ruhiger Miene und einem freundlichen zwinkern zu den anderen Jungs wieder herausstolziert. Arien sah er auf diese eigenartige Art an wie er es immer tat. Sie fühle sich vor seinen scharfen grünen Augen blossgestellt und senkte demütig den Blick. Fritz und auch David schien es nicht anders zu ergehen wie Nick und Tessa- Emilia. Er stolperte aus der Tür fauchte Arien an:
"Geh mir aus dem Weg Dirne!" Obwohl diese nicht einmal annähernd im Wege stand. Dann war der Raum leer. Arien richtete sich auf. Ihre kleine zierliche Gestalt mit den großen verunsicherten Augen und der kleinen Stupsnase, liessen sie immer noch wie ein Kind aussehen, obwohl sich schon weibliche Rundungen an ihrem Körper abzeichneten. Ihr kurzes Schulterlanges Haar viel ihr in das Gesicht und mit schlotternden Knien, nicht wissend was sie erwartete begab sie sich in die Höhle des Löwen.
Die wie es schien recht behaglich war. Im grossen Kamin hüpfte ein angenehmes Feuer, die großen Fenster liessen die ersten Frühlingsstrahlen hinein in denen die Staubkörner nur so tanzen. Vor ihr, an einem grossen alten Eichenschreibtisch saß Hohepriester Domenicus der sie aus strengen, freundlichen Augen ansah. Erleichtert atmete Arien aus. Offenbar hatte sie schlimmeres erwartet.


Prüfung des Herzens

Nun Ariena, sag mir wo du diese Wunden her hast?
Er deutete auf die aufgeplatzte Lippe und die Prellungen an ihren Handgelenken.
Seufzend senkte Arien den Kopf und spulte ihre zurecht gelegte Ausrede herunter.
Sie wartete eine weile bis Domenicus zu sprechen anfing.
Deine Aussage stimmt mit denen Deiner Lehrer überein. Hier steht du seist ungeschickt und vergesslich.
Prüfend sah er sie an.
Wenn dem so ist Ariena Federstein, kann ich Dich nicht zur Prüfung zulassen.
Geschockt blickte sie auf und sah Domenicus an.
Nicht zugelassen? stammelte sie verzweifelt.
Ihr Körper begann zu zittern, aber sie hielt ihre Tränen diszipliniert zurück. Wut machte sich in ihr breit. Nicht Wut auf Tessa-Emilia, sondern Wut auf sich selbst. Sie erkannte das sie sich selbst in diese Position gebracht hatte. Sie war eine gute Heilerin, sie konnte alle Zauber und war stets darum bemüht ihren Gott zu ehren...Doch hatte sie selbst die nötige Ehre? Hatte sie nicht selbst versäumt zu zeigen das sie es wert war, dass man an sie glaubte? Warum nur hatte sie die Wunden offen zur schau gestellt. Wollte sie Mitleid erwecken oder war es die Angst das neue Wunden hinzugefügt würden, die sie nie wieder heilen konnte? Doch die Wunden waren schon da. Sie hatte die ganze Welt belogen, gegen die Gesetze ihres Gottes verstoßen. Sie hatte es nicht verdient. Sie war eine Versagerin. Doch das schlimmste war, sie hatte sich selbst betrogen. Betroffen über ihre Erkenntnis blickte sie in das Gesicht des alten Mannes. Entschlossen umklammerte sie den Talisman ihrer Eltern. Der Würfel fühlte sich kühl in ihren Händen an und das Holz schmiegte sich glatt in ihre Haut.
Ihr habt recht, ich bin nicht so weit um eine gute Klerikerin zu werden. Ich habe mich selbst und andere belogen. In meinem Herzen lebt der Verrat an mich selbst.
Seufzend blickte sie aus dem Fenster. Es tat gut die wärme des Lichtes auf ihrem Gesicht zu spüren. Sie wischte sich über die Lippe und ihre Wunde verschwand augenblicklich. Sie öffnete die Augen erst wieder als die Stille der Erkenntnis durch ein knackendes Geräusch an der Fensterscheibe durchbrochen wurde. Ein kleiner Spatz lag zuckend auf dem steinernen Fenstersims und wand sich in seinen Qualen. Hastig öffnete sie das Fenster und griff nach dem Vogel, doch es war kein Herzschlag mehr zu spüren. Dominicus erhob sich mit gerunzelter Stirn und trat auf die junge Arien zu als diese in einem sakralen Licht zu schweben begann. Ihre Augen waren geschlossen und der zuckende Vogel lag noch in ihren Händen. Schweiß lag auf ihrer Stirn und als sie die Worte des Lebens vollendete, flog der Vogel hastig davon in den blauen Frühlingshimmel.
Was hast Du getan Kind?! Domenicus stand hinter ihr, noch rechtzeitig um sie aufzufangen.
Erschöpft sackte sie zusammen ein Lächeln auf ihrem Gesicht. Ich..habe nicht gedacht, dass, dass es so schwer sein würde. Seufzend atmete sie aus und schloss die Augen.

Die Formel des Lebens

Sie erwachte am nächsten morgen als der Gesang der Vögel ihren Höhepunkt erreichte. Ihre Glieder schmerzten und in ihrem Kopf dröhnte der Gesang der Vögel wie ein Echo. Als sie die Augen öffnete, flimmerte es und die Kopfschmerzen nahmen zu. Das Licht stach ihr in die Augen, ehe sie diese wieder schloss. Sie war in ihrer Kammer. Stöhnend wandte sie sich auf die Seite und krümmte sich zusammen. Die Erinnerungen schossen ihr durch den Kopf und hinterließen einen dröhnendes Klingen, wie als würde eine Hand voll Kupferadena auf den Kopfstein fallen. Ihr Herzschlag pulsierte durch den Körper und doch fühlte er sich das erste Mal befreit an. Als würde er mit aller Gewalt darauf aufmerksam machen, dass sie wieder sie selbst war. Es brauchte noch zwei Tage Bettruhe und gute, kräftige Hühnerbrühe ehe sie aufstehen konnte.

In dieser Zeit bekam sie nur die Apothekerin des Ordens zu sehen. Aber sie sprachen nicht über das Geschehene. Vielleicht war alles nur eine Fantasie? Ein Lügengespinst welches ich mir selbst eingeredet habe.
Seufzend saß sie auf der Bettkante und zog sich die Schuhe an. Fanni die Apothekerin würde gleich hereinkommen und sie zu dem versprochenen Erholungsspaziergang mitnehmen. Sie errötete. Es war rührend wie diese Frau sich um ihre Patientin kümmerte. Immerzu lächelte sie und war nachsichtig mit ihr, wenn sie sich weinend auf dem Bett schüttelte und immer wieder den selben Satz einer Formel ihres schlechten Gewissens nach sprach
Ich bin eine Lügnerin, ich bin eine Lügnerin...ich bin eine Lügnerin!
die Tränen herunter schluckend, ballte sie die Fäuste in ihrem Schoß. Sie hatte es sich selbst zu zuschreiben, ja sie hatte es verdient. Seufzend stand sie auf und öffnete die Fenster. Es klopfte. In der Erwartung Fanni zu sehen öffnete sie die Tür, doch statt der Apothekerin stand Dominicus vor ihr.
Zeit für einen Spaziergang Ariena. sagte er lächelnd und ging voraus.

