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Osterevent 2026
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: Staff_Jardea
23.03.2026, 20:36
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geplante Serverwartung am...
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: ordoban
31.01.2026, 11:31
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Kleine Änderungen
Forum: Die neusten Änderungen
Letzter Beitrag: ordoban
31.12.2025, 12:02
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Neujahrs-Raids
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Letzter Beitrag: ordoban
29.12.2025, 19:50
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etwas mehr Transparenz ?
Forum: Verbesserungen / Vorschläge / Wünsche
Letzter Beitrag: klein Ry
27.12.2025, 13:47
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Weihnachtsfrieden
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Letzter Beitrag: ordoban
14.12.2025, 19:13
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kleine Client-Updates
Forum: Die neusten Änderungen
Letzter Beitrag: ordoban
18.11.2025, 19:50
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Imoriath ist nun 21 Jahre...
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: ordoban
02.11.2025, 19:39
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Bann gegen Account strupp...
Forum: Sanktionen
Letzter Beitrag: Zacharas
27.10.2025, 00:23
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Halloween-Event 2025
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: Staff_Jardea
19.10.2025, 18:08
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| Play - Game Music Orchestral |
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Geschrieben von: scion - 27.12.2007, 10:29 - Forum: Hobby / Freizeit
- Antworten (6)
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http://www.play-symphony.com/
zuschade, das sie auf ihrer Weltturnee nicht in Deutschland spielen T_T .
Sie haben Final Fantasy, Guild Wars und Kingdom Hearts im Programm.
Ich hab trotzdem mal ne Frage losgeschickt ob sie eins machen können. Schweden und Norwegen sind doch etwas weit :/
Zumal ja GW recht viel in Deutschland gespielt wird.. und das restliche Programm, ich könnte anhand dessen meinen gesamten bekanntenkreis mobilisieren Oo
Scion
Das Programm:
FINAL FANTASY®
SUPER MARIO BROS.®
CASTLEVANIA®
SUPER MARIO WORLD®
METAL GEAR SOLID®
BLUE DRAGON®
LOST ODYSSEY TM
SONIC THE HEDGEHOG TM
ACTRAISER TM
SHADOW OF THE COLOSSUS TM
THE LEGEND OF ZELDA®
HALO®
PREY TM
CHRONO TRIGGER TM
CHRONO CROSS TM
WORLD OF WARCRAFT®
APIDYA TM
KINGDOM HEARTS TM
SHENMUE TM
SILENT HILL®
BATTLEFIELD 1942TM
THE ELDER SCROLLS® III: MORROWIND TM
STELLA DEUS TM
BLACK TM
DAYTONA USA TM
THE CHRONICLES OF RIDDICK TM
THE ELDER SCROLLS® IV: OBLIVION TM
GUILD WARS®
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| Wartungsarbeiten |
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Geschrieben von: Polo - 26.12.2007, 15:44 - Forum: Ankündigungen
- Antworten (3)
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Hi,
morgen (Do der 27.12), wird der WebServer ab 9.00 für mehrere Stunden down sein.
Wir werden ein Raid 1 System einbauen und auf eine andere Windows Version umsteigen.
Während der Zeit sind folgende Dienste nicht erreichbar:
- Acm
- L2Guard
- ImoWiki
- Forum
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| Baium, oder was machen die Subclassen Quester nun |
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Geschrieben von: Thurid - 24.12.2007, 14:25 - Forum: Verbesserungen / Vorschläge / Wünsche
- Antworten (24)
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Laut Trade ist es zur Zeit ja nicht möglich die Subquest zu beenden, da Baium sich nicht wecken lässt, oder wie auch immer...
Da drängt sich mir so kurz vor Beginn meiner Subquest die Frage auf, was machen wir nun?
Warten wir auf das Update, dass laut Imogramm erst mit CT1 kommt, was bekanntlich etwas dauern könnte bis das in l2j umgesetzt worden ist, dann fehlt noch die Imo Testphase und dann auch noch die Umsetzung.
Kann man das Problem mit Baium irgendwie umgehen? Angeblich soll es Leuten gelungen sein, die Quest doch zu machen, obwohl Baium schläft, wieder andere sagen das es zur Zeit gar nicht geht, und alle die es schaffen seien Buguser...
Nun ich möchte keine Bugs ausnutzen, ich habe die Mats fuer meine Sub Faehige B Waffe lange zusammen gesucht (von der man laut Imo Guide und Stratics weiss, dass sie gehen), weil keiner genau sagen kann ob es nun gewollt ist dass, das Sword of Valhalla und das Great Sword funktionieren, ob sie noch funktionieren wenn man endlich an dem Teil der Quest angelangt ist...
Einige behaupten sogar: Wozu eine Subfaehige B Waffe, kauf dir einfach eine Schatten Waffe. Eine Schattenwaffe? Ja eine Schattenwaffe das Great Sword gibt es als Schattenwaffe im Weapon Shop in Giran. Naja dacht ich mir gut zu wissen, dass es auch B Schattenwaffen gibt aber die sollen für die Quest gehen? Schon hör ich Gerüchte die da lauten:
Bug, deswegen ist Baium deaktiviert worden.
Deswegen liebe Staffler, ist es vielleicht möglich eindeutig gesagt zu bekommen, wie es nun weiter geht?
Ist Baium deaktiviert, weil einige Leute Schattenwaffen benutzen um die Quest zu beenden? Dann bannt die gefälligst, schafft diese dämliche Waffe ab und lasst die ehrlichen Leute weiter questen.
Ist es erlaubt andere B Waffen als die im Imoguide gelisteten zu benutzen um diese Quest zu beenden? Ist das Absicht,wird es auch in Zunkunft möglich sein ein Sword of Valhalla abzugeben (ein Schwert das eigentlich knapp 600 Crystalle unter dem sonst gefordertem Crystallwert liegt?)
Ein paar Antworten wären schön, zumindest für die Leute, die noch ein wenig länger auf Imo spielen wollen und ihren Account gerne behalten würden.
Laut Regel ist Bugusing verboten, nur viele von uns wissen nicht, ob es sich nun um Bugs handelt, oder um gewollte Imo eigene Veränderungen. Deswegen wäre es eigentlich sehr sinnvoll mal irgendwo die Bugs zu listen, nein nicht um sie auszunutzen, sondern um ganz klar sagen zu können:
Seit dem und dem Tag steht im Forum, dass es sich hierbei um einen Bug handelt, da das Forum Pflicht Lektüre ist laut Regeln, und das ausnutzen von Bugs mit Account Ban bestraft wird, haben die Leute dann wenigstens ordentlich ihre Strafe verdient, denn sie hätten wissen können, dass es sich um einen Bug handelt.
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| [Vorschlag Ticketsystem] Kategorie f. Beschwerden |
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Geschrieben von: Sheeran - 24.12.2007, 01:14 - Forum: Verbesserungen / Vorschläge / Wünsche
- Keine Antworten
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Ich grübel (und hadere) gerade wie sinnvoll es wirklich wäre... aber wäre es vielleicht eine Idee eine Art "Beschwerde-Abteilung" als Kategorie im Ticketsystem zu implementieren?
Ich mein... es ist nicht immer ganz einfach - gerade für neuere Spieler - herauszufinden an welchen Staff man sich nun wenden könnte/sollte/muss/darf. Klar kann man es im Grunde an jeden tun. Wer lange genug hier ist, weiss das auch. Allerdings haben wir nun auch das Problem einer gewissen Verunsicherung in Punkto PMs hier im Forum. Die sind ja eigentlich immer noch schneller erstellt als eine Mail...
Wie auch immer. Ich grübel einfach darüber nach, ob es nicht für alle von Vorteil wäre eine Rubrik im Ticketsystem für Beschwerden wie PKs, Beleidigungen, hablah rabarber etc. einzuführen.
Wo ich hin kann/muss wäre klar.
Der Staff der Zeit hat/sich zuständig fühlt kann sich der Sache annehmen.