Sie verließen alsbald die kühlen Mauern des Klosters und traten hinaus in den Garten, wo Apfel, Birne und Pflaume gerade in ihrer vollen Blüte standen. Gierig sog Arien die vom Duft der Blüten geschwängerte Luft ein. Sie legte die Hand über ihre Augen um im Sonnenlicht besser sehen zu können. Das Gezwitscher der Vögel und das Summen der Insekten durchbrach die warme Luft und es schien ihr als würde eine zentnerschwere Last von ihr fallen, als sie aus dem Schatten der Gemäuer trat. Für einen Moment fühlte sie sich von allen Sorgen befreit und Schritt leichtfüßig hinaus. Sie gingen so eine weile, ehe sich Dominicus, auf seinen Stock gestützt auf einer steinernen Bank niederließ.
Hach, ich lebe nun schon so lange, doch nie konnte ich vom Anblick dieser Laune der Natur genug bekommen.
Er lächelte Arien an und klopfte auf die Bank, dass die junge Novizin sich setzen sollte. Schweigsam und mit Schatten unter den Augen setzte sich das blasse Mädchen und blickte zu Boden.
Wir können vieles Heilen junge Novizin doch der Anblick der Natur ist das einzige was den Schatten von unserer Seele zu nehmen vermag. Sag mir, wo hast Du die Formel des Lebens gelernt?
Arien legte die Hände auf die zusammen geschobenen Knie und blickte hinauf in die Kronen des Birnbaums wo munter ein paar Vögel zwitscherten. Spatzen um genau zu sein. Sie lächelte ein paar Sekunden versonnen, als ob sie die Antwort hinaus zögerte.
Ich war vor zwei Monaten im Lazarett eingeteilt. Ich musste zur Strafe weil ich ein paar Blumenkübel umgestoßen hatte, die Bandagen bleichen und im Kräuterbad desinfizieren. Sie brachten einen verwundeten Wächter hinein, er hatte einen wilden Eber im Hinterhof des Gasthauses aufgestört, als dieser die Abfälle durchwühlte. Wir taten was wir konnten doch es waren zu viele innere Wunden um mit dem heilen hinterher zu kommen. Es blieb dem Heiler nichts anderes übrig den Zauber des Wiedererweckens zu weben, als der Wächter in die Welt des ewigen Schlafes sank. Ich muss ihn mir eingeprägt haben Hohepriester, anders vermag ich mir nicht, mein Handeln zu erklären. Der Zauber sog das Leben aus mir heraus, das begriff ich als ich dem Vogel versuchte zu helfen. Damit hatte ich nicht gerechnet, aber es war wohl genug für uns beide da, so schien es mir.
Wie auf ein geheimes Zeichen flog einer der Spatzen vom Baum herab und landete auf Ariens Fingern. Sie schauten sich in die Augen und das Mädchen lächelte müde.
ich bereue nicht das ich es getan habe Hohepriester, jedes Leben ist es wert gerettet zu werden.
Sie sah den alten Mann mit ruhigen Augen an. Der Vogel flog auf und verschwand in der Schar der anderen Spatzen. Der alte Mann schaute den Spatzen zu und wendete sich schließlich zu Arien.
Es tut mir Leid das Du hier so unglücklich bist Kind, ich kenne Deinen Großvater gut und ich weiß das er große Hoffnungen in Dich steckt. Lügen ist keine gute Tugend mein Kind, aber so manches mal hat man damit Andere vor dem Tode bewahrt. Du hast deine Tollpatschigkeit vorgeschoben um dich und andere zu beschützen. Dennoch, hier behalten mag ich dich nicht.
Unfähig ein Wort zu sagen saß Ariena da, ihre Hände vergruben sich Krampfhaft in den Falten ihrer Robe. Ein leises Schluchzen war aus ihrem Mund zu hören. Domenicus lachte,
nun beruhige dich Kind. Ich habe keinesfalls vor dich aufzugeben. Ich werde dich nach Gludio fort schicken. Dort wirst du noch ein paar Monate lernen ehe du zum Kleriker geprüft wirst.
Ariena Federstein wollte die Welt umarmen so glücklich war sie. Endlich konnte sie fern der Anderen ihren Weg gehen. Sie musste Tessa- Emilia nie wieder sehen. Doch der erste Anflug von Erheiterung legte sich als sie den Hohepriester sah.
Das bedeutet auch, dass du deinen Großvater einige Zeit nicht mehr sehen wirst Kind.

Betrübt nickte sie und schaukelte verlegen mit den Beinen hin und her.


Der Neubeginn

Am nächsten Morgen begann Arien ihre Sachen zu packen. Als sie gerade dabei war ihre Notizen die sonst wüst im Zimmer herum lagen in den braunen Samtbeutel ihres Großvaters zu stopfen, flog die Türe auf und ein vor Zorn bebender Jasper stand darin.
Ist es war?
Er ging in großen Schritten auf sie zu und packte sie grob an den Schultern.
Du gehst fort!?
Mit einem Ruck befreite sich Arien aus dem Griff, stolperte und stürzte gegen die Bettkante. Der große schlanke Junge stand mit verschränkten Armen vor ihr und starrte sie wütend an.
Sag schon, ist es war?
Arien rieb sich den Kopf und nickte. Ihr Gesicht schimmerte rot vor Wut, die sich in ihr breit machte.
Ja, ich gehe fort. Weg von hier und euch arroganten Schnöseln. Ihr könnt mir nichts mehr tun.
Jasper lachte höhnisch.
So kann ich nicht?
Wie um seine Frage zu beantworten kniete er sich auf ihre Oberschenkel und hielt sie an den Handgelenken fest. Sein Griff schmerzte und Arien erschrak als sein Gesicht sich nahe über ihres beugte und ihr einen groben Kuss auf die Lippen drückte. Vor Angst wurde sie blass aber er lies von ihr ab und stand auf.
Ich werde dir folgen Arien, glaub nicht das du mich das letzte mal gesehen hast!
Sichtlich verwirrt stürzte Jasper aus dem Raum sein schwarzes Haar stand zerzaust vom Kopf ab. Arien blieb verwirrt und eingeschüchtert zurück. Panik ergriff sie und sie stand auf und begann hektisch ihre Sachen in ihren Seesack zu stopfen, den ihr ein Matrose einst geschenkt hatte. Durch die offene Tür drangen Stimmen aus dem Flur zu ihr heran, aber sie verstand die Situation erst später.
Was machst Du hier?
Tessa- Emilias Stimme hallte unangenehm durch den Flur.
Das geht dich nichts an Tessi, lass mich bloß in Ruhe!
So war Jasper noch nie mit ihr umgegangen. Bislang hielt er sich immer still im Hintergrund wenn die Anderen versuchten Arien zu schikanieren. Es schien gerade so als verehrte er Tessa. Er schien immer leicht hin fröhlich und gut gelaunt. Oft brachte er die Anderen zum lachen und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Darüber war Arien oft froh, auch wenn er mit ihr immer grob umgegangen und gesprochen hatte, so war es meistens eine Gelegenheit für sie zu entkommen.
Sprich nicht so mit mir oder..
Oder was Tessa? Holst du deine Prügelknaben und machst mich zum neuen Opfer?
Höhnisch unterbrach er sie, doch schwang da Unsicherheit mit in der Stimme? Arien konzentrierte sich wieder auf ihre Pergamente und vergaß den Rest des Gespräches recht bald, bis ein Schrei durch den Flur hallte. Heulend rannte Tessa-Emilia über den Flur und blieb vor Arien ihrer offenen Tür stehen.
Das ist alles deine Schuld du Dirne!
Ihre zarte Wange war rot und glühte auf dem blassen, vornehmen Gesicht. Ihr blondes, lockiges Haar hing ihr wild in das Gesicht. Sie sah hübsch aus wenn sie so trotzig war.
Meine Güte, man könnte ja meinen du seist im Leben noch nicht geschlagen worden! konterte Arien grinsend und knalle der verblüfften Tessa die Tür vor der Nase zu.
Das tat gut.
Erleichtert sank sie auf die weiche Matratze aber schon bald nagte das schlechte Gewissen an ihr. Sie war einfach nicht so stark um gleichgültig zu sein. Widerwillig erhob sie sich und verließ ihr Zimmer. Mit einem Seufzen klopfte sie an Tessas Tür doch niemand war da.
Wahrscheinlich wird sie sich bei Nick ausweinen. dachte sie bei sich und ging zurück.