Nur so ein Gedanke... *selbst noch grübelt*
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| Foren-post-Sache-Gedings (*nach passender Überschrift sucht*) |
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Geschrieben von: Galenya - 23.12.2007, 15:17 - Forum: Verbesserungen / Vorschläge / Wünsche
- Antworten (6)
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Eine Sache die mich nervt: Wenn man eine Chargeschichte schreibt und ein neues Kapitel schreiben will, hat man genau 2 Möglichkeiten:
1. Man bittet einen Freund seines Vertrauens peinlich berühert, ob er doch einmal einen "Platzhalter" als Antwort setzen mag, damit man weiterschreiben kann.
2. Man nutzt die "Edit-funktion". Was dann meistens die Folge hat, dass niemand sieht, dass es in dem Beitrag etwas "Neues" gibt und die Story trotzt Aktualität nicht gelesen wird. Zitat "Wie, du hast neue Kapitel geschrieben? Wenn ich DAS gewusst hätte..."
Vorschlag: Kann man es nciht so einrichten, dass man AUSSCHLIEßLICH im Chargeschichtenteil auch selbst auf seine Beiträge antworten kann? Dass es in den anderen Bereichen nicht geht (Spam etc.) ist selbstverständlich, aber... vielleicht... *nach Worten kramt*
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| Galenya - Das Herz einer Kriegerin |
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Geschrieben von: Galenya - 22.12.2007, 20:08 - Forum: Charaktergeschichten
- Keine Antworten
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![[Bild: Galenya-1.jpg]](http://i215.photobucket.com/albums/cc21/Taliciana/Galenya-1.jpg)
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Kapitel 1 _________________________________
Es war ein kühler Wintermorgen, als Galenya zu ihrem Vater gerufen wurde. Thronak Drachenfels, der große Krieger, sah müde aus. Meine Tochter, du zählst nun schon 16 Sommer. sprach er, Es wird Zeit, dass du lernst aus deinem Leben etwas zu machen. Mit diesen Worten griff er nach dem Schwert in seinem Gürtel und reichte es ihr. Dies war mein erstes Schwert. Es ist kein Schmiedesmeisterwerk, doch es ist scharf und wird seinen Teil zu deiner Zukunft als Kriegerin tun.
Aber Vater, ich will nicht in den Krieg! Ich will nicht kämpfen! Doch Thronak ignorierte den Einwand. Er stand auf und nahm dann behutsam ein altes Schild von der Wand. Einige Kratzer waren auf ihm zu sehen. Zeichen des Krieges. Dieser Schild möge dich beschützen.
Aber Vater... begann sie zaghaft. Schluß jetzt. Morgen früh geht eine Kutsche. Sie wird dich zu meinem früheren Lehrmeister bringen. Du wirst eine gute Kriegerin, meine Tochter. Denk daran, du bist eine Drachenfels! Mit diesen Worten wandte er sich ab und verließ schnellen Schrittes den Raum.
Tameriel! Schnellen Schrittes lief Galenya über die Wiesen vor dem Dorfe. Unter einem einzelnen Baum saß ein Elf von schlanker Gestalt und schnitzte mit einem kleinen Messer. Als er das Mädchen erkannte, sprang er auf und rannte die letzten Meter zu ihr, um sie in seine Arme zu schließen. Was hat er gesagt? fragte er besorgt mit einem Blick auf die schreckensgeweiteten Augen Galenyas. Ich muss fort gehen... stammelte sie. Fort von Aden, fort... von dir, lieber Tameriel... Einige Tränen der Verzweiflung rannen über ihr Gesicht, doch der Elfenjunge schien nicht überrascht zu sein. Ich weiss... sagte er leise, Es ist an der Zeit.
Aber... Sie sah ihn wütend an, doch er unterbrach sie. Ihr Menschen zieht fort, um euren Weg zu finden. Du wirst eine gute Kriegerin sein, wenn wir uns wiedersehen, Galenya. Seine Stimme klang sehr sicher, obgleich seine Augen traurig wirkten.