Und richtig als sie wieder in ihrem Zimmer war und aus dem Fenster blickte sah sie Tessa-Emilia wild gestikulierend mit Nick im Hof stehen. Er lehnte lässig an einem Baum und fuhr sich nachdenklich durch die Haare. Als Tessa geendet hatte, packte sie Nick an der Robe und zog bittend daran. Doch er schüttelte lachend den Kopf und lies Tessa stehen. Anscheinend war ihre Ära heute zu Ende.
Arien lies den Kopf in den Nacken fallen und schloss die Augen einen Augenblick. Vielleicht würde ja doch noch alles gut?

Am späten Nachmittag legte das Schiff nach Gludin ab, von dort würde sie sich einer Handelskarawane nach Gludio anschließen um ihre Ausbildung fortzusetzen. Was sie wohl noch alles erwartete?


Fortsetzung folgt...

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  (biete): Zubeis breastplate
Geschrieben von: Brina - 28.03.2007, 10:33 - Forum: = Marktplatz = - Keine Antworten

*brina komt auf den Marktplatz und preist ihre ware an, doch nach einer weile merkt sie das sie wohl besser einen aushang macht um einen Käufer zu finden. Die lange Zeit des sitzens kann sie besser nutzen, entschliesst sie fuer sich und verfasst einen Aushang*


Mahal, Gorrlack, Vendui und seit gegruesst ihr Leute

Unlängst habe ich zwei edle Ruestungen geschmiedet. In Golden und Purpur gehaltene schwere Brustplatten. Nun suche ich auf diesem Wege käufer fuer die feinen Sachen. Ihr findet mich meistens in Giran, sonst sendet mir doch einfach eine Brieftaube mit euren Angebot für einer der Brustplatten.

*unterzeichnet ist das Pergament mit*



Brina
Schmiedin von B&S

*dazu das Siegel von B&S*



*Brina wartet bis die Tusche und der siegelwachgetrocknet ist und haengt das Pergament dann gutsichtbar in Giran auf. Danach begiebt sie sich wieder ins Wahrenhaus umd dieses weiter aufzuräumen*


OOC: denke sollte klar sein, aber nochmal zur sicherheit ^^
Verkaufe 2 Zubeis brestplates, schickt mir euer angebot via pn, IG oder hier auch gerne. Tausch ist auch moeglich, macht mal einfach ein angebot ^^

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  Sealed Dark Crystaline Leather Armor
Geschrieben von: Rider1 - 27.03.2007, 18:00 - Forum: = Marktplatz = - Keine Antworten

erledigt

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  Giselle, die Meisterdiebin
Geschrieben von: Amandria - 27.03.2007, 10:37 - Forum: Aushänge - Antworten (3)

Ein kleiner Volksauflauf bereits sich um die Halbelfe schart, als diese mit einem letzten Tupfer ihres Pinsels ihr Werk an einer Hauswand auf Girans Marktplatz beendet. "Diebische Elster", sie grimmig laechelt, "so ihr mir einenTeil meines Geldes zurueckgabt, werde ich die lästige Angelegenheit nicht weiter verfolgen, jedoch weitere Opfer vor Schaden zu bewahren suchen."
Sie wendet sich der verwunderten und neugierigen Menge zu: "Lasst euch warnen, Volk von Giran, mit dieser Schurkin auch nur das kleinste Geschäft zu tätigen!" Dann entschwindet sie, ohne die Fragen und Ausrufe der Anwesenden zu beachten.
Als jene sich schließlich verstreut haben, ist für einen jeden auf dem Platz, der des Lesens kundig ist, zu sehen, was dort in großen, roten Lettern an der Hauswand prangt:


IHR VOLK VON GIRAN,
BITTE HÖRET MICH AN!
HABET IHR ZUVIEL GELD,
EIN SCHWERT, WAS NICHT GEFÄLLT?
NEHMT MEINE DIENSTE AN!
ICH ERLEICHTERE EUCH DANN.
IHR DENKT, ICH WÄR' EINE KLEINE SCHMIEDIN?

ICH BIN GISELLE, DIE MEISTERDIEBIN!





((Diebische Elster, da ihr gestern meinen letzten, geflüsterten Satz nicht mehr vernommen habet, hier nochmals derselbe:
Diese Geschichte war spitzenklasse, von Anfang bis Ende!))

((Da kann man dann auch den Verlust von 4 Millionen Adena verschmerzen.))

((Hmm, ihr selbst seid allerdings von dem Thema dann wohl doch nicht so angetan gewesen? Jedenfalls ist (4x10+1):5=8,20. Schade, falls es so ist! ... edit vom 18.4.))

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  Produktionsinformationen?
Geschrieben von: Thorash - 27.03.2007, 10:21 - Forum: Die Zwergenmine - Antworten (3)

Geehrte Zwergengemeinschaft,

ich habe einige Fragen zum Thema Herstellung von Gegenständen:

1. Wenn ein Zwerg einen Shop aufmacht und diverse Dinge zur Herstellung anbietet, kann der betreffende Zwerg irgendwo nachschauen, *was* er gerade produziert oder was er gerade produziert hat?

2. Gibt es eine Aufstellung oder Formel dafür, wieviel XP/SP ein Zwerg bekommt, wenn er bestimmte Dinge herstellt?

Danke für Ihre Aufmerksamkeit,

Firminius, im Auftrag von Thorash

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  Aushang auf dem Markt: Sealed Maje Robe Fabrics
Geschrieben von: Linardt - 27.03.2007, 07:27 - Forum: = Marktplatz = - Antworten (2)

*Auf dem Schwarzen Brett in Giran findet sich ein neuer Aushang, auf dem Folgendes zu lesen ist:*

Mae Govannen, ihr Händler Girans!

Ich benötige fünf Stoffe für eine versiegelte majestätische Robe und wäre hocherfreut, wenn sich auf meinen Aushang hin ein Verkäufer finden würde. Bitte hängt eine Nachricht unter die meine mit einer Preisvorstellung.

Mit den besten Grüßen
Linardt



*** EDIT****

*reißt den Zettel wieder ab, weil er inzwischen die Fabrics von einer freundlichen Zwergin bekommen hat*

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  Noreia sucht Mitstreiter
Geschrieben von: SPIKE - 27.03.2007, 02:40 - Forum: Aushänge - Antworten (1)

Es war eine laue Sommernacht, der Mond war gerade am Horizont erschienen und die ersten Sterne kamen blinzelnd heraus. Das lodernde Feuer hatte ein wenig an Kraft verloren und so stand Edwin von seinem Wolfsfell auf und legte einen weiteren Holzscheit hinein. Als er sich wieder setzte, griff er nach seinem Krug Met und nahm zwei kräftige Schlucke. Er ließ seinen Blick langsam über die Runde schweifen, dort saßen sie nun also, die Versprengten. Nun waren sie fast komplett, nur Maloge war noch nicht eingetroffen, aber das war nicht verwunderlich, denn er hatte den weitesten Weg zurücklegen müssen. Daniel brummte ungeduldig: „Wo bleibt der Bengel?“ Und prompt kam Cuives missmutige Antwort „Der kommt schon noch.“ So ging es nun schon seit Stunden. Und damit wurde die Stimmung der Truppe auch nicht besser. Unsere drei Elfen, Karzaa, Nerael und Atinuviel spielten Würfeln und wieder einmal schien Nerael zu verlieren, was vielleicht an den vielen Krügen Met gelegen haben könnte, die er an diesem Abend getrunken hatte. Die drei Zwerge Gogolon, Ernie und Bert hatten sich von der Gruppe etwas distanziert ausgebreitet, der Abstand zu den Elfen war aber besonders groß. Sie saßen im Kreis auf fünf Bärenfellen und unterhielten sich wie üblich über Gold. Aber seit neuestem auch über die Mithril Minen im Norden, nahe dem Zwergendorf. Sie stellten sich vor welche Schätze sie dort erwarten würden, wenn sie in den Minen noch ein klein wenig tiefer graben würden, und dabei funkelten ihre Augen heller als tausend Edelsteine. Doch sollten sie bald auf alltäglichere Dinge zurückkommen. Während Gogolon weiterhin von dem vielen Gold und den Diamanten, die er in Giran gesehen hatte, schwärmte, fing Ernie an von dem Bier zu phantasieren, das ihm im Wirtshaus zum Alten Fritz in Oren serviert wurde. Dabei griente er über beide Ohren und sein Blick wanderte weit in die Ferne. Währe man seinem Blick gefolgt, auf einem Drachen fliegend immer geradeaus, so wäre man auf dem dritten Barhocker im alten Fritz gelandet, auf dem er das Bier genossen hatte. Denn das sollte man über Zwergen wissen, sie haben einen gar erstaunlichen Orientierungssinn, wenn es um essen oder Bier geht, aber das nur nebenbei wir erzählen ja hier einen andere Geschichte. Als Daniel nun den Namen des Gasthauses hörte wurde er wieder fröhlich, denn er hatte sich Hals über Kopf in die Bardame aus dem Alten Fritz verliebt. Der alte Gigolo würde wohl niemals erwachsen werden, und schon wanderte auch sein Blick in weite ferne, nun nicht ganz so weit denn auf halbem Wege blieb auf den Schenkeln von Attinuviel kleben. Während dessen beriet sich Edwin stillschweigend eine weitere Lammkeule überm Feuer, er war am verhungern. Denn er war gerade aus dem Wasteland zurückgekehrt und hatte seit Wochen nichts außer Ameisen- und Basiliskenfleisch verzehrt. Und jeder von euch, der eines der beiden schon einmal verspeist hat weiß, dass man lieber auf einen vollen Magen verzichtet, als so etwas zu sich zu nehmen. So saßen unsere Helden am Feuer und warteten, denn es gab viel zu berichten und einige dringende Entscheidungen zu treffen. Der Abend wurde länger und der Mond stand schon direkt über ihren Köpfen als ein atemloser Maloge sich dem Feuer näherte. Sein Gesicht war blutverschmiert und seine leichte Lederrüstung war an einigen Stellen zerfetzt. Daniel grummelte ein „Na endlich“. Während sich die anderen um den erschöpften, aber unverletzten Krieger kümmerten. Nur Edwin nahm von alledem keine Notiz, denn er war schon eingeschlafen. So musste Daniel den Edwin unsanft aus seinen Träumen reißen, als Maloge wieder zu Atem gekommen war. Er hatte sich inzwischen das Blut abgewischt und wollte gerade das Wort ergreifen, als ihm Daniel eben dieses abschnitt, „Jetzt rede erst einmal ich! Wir brauchen eine Basis und wir brauchen Verstärkung, so wie das hier gerade läuft, werden wir nicht weit kommen! Ich hoffe das ist euch allen bewusst! Der Konsul hat Spione nach ganz Aden ausgesandt, und sucht nach uns, wir müssen Vorsichtig sein. Einige Clans haben sich ihm angeschlossen und suchen nun auch nach uns. Ich schlage vor wir rekrutieren als erstes ein paar vertrauenswürdige Männer, bevor wir weiter durch Aden streifen. Wir brauchen Leute auf die Verlass ist, die auch einmal ihre eigenen Wünsche und Vorstellungen zurückstellen um der Gruppe zu helfen, oder einem einzelnen. Wir brauchen Krieger, die gewillt sind sich jeder Gefahr zu stellen, solche die gehorchen und zur Stelle sind, wenn wir Unterstützung brauchen. Sie müssen uns aber auch von Dummheiten bewahren, da wir die Gebiete hier noch nicht ausreichend erkundet haben. Wir brauchen erfahrene, nicht korrumpierbare Leute. Das wird unsere Aufgabe für die nächste Zeit sein! Findet Clanmitglieder!“ Daniel ließ sich schwer zu Boden fallen und leerte seinen Becher Met mit einem mächtigen Schluck. Die anderen murmelten unter sich und einige fingen laut an zu lachen, denn genau das war es, was die ganze Gruppe schon seit Tagen versuchte Daniel zu erklären. Und nun stellte er es wieder einmal so dar, als ob es sein Einfall war. Nachdem sich alle beruhigt hatten, berichtete jeder was er in den letzten Tagen in Erfahrung gebracht hatte. Einige kannten die Geschichten schon, andere, wie Maloge, hörten sie zum ersten Mal. Attinuviel gab die Mär zwischen der Hexe und dem Ritter zum wiederholten male zum Besten und die Stimmung wurde fröhlicher. Die Berichte der Zwerge beschränkten sich hauptsächlich auf den Reichtum von Oren, Gludio und Giran, und dies in allen Einzelheiten die sie in Erfahrung bringen konnten. Karzaas Auführungen über den Ivory Tower folgten sie alle gebannt, aber nachdem nun auch Daniel und Edwin über Talking Island und das Wasteland referiert hatten dämpfte sich die Stimmung. Nerael gab seinen Bericht als letztes zum Besten. Während er begann, ging hinter ihm, über den Bergen des Dragon Valley, die Sonne auf und tauchte das gesamte Tal in goldenes Licht. Er drehte sich um, atmete tief ein, schmeckte die vom Morgentau geschwängerte Luft, und ergab sich für kurze Zeit der Schönheit der Natur. Es war atemberaubend, als ein scheinbar goldener Drake in weiter ferne seine Kreise zog um plötzlich auf sein Ziel hinab zu schießen. Lange stand er einfach nur da und ließ sich von der Sonne sein Gesicht wärmen. Nach etlichen Augenblicken erinnerte er sich an den Bericht, den er noch abzugeben hatte. Er wandte seinen Blick ab, schaute in die Runde und bemerkte erst jetzt, dass alle eingeschlafen waren. Daniel lag mit dem Gesicht nach unten auf seinem Tigerfell, Edwin hatte eine Gänsekeule in der Hand und drehte sich gerade auf die andere Seite. Die drei Zwerge schliefen im Sitzen, den Oberkörper weit nach vorne gebeugt, Maloge spielte im Schlaf mit seinem Messer und die zwei anderen Elfen schliefen tief und fest auf dem Rücken. Nerael begab sich Kopfschüttend zu seiner letzten Flasche Met, nahm noch einen kräftigen Schluck und machte sich auf das Frühstück zu jagen.