Ich bin keine Kriegerin! Ich will nicht Töten! Krieg und Blut... Das ist nicht meine Welt! entrüstete sie sich. Mit einer heftigen Bewegung schleuderte sie das alte Schwert, das an ihrem Gürtel steckte, zu Boden. Mit einem Schwert und einem Schilde kann man weitaus mehr, als nur Töten. sprach Tameriel, man vermag sich und andere zu verteidigen. Und angesichts des Todesstoß kann man noch immer Milde walten lassen. Ein Krieger ist kein Mörder, Galenya.
Mit einer langsamen Bewegung griff er an seinen Hals und löste seine Kette, einen großen, goldenen Bernstein an einer silbrig glänzenden Mythrilkette. Ebenso langsam legte er sie um Galenyas Hals. Ein Krieger darf im Kampfe nicht mit dem Herzen denken. Dennoch darf er nie vergessen, dass er ein Herz besitzt. Lasse diesen Stein dich daran erinnern, wohin dein Herz gehört. Er beugte sich vor und gab dem Mädchen einen sanften Kuss auf die Stirn. Du wirst wiederkommen, Galenya.
Nein... begann sie wieder, doch Tameriel unterbrach sie mit einer Handbewegung. Bitte... sagte er leise.
Plötzlich ging alles ganz schnell. Galenya sah auf ihrem Augenwinkel eine schnelle Bewegung und einen Bruchteil einer Sekunde war er auch schon hinter ihm. Ein Mann wie ein Fels in einer glänzenden schwarzen Rüstung. Ein Helm verdeckte ihren Blick in sein Gesicht. Tameriel! -ihr Schrei kam zu spät, denn der Mann hatte bereits seinen Dolch erhoben. Der Elf schmiss sich mit einer geschmeidigen Bewegung aus der Reichweite der Waffe, stolperte jedoch und fiel zu Boden, wo er nach Luft japsend liegen blieb. Galenya hob das Schwert auf, doch sie war zu schwach um mehr zu tun, als es unbeholfen zu erbeben. Der Fremde schlug es ihr mit einer fast spielerischen Bewegung aus der Hand. Der Dolch beschrieb einen Kreis und fuhr in die Brust des Elfens.
NEIN! Galenya griff das Schwert und mit der Kraft der Verzweiflung schaffte sie es, den Fremden damit zu treffen - wenn auch nur mit der stumpfen Seite. Überrascht ließ der Mann von dem Elfen ab, fluchte leise und lief dann mit weit ausgreifenden Schritten davon.
Galenya kauerte neben Tameriel nieder. Die Augen des Elfen waren vor Entsetzen weit geöffnet, doch kein Schmerz war in ihnen... Aber auch kein Leben...
~~~
NEIN! der Schrei der Frau hallte laut in dem kleinen Raum. Eine schweissnasse Hand tastete nach der Fackel und entzündete diese. Da war kein Fremder. Die großen, haselnussbraunen Augen mit den dunklen Wimpern blickten wild umher. Sie war allein, in ihrem Gemach, dem Gemach in dem sie schon als Kind schlief. Doch Galenya war kein Kind mehr. Der Körper unter der dünnen Decke war hochgewachsen und kräftig und in der Ecke des Zimmers, in dem früher einmal die dünnen Gewänder des Mädchens lagen, stand nun eine schwere Rüstung. Das glänzende Schwert war an der Spitze rot gefärbt durch getrocknetes Blut und auch auf dem alten Schilde waren einige Kerben dazu gekommen.
Doch die Hand, die nun nach dem Bernstein um ihren Hals griff, zitterte noch heute so wie damals. Lasse diesen Stein dich daran erinnern, wohin dein Herz gehört. Fast schien es, als stände er neben ihr. Es war dieser Augenblick gewesen, in dem Galenya entschied, Kriegerin zu werden. Nicht aus dem Wunsch ihres Vaters heraus, sondern aus ihrem Eigenen. Tameriel nicht verteidigen zu können und ihn sterben zu sehen, dies war es gewesen. Langsam glitt der Blick Galenyas zu der Kette und besah sich den goldenen Stein. Und noch heute sah sie es fast so deutlich vor Augen wie damals, als sie neben Tameriels Leichnam kniete:
Durch den Stein zog sich langsam ein feiner, jedoch tiefer Riss...