Ein Jahr später ...
lange Zeit ist ins Land gegangen und der Konsul hat die Suche nach der Gruppe aufgegeben . Inzwischen haben sie sich getrennt und sind alle in ihre Heimatdörfer zurück gekehrt . Doch jetzt ist es wieder Zeit , die Gruppe zusammen zu führen . Daniel hat Briefe an alle Mitglieder der Gruppe schicken lassen , dass ein baldiges Zusammentreffen in der Stadt Giran bald nicht mehr aufschiebbar ist , einge sind deshalb schon angekommen , von anderen fehlt noch jede Spur . Auf dem Weg nach Giran traf Daniel auf Numor , den tapferen Gaudenz und den halbwüchsigen Bargon , diese beschlossen , sich Daniel anzuschliessen . In Giran wurden sie bereits von Bert empfangen , der sie alle erst einmal auf ein großes Glas Met eigeladen hat . Cuive ist inzwischen auch eingetroffen und brachte Kunde , dass Xuldal , Ernie und Nerael auch auf dem Weg seien . Ein Bote brachte Antwort von Edwin , er schreibt dass er zurück kehrt , sobald er seine Aufgaben in der fernen Heimat erledigt hat . Von Maloge und Karzaa fehlt noch jede Spur , keiner weiß ob sie der Konsul gefangen hat oder ob sie den Untieren in den Gegenden nördlich von Aden , wo sie zuletzt gesehen wurden , zum Opfer fielen . Sobald die Gruppe wieder zusammen ist , wollen sie nach den vermissten Freunden suchen . Damit die Gruppe weiter wächst werden in allen Städten des Landes Aushänge verteilt . Weitere Gefährten werden gesucht . Sobald die Gruppe groß genug ist , werden die alten Feinde wieder aufgesucht !

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  Entchantsystem
Geschrieben von: Shena - 26.03.2007, 19:44 - Forum: Die Zwergenmine - Keine Antworten

Hallo,

könntet ihr bitte die Erklärung zum Entchantsystem in dem Forum hier mal ändern? Neue Spieler werden dadurch verunsichert und suchen Schmiede die mit Erfolgsgarantie auf +6 entchanten Big Grin

Solange kopiere ich Polos Erklärung mal hier rein, weil die sonst kaum einer findet:

Allgemein:
Bis +3 (bzw. +4 bei Full Armor) können alle Spieler selber enchanten.
Bis +5 können alle Zwerge ab CI 2 sicher enchanten

Es ist immer angegeben bis zu welchem Enchantlevel man mit welchem CI welche Chance hat

Erstens zwischen D - B Grade:

+ 8 = CI 2-4 = 45% / CI 5-7 = 55%
+ 8 = CI 8-10 = 35% / CI 11-12 = 25%

+ 10 = CI 2-4 = 35% / CI 5-7 = 45%
+ 10 = CI 8-10 = 25% / CI 11-12 = 15%

+ 13 = CI 2-4 = 25% / CI 5-7 = 35%
+ 13 = CI 8-10 = 15% / CI 11-12 = 5%

ab 14 bis open End = CI 2-4 = 10% / CI 5-7 = 15%
ab 14 bis open End = CI 8-10 = 10 % / CI 11-12 = 1%
______________________________________________________________
Zwischen A - S Grade

+ 8 = CI 2-4 = 25% / CI 5-7 = 35%
+ 8 = CI 8-10 = 45% / CI 11-12 = 55%

+ 10 = CI 2-4 = 15% / CI 5-7 = 25%
+ 10 = CI 8-10 = 35% / CI 11-12 = 45%

+ 13 = CI 2-4 = 5% / CI 5-7 = 15%
+ 13 = CI 8-10 = 25% / CI 11-12 = 25% / 35%

ab 14 bis open End = CI 2-4 = 1% / CI 5-7 = 10%
ab 14 bis open End = CI 8-10 = 10% / CI 11-12 = 15%


Allgemein gilt es beim Misserfolg des Enchantens:

bis +8 verliert man zu 60% nichts (also bleibt die Waffe unverändert) und zu 40% verleirt man ein Enchantlevel

ab +8 verliert man immer beim Misserfolg ein Enchantlevel

ci lvl wurde auf 12 angehoben
ci 10 mit 76 und klasse maestro
ci 11 mit 80 und klasse maestro
ci 12 mit 83 und klasse maestro

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  Neuzugang
Geschrieben von: Arrtakh - 26.03.2007, 19:26 - Forum: In die Orkhütten - Antworten (22)

Ich spiele seit heute auf dem server und find ihn klasse , das vorweg
nur habe ich bemerkt dass wir Orks stark in der Unterzahl sind.
Ist das normal oder hab ich nur eine dumme Zeit erwischt?
Falls es normal is müssen wir da was ändern Big Grin

Téjakar Oróka! (preiset die Orks Big Grin)

Arrtakh

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  Clanvorstellung: Wächter des Lichts
Geschrieben von: Thandor - 26.03.2007, 09:54 - Forum: Das Menschendorf - Keine Antworten

[Bild: clanstory_kopf.jpg]

Der Orden der WÄCHTER DES LICHTS soll dem vor langer Zeit
geschlossenen Bund der Völker und den von den Göttern mit der Wacht über den TOI beauftragten Kriegern nachfolgen.

Wir sind rechtschaffend bis chaotisch guter Gesinnung und werden das auch konsequent ausspielen und dementsprechend handeln.

Und uns ist auch sehr an gutem RP gelegen, da es uns eine Menge Spass macht. Gerne unterstützen wir auch die neuen Spieler in Dion und stehen wie auch schon bisher mit Rat und Tat zur Seite.

In unserer Calnstory ist denke ich das meiste zu unserem Orden gesagt... doch werden wir nach und nach noch einige Sachen ergänzen und unseren Spielhintergrund mit Leben füllen.

Die Kapitel I-III+VI sind noch nicht geschrieben, weil sie sich dicht an der Serverstory orientieren werden (besonders in Punkto Götter).


Nun aber viel Spaß beim Lesen unserer Geschichte....



Kapitel I-III
Der Bund der Völker und die letzte Schlacht


Hier folgen die Kapitel zu dem ersten Teil des verschollenen Buches, welches geschrieben wurde, als die Götter zur letzten Schlacht herabstiegen, und der Bund der Völker geschlossen wurde. Es wird berichtet von der Macht der Götter und der mächtigen Magie, die sie wirkten. Viele Geheimnisse wurden so bewahrt, und ebenso das Wissen um den Verlauf der Schlacht, den unglaublichen Verrat vom Bruder am Bruder und jenen dämonischen Kräften, gegen die man ins Felde zog.




Kapitel IV
Astaldo der Tapfere – der Held der letzten Schlacht


Kämpfer in zahlreichen Schlachten war er – Seite an Seite mit Orks, Zwergen und Elfen – ein Verteidiger seiner Heimat. Geboren als Mitglied des Landadels wurde er zu einem tapferen Krieger, der die wilden Lande durchstreifte um das Böse aus den Wäldern zu vertreiben, von dem ihm die Bauern berichteten.

Dabei entdeckte er einen Ort, der ihm wundersam idyllisch vorkam. Plötzlich ertönte eine sanfte, doch mächtige Stimme hinter ihm und er sah eines jener wundersamen Feenwesen, über die er bisher nur in den Erzählungen der Elfen gehört hatte. Ihr Name war Zyin Eliná, und sie zeigte ihm einen geheimen Pfad. Astaldo war ihr als Beschützer des Landes wohlbekannt und so hieß sie ihn denn alle tapferen Ritter seines Hauses in ein verborgenes Tal zu führen, damit sie hier vor dem Bösen verborgen leben, und gegen es ins Felde ziehen könnten. Denn nah war der Platz dem Tore zur Unterwelt, das man verschlossen glaubte. Aber Astaldo war nun eines besseren belehrt.

So folgte er dem Rat, doch erst nach seinem Tode entstand dort der geheime Zufluchtsort der Wächter des Lichts. Denn er wurde tödlich verwundet, als das Dunkel wieder in die Wälder Einzug hielt und er allein etwas Übermächtigem entgegentrat. Nun ist Astaldo vergessen, ebenso wie dieser Ort und jene tapferen Männer, denn die Welt zog an ihnen vorbei, und ebenso wie die Jahrhunderte vergingen, verging auch die ewige Wacht, der sie sich verschrieben.

Ruhmreich zog er von der Schlacht,
Wie er einst dorthin gekommen,
Hoch den Kopfe, Federnpracht,
Blanke Klinge, Rote Hand.

Stolz, daß war er, wohlbekannt,
Sonne auf dem Schilde prangt,
Verteidigte sein liebes Land,
Gegen böses Ungemach.

Die Zerstörung aufzuhalten,
Stellte er den Feinden nach,
Doch in dunklen Walden,
Traf er auf gar finstre Macht.

So fand man Ihn, dem Tode nah.
Gebettet in dem Tannengrund,
Zum letzten Mal das Licht er sah.




Kapitel V
Das Vermächtnis der Wächter


Ein Bote ereichte den Gelehrten des Königs, weiser Berater seiner Majestät.
Lange schon studierte er die Bibliothek Adens und war belesen in allen alten Geschichten und kannte mancherlei Dinge, die sonst in Vergessenheit geraten.

Das Pergament entfaltend las er:

Werter Freund,
ein Abenteurer berichtete, er habe in den dunklen Schatten, der allen anderen Verzweiflung geheißen, in den finsteren Gängen der Katakomben vor dem Turme des Schreckens, ein altes Buch gefunden. Er war auf der Suche nach Schätzen und entdeckte es durch Zufall. Viele Erschlagene langen dort, ihre Gebeine zerschmettert. Einer umklammerte dieses Buch und so schien es ihm von Wert, wenn jemand es noch im Todeskampfe schützte. Doch wisset, er ist nur ein Kämpfer von vielen, die keinem höheren Ziele folgen und der nichts versteht, von derlei Dingen. Aber seltsames erzählte er, denn als er das Buch ergriff schien ein Glanz von diesem auszugehen, als seien die Seiten aus Gold und ihm war als ginge ein Raunen durch die alten Gänge. Mag es wahr sein, daß es jenes Buch ist, welches nach der großen Schlacht begonnen wurde zu schreiben und die Prophezeiungen der Götter darin zu finden sind ebenso wie die Mysterien der ewigen Wächter? Schon bald mag großes Unheil alle Lande mit Schrecken und Dunkelheit überziehen. Um so mehr ist es von Nöten, sich zu einen und vorbereitet zu sein. So schickte ich Euch auf das Hoffen meines reinen Herzens und entschlossener Kraft diese Seiten, auf das Eure Weisheit unserem Reiche dienlich sei.

Zu viele Gefahren, zu viele dunkle Ränke und Häscher bedrohen unser zerfallenes Reich und jene, die seine Bewahrer sind. Erkennet meinen Gesandten an dem leuchtenden Amulett mit dem Zeichen der Herren von Aldrio. Seiet daselbst in unserer bescheidenen Niederlassung willkommen, auch wenn die Fahrt gefährlich und beschwerlich sei. Bitter ist für wahr das Schicksal, welches unsere Lande ereilt hat. Verwüstet und verlassen liegen sie vor uns, von Schrecken und den Geistern der Toten heimgesucht. Selbst meiner Schwester Sohn Heglon habe ich mit ihr weit fortgeschickt, auf das kein Unheil ihnen hier widerfahren möge, jetzt wo Myriens Gemahl im Kampfe fiel.

Auf das der dunklen Zeitenweil neues Licht entspringe und der Geist der Einigkeit erstärke.

Auf bald mein Freund
Enduron, Herr von Aldrio




Er öffnete das Päckchen, und dort lag es, achtsam eingeschlagen in Leinen und .... es fehlte der erste Teil des Buches. Doch dies bemerkte er nicht, so begierig war er darauf die Seiten zu studieren und dem Buche seine Geheimnisse zu entreißen.

Enduron aber behielt den ersten Teil des Buches, denn es verlangte ihn ebenfalls jenes geheime Wissen über die alten Götter und Mächte zu ergründen und für seinen Vorteil zu nutzen. Eine solche Entdeckung, dass wusste er, hätte er seinem alten Freund nicht lange vorenthalten können. So riß er die Seiten aus dem heiligen Buche und gab sie nicht Preis. Verbittert war sein Herz und dunkel seine Gedanken. Niemandem mochte er sich anvertrauen, nicht einmal seinem eigenen Fleisch und Blute. Um die Aufzeichnungen in Sicherheit zu bringen, versteckte er sie in Myriens Reisetruhen, und so kamen sie weit fort, wo er sie später lesen wollte. Doch dazu kam es nicht, denn eine seltsame Krankheit befiel ihn als bald und er sichte langsam dahin, bis er mehr tot als lebendig war und Aldrio ebenso verfiel, und so endete Endurons Leben.




Kapitel VI
Die Weissagungen und der Schwur der Paladine von Aden


Hier folgt eine Abschrift der Aufzeichnungen des zweiten Teils des Buches und den Prophezeiungen der Götter, die sie nach der letzten Schlacht gegen die Dämonen verbündeten. Ebenso steht hier geschrieben, was den Wächtern wiederfahren und wie sie erhoben wurden zu Paladinen, der Götter Kämpfer.




Kapitel VII
Über die Wege des Schicksals und den Willen der Götter


Dies berichtete später Thandor, Sohn von Heglon und Myrien, über den Verbleib der ersten Hälfte des Buches, das weit über die Grenzen in den eisigen Norden von Rune kam. Als Myrien es fand – kurze Zeit später vom Fall Aldrios hörend – verwahrte sie es sicher und außer ihrem Sohn wußte niemanden davon.

So zogen die Jahre vorbei und oft wurden die alten Seiten umgeschlagen und Myrien deutete die alten Zeichen so gut sie konnte. Doch wenig verstand sie von dem, was geschrieben. Je länger Sie im Kerzenschein saßen, desto unheimlicher erschienen die Mauern des Turmes. Als ob die Schatten an den Wänden lebten und wage Figuren eine Geschichte aus längst vergangenen Tagen erzählten. Ohne das Wissen seiner Mutter Steckte er seine Nase im geheimen in dieses Buch, und alsbald leuchteten seine Augen jedes Mal, wenn er es berührte.