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Kapitel 2 _________________________________
Lange saß sie unter dem Baum. In Giran war es bereits Nacht geworden und der Marktplatz wirkte wie leergefegt. Was mach ich bloß hier?! Eine Frage, die sie sich nicht beantworten konnte. Wartete sie auf jemanden? Auf Benjy, den Flötenspieler? Nein - Galenya schüttelte heftig den Kopf. Warum sollte ich...?
Giran.. eine Stadt in der sich ihr Leben nun fast ausschließlich abspielte. Sie mochte den Markt und die Menschen hier, auch wenn sie fremde Rassen eher mied. Sie dachte an den Elfen, der sie so sehr an Tameriel erinnert hatte und ihr so zärtliche Blicke zu warf. Feradon - ja so war sein Name... Und sie dachte an den Krieger, der ein Auge auf sie geworfen hatte, so breitschultrig und von imposanter Gestalt, -und an den Magier, Jeremi. Und doch kehrten ihre Gedanken schnell wieder zu dem Mann zurück, an den sie immer dachte, wenn sie an ihrem Lieblingsplatz, unter dem Baum auf dem Girander Markt saß...
Warum? flüsterte sie, Ich könnte alles besitzen, alles geboten bekommen... Ein edler Hochelf, ein prächtiger Krieger oder ein begabter junger Magier... Doch das was ich begehre ist so einfach, so schlicht. Ein Poet. Ein Panflötenspieler... Doch so unerreichbar...
Sie stand auf und ging ein paar Schritte, doch ihr Blick huschte unweigerlich wieder zu jenem Platz unter dem Baum. Und plötzlich war es als sehe sie ihn vor sich. Die schlanke Gestalt, die Hand fast zärtlich um die Panflöte geschlossen. Das Gesicht, auf dem sich ein paar Sommersprossen fast zu tummeln schienen. Eine Strähne des rötlichen Haares fiel ueber seine Stirn, doch das schien ihn nicht zu stören. So friedlich wirkte dieses Bild, fast perfektioniert durch die verträumten Klänge der Flöte und den friedlichen Gesichtsausdruck des Flötenspielers. Die Lider über den leuchtend hellblauen Augen waren geschlossen, fast als lebte er diese, seine Melodie mit dem Herzen.
Ein leichtes Lächeln stahl sich auf Galenyas Züge, als sie diesem Gedanken nachhing. Fast war es, als hörte sie die Melodie, die sie so oft zum Träumen brachte, in fremde Welten entführte und etwas Schärfe aus dem Alltag nahm. Doch ihr Alltag war der Krieg. Der Kampf, Blut und Tod... Benjy hatte ihr Ruhe geschenkt von diesem Alltag. Durch die Klänge seiner Panflöte und die Melodien, die aus seiner Feder stammten. Diese sanften und träumerischen Stücke sowie seine ganze Art - er hatte ihr Herz erwärmt. Wie unbewusst umfasste Galenya den Berstein um ihren Hals, der sich warm anfühle. Sie hatte sich geborgen gefühlt. Verstanden. Doch die sanften Blicke aus den hellblauen Augen, die zärtlichen Klänge, das sanfte Lächeln... es hatte nicht ihr gegolten.
Seinen Blick zu deuten, als die fremde Elfe das Restaurant Elmor betreten hatte, war nicht schwer. Galenya hatte ihn verstanden.
Diesem engelsgleichen Wesen hatte sie nichts entgegen zusetzen. Viridis - so war der Name der Elfe, an die der Poet Benjy scheinbar sein Herz verloren hatte.
Galenya schluckte schwer. Sie dachte an Jeremis Worte. Kämpfe! hatte er gesagt. Beinahe spöttisch blickte Galenya zu dem Punkt unter dem Baume. Kämpfen... Ja das kann ich. Jedoch nur mit dem Schwerte. Mit dem Herzen vemag ich dies nicht... Nicht gegen sie...