Seltsam wurde er... und eine schützende Macht schien von ihm Besitzt genommen zu haben. Denn nie erkrankte er, noch zeigte er je Schmerz. Und selbst die Verletzungen, die einem Kinde beim Spiel im Wald von Zeit zu Zeit passieren mögen, verheilten sofort auf wundersame Weise.

Als er 17 Sommer zählte und stark und scharfsinnig geworden war, kam eines abends ein Mann, in Lumpen gehüllt und ausgezehrt, von schrecklichen Naben gezeichnet. So erblickte Myrien ihren todgeglaubten Gemahl und Freude und Trauer zugleich zeigten sich auf ihrem Gesicht.


Als der alte Rittersmann,
Seinerzeit war jung gewesen,
Zogen Ihn in Seinen Bann,
Reiche, von denen er gelesen.

Bereisen wollte er sie dann,
Auf das Abenteuer aus,
Stand im Kampfe seinen Mann,
Machte stets das Beste draus.

Nun kam er an den Hofe,
Eines großen Mannes.
Erblickte eine holde Maid,
Diese war von Standes.

Und er verweilte viele Jahr’,
Sein Versprechen er gegeben.
Tochterhand die seine war,
Glücklich Ihrer beiden Leben.

Doch es kam, dass nahte Krieg,
Tobte die Schlacht im Reich.
Er zog aus erhoffte Sieg,
Gegen Feinde Schlächtern gleich.

Mit Not den Kampf gewonnen,
Am Boden schwer verletzt,
Wacht’ er auf benommen,
Starrt irre und entsetzt.

Die Sinne ihm vernebelt,
Erinnerung ganz verschwunden,
Statt Vergang’heit Leere gält,
Er kann nichts bekunden.

So wartet Sie vergebens,
Tag und Nacht, Jahr um Jahr,
Ohne Zeichen seines Lebens,
Geht dahin, wo er einst war.

So verging nun lange Zeit,
Und als Sie schon aufgegeben,
Sah Sie nahen Ihn von weit,
Glaubt erreicht Ihr streben.

Aber er erscheint so kühl,
Ohne zu verstehn warum,
Zeigt für Sie gar kein Gefühl,
Treuebund, er weiß nicht drum.

Doch als die Ihre Hand,
Seine Wange sanft berührt,
Und Sie zeigt ihm seinen Sohn,
Erinnert er sich an Ihr Glück.

Dankbar einen Bund geschlossen,
Den Göttern zugewandt er war.
Auch wenn viele Trän vergossen.
Zu ihnen geht, für immerdar.

So verstarb Heglon Tag darauf,
Dies war der Schicksals Lauf.



Zum ersten Mal seid mehr als 12 Jahren, bekam Thandor seinen Vater zu sehen. Viele Stunden kauerten Sie auf dem steinernen Boden und Heglon berichtete von dem verlorenen Krieg, dem Heiligen Buch, denn er hatte Enduron des öfteren beobachten können, und dem dunklen Schrecken, der nach Aden zurückkehren würde.

Myrien hielt seine Hand und er blickte auf zu seinem Sohne. „Ich sehe hier einen Krieger vor mir, der noch großes vollbringen wird. Denn wisse, als ich nach der Schlacht mit dem Tode rang, und mir meines Schicksals gewiss war... da hielt mich etwas hier im Leben zurück. Meine ganze Kraft nahm ich zusammen, euch zu finden. Denn das Licht darf nicht vergehen und die Stunde des Untergangs ist noch nicht verkündet.“ Er hustete schwer, jedes Wort bereitete ihm Schmerzen, doch es war als seien sie nicht die seinen. Und als Thandor mit anderen Sinnen Sie an sein Ohr ließ, vernahm er eine Stimme, heller und hallender als jede zuvor, von Macht erfüllt und erdrückend für jeden Sterblichen. „Und so ziehe Du aus, dem Dunkel Einhalt zu gebieten! Diese Welt wurde erschaffen, damit jedes Wesen in Frieden und Einklang lebe. Handle so, als wären Sie die Deinen Werke, die jeder Schöpfer zu beschützen trachtet. Geh nun und eile!“ Seine Züge wurden fahl und seine Augen dunkel.




Kapitel VIII
Geheimnisse aus den Nebeln der Zeit


Das eisige Nordmeer steckte voller Tücke, doch noch einmal hatte er eine große Gefahr auf seiner Reise gemeistert. Der Bug teilte die Wellen und die Gischt schlug selbst in der recht geschützten Bucht in sein Gesicht. Schnell verließ er das Schiff und war froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. So bestieg er ein Pferd, welches er am Anleger erstehen konnte und Ritt gen Aden und er kam schnell voran, das Buch mit sich führend. Doch nicht lange währte sein Glück

Sein Pferd strauchelte und verfehlte den Weg. Im Todeskampf versuchte es sich aus dem Sumpf zu befreien, und sein Reiter konnte ihm nicht helfen. Nun hatte er keine andere Wahl, als zu Fuß seine Reise fortzusetzen. Und so kamen ihm vielerlei Gedanken in den Sinn und wie im Traum schritt er durch Wälder und Täler, karge Landstriche und gefahrvolle Gegenden, unbehelligt von jeglichem Übel.

... So stellte er sich vor, wie die Wächter des Lichts dem Bösen standhielten. Ein Ordensmeister an Ihrer Spitze, Stark im Geiste und mit dem Schwerte. Ihm zur Seite der Ordensrat. Der Altor Magica - Bewahrer der Magie, Altor Divinitas - Bewahrer des Glaubens, Altor Arma - Bewahrer der Waffen, Altor Arcanum - Bewahrer der Geheimisse - und der Altor Copiae - Bewaherer der Truppen. Gefolgt von einer Schar der Wächter. Excubitor oder Excubitrix genannt und den vielen anderen Getreuen, die mit ihnen gegen die Finsternis ins Feld ziehen würden.

Ein verschwiegener Bund mit offenem Herzen doch wachem Geiste, einer Festung gleich. Jeder bedacht darauf, für den anderen mitzuwachen und Unheil abzuwenden, Trauer und Schmerz aus ihrer Seele verbannend. Nur so konnten sie der Aufgabe gewachsen sein.
Wohl gab es auch noch andere Ränge, doch brachten diese keinen Unterschied, wie jemand zu behandeln sei. Denn in diesen Tagen zählten nur die Taten, und daran wurde man gemessen...

In der einstigen Hauptstadt des großen Reiches angekommen, wollte er in Aden den alten Mann in der Akademie aufsuchen, von dem sein Vater erzählt hatte. Doch er konnte ihn nirgends finden und feindselig und mit Verschwiegenheit begegneten ihm die Leute. Vergeblich versuchte er etwas über den Verbleib des ersten Teils des Buches in Erfahrung zu bringen, doch es blieb verschollen und seinem Blick verborgen. Man hieß Ihn weiter im Süd-Westen nach dem einstigen Berater des Königs zu suchen und Vorsicht walten zu lassen, bei denen, die er fragen würde. Fast schon mißmuttig setzte er seinen Weg fort und sah viel Leid und Elend, bis er schließlich das weit entfernte Dion erreichte.