Kurz zuckte ihre Hand gen des Schwertes an ihrem Gürtel, verharrte jedoch. Dann blickte sie auf und vor ihr stand die Elfe. Nicht aus Fleisch und Blut sondern seltsam sscleierhaft. Wie eine Erinnerung. Das seidige Haar fiehl ihr locker in den Nacken, die Augen blitzten beinache unschuldig. Was ist daran so schwer, Kriegerin? der Gesichtsausdruck der Illusion wurde beinahe hähmisch. Ein schneller Stich, ein paar Tropfen Blut.... Die kleine Viridis würde es nicht einmal merken... Galenya hob das Schwert, doch die plötzlich aufgeflammte verbissene Entschlossenheit in ihren Augen nahm rasch ab. Fast kraftlos fiel das Schwert aus ihrer Hand zu Boden, ohne sich auch nur einen Millimeter auf die schemenhafte Gestalt zu bewegt zu haben. Du kannst es nicht! höhnte die Erscheinung. Schwache Kriegerin, Galenya! Denkst du dein Vater wäre stolz, wenn er dich jetzt sehen könnte?! Die Viridis-Erscheinung lachte trocken. Nein, das wäre er nicht... Galenya senkte dann den Blick auf das Schwert zu ihren Füßen.
Ich werde nicht über sein Herz richten. Das ist nicht meine Aufgabe oder mein Recht. Dann blickte sie die Elfe wieder direkt an, ihr Blick sprühte plötzlich wütende Funken. Lieber zerbreche ich, als dass er zerbricht. Du führst mich nicht in Versuchung! Hast du das gehört, Elfe? -der letzte Satz war fast ein leiser Schrei, so dass die Wachen alamiert zu ihr sahen.
Überraschung trat in die Augen der Viridis-Erscheinung. Ich dachte du bist stark, Kriegerin? Tot und Blut sind dein Alltag - warum fällt es dir so schwer? Galenyas Stimme wurde wieder leiser. Weil es nicht mein Recht ist, über Gefühle anderer zu richten... Ich BIN stark, Elfe, aber ich bin nicht grausam. Und obgleich dessen werde ich mich keinem Kampfe stellen, den ich nur verlieren kann. Der überraschte Blick blieb aus dem Gesicht der Elfe. Dann flackerte die Erscheinung. Das Flackern wurde stärker und dann verblasste die Gestalt, bis sie schließlich verschwunden war.
Galenya atmete heftig. Langsam bückte sie sich nach dem Schwert und verharrte dann. Wie ist das möglich? stammelte sie. Doch ihr Blick täuschte sie nicht. Die Klinge des alten Schwertes war zersplittert. Fast zögernd schloss sich Galenyas Hand um den Knauf und steckte das, was von dem Schwert übrig blieb, in die leere Scheide an ihrem Gürtel. Dann ließ sie sich wieder unter dem Baum nieder. Ihre Finger begannen fast wie von selbst mit dem goldenen Bernstein um ihren Hals zu spielen. Fast automatisch zog ihr Zeigefinger den Riss am Steine nach. Und unbewusst begannen ihre Lippen eine Melodie zu summen, eine verträumte, wehmütige Melodie. Klänge, die für sie gespielt, doch einer anderen bestimmt waren.
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--- Gesprochenes
--- Gesprochenes (Galenya)
--- Gedanken
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| Benji - Der Kampf eines Poeten |
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Geschrieben von: Benji - 22.12.2007, 19:11 - Forum: Charaktergeschichten
- Antworten (68)
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Lomeria: Blog mit Charstory uvm
Inhaltsverzeichnis
Blaue Rose
Die Handelsstadt
Der Flötenspieler
Im Elmor
Ein Jahr später
Der Anschlag
Bis hierhin und nicht weiter
Das Geständnis
Rune
Erinnerungen
Das Siegel des Suchers
Der Edelstein
Das Zeugnis des Vertrauens
Die singenden Wasserfälle
Eine Schatzsuche
Der letzte Auftrag
Die Klinge der Jabress
Das Verhör
Zwei Seelen
Dunkelheit
Das Ende
Die Rettung
Kinder Lomerias
Angst
Zorn
Dazu auch zu lesen: Galenya - Das Herz einer Kriegerin
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1: Blaue Rose
Benji zog seine mit Matsch getränkten Stiefel aus und betrachtete die durchgeweichten Strümpfe. Seine Zehen waren bestimmt schon ganz blau, er spürte sie nicht mehr. Der kalte Felsen schmerzte in seinem Gesäß, aber es war die beste Alternative hier inmitten von Schnee und Eis. Ein eisiger Wind blies ihm die Kapuze vom Kopf, sein rotes Haar kam zum Vorschein.