Leere Gassen und der Odem des langsamen Todes lagen über der einst wohl schönen Stadt.
Ganze 3 Jahre hatte sein Weg bis hierher gedauert und es war ihm müde, rastlos durch die Lande zu ziehen, auch wenn er die letzten Wochen in der Begleitung einer jungen Magierin reiste. Aiween war ihr Name und ein Feuer leuchtete in Ihren Augen und nur selten konnte er seinen Blick von ihr abwenden, denn Sie war voller Schönheit und Güte. Gemeinsam überstanden Sie so manche Schrecken und als ein weiteres Jahr vergangen war, und die Dunkelheit um Sie zunahm, da beschlossen Sie Ihre ganzes Geschick aufzuwenden, um diese Tage zu einem besseren zu wenden. Doch dies würden Sie nicht allein vollbringen können...




Kapitel IX
Von der Ankunft in Dion und dem Rat der Getreuen


Schon bald waren Sie nicht mehr auf sich allein gestellt, denn andere, deren Blick nicht getrübt war, sahen die Dinge so wie sie. Und je öfter Aiween und Thandor zu den Leuten in Dion sprachen, um so mehr erhellte sich ihr Geist, und einige hörten nicht nur staunend zu, sondern erhoben ebenfalls ihre Stimmen.

So sprach Aiween vor dem verschlossenen Tore der Burg:

„Erinnert Euch wie es einst war!
Ein starker und gerechter König, weitblickend und gütig, regierte über alle Völker. Die Städte blühten auf und herrlich waren die vielen Ländereien. Das Leben pulsierte in den Straßen und Gassen eines jeden Ortes. Reger Handel und Wohlstand herrschten im Land.
Gefahrlos konnte man reisen durch friedliche Gegenden, eine oft schöner, als die andere. Und es gab keinen Zwist zwischen den Völkern, auch wenn jedes für sich lebte. Sich gegenseitig respektierend und jedem Volke seine Eigenheiten lassend, konnte man sogar mit den Dunklen Elfen sich ohne Arg arrangieren. Man profitierte vom jeweils anderen, zum gegenseitigen Nutzen. Das Land und das Reich gedieh, auch wenn es sich zur Wehr setzen musste gegen Missgünstige, die es begehrten. Mit Recht und voller Stolz blickten die Götter auf dieses Land herab, welches sie geschaffen hatten.“


Nicht alle blieben bei diesen Worten reglos und wiederum nicht alle wollten weiter zuhören. So blieb letztendlich nur eine kleine Gruppe zurück, die auch die letzten Worte Thandors vernahm, als er vor den bevorstehenden Zeiten warnte und den Willen der Götter kundtat, so wie er ihnen folgte.

„Sagt mir, wie steht es Heute um Euch? Dunkle Wolken sind aufgezogen über dem einst strahlenden Reich.Unwirklich, Bedrohlich und Ängstigend!

Entvölkerte Gegenden und trostlose Lande haben wir durchwandert, in Besitz genommen von der dunklen Kreaturen und Dämonen, entstiegen der Unterwelt. Zerstörung ist ihr einziger Wille! Wird ihnen nicht Einhalt geboten, wird die Welt der Sterblichen vergehen und schon bald jede letzte Bastion in der schwarzen, wogenden Masse untergehen.“


Dunkel waren diese Vorhersagungen und so mancher der Lauschenden, erkannte die Not, vor der Sie so lange die Augen verschlossen hatten.

„Diese Welt wird immer dunkler und dunkler und Nichts, scheint den Verfall eines ganzen Reiches in die Dunkelheit aufhalten zu wollen, aufhalten zu können! Noch wird dies das Ende des Kampfes sein, denn seit mehr als einem Jahrtausend wurde den dunklen Mächten schon die Stirn geboten und jetzt ist es an der Zeit, diese Wacht zu erneuern!“




Kapitel X
Die Rückkehr der Wächter des Lichts


So war mit dieser Stunde die Gründung eines neuen Ordens besiegelt.

Die Kunde verbreitet sich von Mund zu Mund, noch im Geheimen gehalten und doch stetig größere Kreise ziehend. Ein Stein ward ins Rollen gebracht. Und viele sagten: „Sieh! In manchen Augen schimmert Hoffnung.“
Ein Tuscheln, ein Raunen, leise und immer wiederkehrend, zieht die Nachricht durch das Reich. Es heißt, eine Anzahl Gleichgesinnter formiere sich unter einem Symbol und sie würden sich selbst die Wächter nennen. Niemand weiß, woher sie gekommen sind, noch wohin sie gehen. Doch dort wo sie auftauchen verbreiten Sie ihre Lehre und erweisen denen in Not ihre Hilfe.

Man sieht sie von Zeit zu Zeit in einigen Städten, aufrecht und stolz, meist gekleidet in hellen Farben und weißen Gewändern. Mit wissendem Blick, erhobenen Hauptes... zielstrebig auf Ihrem Weg! Gemischt von Rasse und Aussehen seien sie, niemanden ob seiner Abstammung verurteilend, einheitlich im Denken. Ein Schwert vor den Strahlen einer aufgehenden Sonne ist Ihr Zeichen, und wie eine Schwert, geführt von einer unsichtbaren Hand, erheben Sie sich um selbst der tiefsten Dunkelheit zu trotzen und mit dem inneren Feuer, Stahl und Magie jene zu vertreiben. Wie ein Hammerschlag Ihrer weisen Schmiedemeister zerschlagen sie ihre Feinde und sind dennoch voller Liebe erfüllt. Liebe für das Licht und alles Reine, was darunter lebt.

Helfend, wo Hilfe gebraucht wird!
Tröstend, wo Trauer ist!
Starken Armes, wo des Schutzes Bedürftige!
Streiter für das Recht und das Licht!


So sind jene bekannt, die Wächter des Lichts!
Doch welche Ziele verfolgen Sie, welch höhere Macht erleuchtet ihren Weg?

Die Ordenskrieger fürchten weder Tod noch Finsternis, nie sah man sie im Kampfe weichen, noch jenen vergeben, die anderen Leid antaten und keine Reue zeigten.
Die Magier und Priester des Ordens, belesen in alten Schriften und vertraut mit geheimnisvollen Kräften der alten Götter, nicht trachten sie nach Macht, sondern nach Erleuchtung.
Die Ordensschmiede, mehr als alle anderen darin bedacht das alte Wissen und die Künste zu bewahren, verleihen dem Orden seine Stärke, mit ihren mit heiliger Macht gesegneten Waffen und Rüstungen.

Ein jeder, die ihre ganze Kampfeskraft einmal erlebte, wird der Hingebung und Selbstlosigkeit gewahr geworden sein, und einem unzerstörbaren Packt, der diesen Orden zusammenhält. Denn niemand scheint höher gestellt zu sein und niemand geringer, denn wie sie es auch beteuern, unter dem Licht der Götter seien alle gleich.
Ihre Taten und ihr Handeln sei erstrebenswert für viele! Gerüchte, Mythen und Legenden vergangener Tage werden auf den Straßen hinter vorgehaltener Hand von den Unwissenden ausgetauscht. Denn nicht alles ward vergessen in den dunklen Zeiten, und einige mögen sich zu erinnern an die alten Schlachten ihrer Ahnen, und die lange Wacht am Fuße des Turmes des großen Übels. Doch kann es wahr sein? Sind dies die Krieger von einst? Geister wieder Fleisch geworden, Gesandte der Götter oder verblendete Fanatiker eines alten Kultes?

Tritt man an einen Wächter heran und fragt ihn, so wird man eine Antwort erhalten, die einem Orakel gleicht! Ihr glaubt es nicht? ... Nun denn, versucht es!

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