„Erinnere mich das nächste Mal daran, dass ich nicht mehr auf dich hören werde.“, grummelte Benji und zog sich die Kapuze wieder über, um sich wenigstens ein wenig vor der Kälte zu schützen.
Der zu klein geratene Waldelf verschränkte die Arme vor der Brust. Hätte ihn irgendjemand sehen können, wäre ihm die kleine Gestalt sehr suspekt vorgekommen. Im Gegensatz zu Benji, trug der Waldelf Kleidung, die man in warmen Gebieten wie Heine trug. Die Arme waren frei und die Kleidung wirkte, als sei sie aus Seide. Nicht wirklich der beste Schutz vor der Eiseskälte hier draußen. Aber er schien diese auch nicht zu spüren. Nichtmal das Haar wehte bei dem Wind.
"Du wirst dich noch erkälten.“, belehrte der Waldelf ihn. Sein ebenso rotes Haar, hatte er zu einem Zopf nach hinten gebunden, ein paar Strähnen hingen im Gesicht.
„Ach!“, beinah hätte Benji ihm die Eisklumpen aus seinen Stiefeln entgegengeschleudert. Aber er wusste mittlerweile wie wenig Sinn das machen würde. Er hatte sich damit abgefunden, dass er seinem Begleiter nichts antun konnte. Er war wie ein Geist ~ nicht greifbar.
Grummelnd zog Benji seine Stiefel wieder an und machte sich wieder an den Aufstieg des eisigen Hügels. Wieder so eine idiotische Idee einer alten Geschichte nachzugehen, die höchstwahrscheinlich sogar frei erfunden war. Alles nur um eine Hochelfe glücklich zu machen ~ so hoffte er.
Die Sterne standen bald am Himmel, Benji wühlte sich durch den Schnee und es wurde immer kälter. Seine Glieder schmerzten oder waren taub. Sein Begleiter war verschwunden, als er sich umblickte. Dann kam ein Windstoß, der ihn von den Beinen fegte, so kraftlos war er geworden.
Benji blieb mit dem Gesicht im Schnee liegen und griff nach der wohligen Schwärze, die ihn langsam in Besitz nahm…
„Na da habts ja nochma’ Glück habt das der alte Graubart euch funden hat.“, dröhnte die Stimme des Zwerges an Benjis Ohr. Langsam öffnete er die Augen und blickte in ein freundliches, wenn auch altes Zwergengesicht, dass Falten warf, sobald der Mund sich bewegte. Benji hatte das Gefühl er hätte gemütlich in den Lachfalten des Zwerges schlafen können, so dicht war sein Gesicht bei dem jungen Menschen.
Die beiden waren in der Blockhütte des Zwerges, Benji lag in Decken gewickelt vor dem Kamin und der Zwerg brachte ihm einen Krug dampfenden Rum. Der Alkohol hing in einem Topf über dem Feuer und sorgte nicht nur dafür das Benji warm wurde. Er hatte das Gefühl das sein Kopf gleich explodieren würde.
Das sorgte anschließend dafür, dass er erneut das Bewusstsein verlor ~ mit dem Gedanken daran, dass er beim nächsten Erwachen einen ordentlichen Brummschädel haben würde.
„Bei Gumlugs Bart, was wollt’ der Bursch hier oben im Schnee?“, der Zwerg ~ welcher sich selbst nur als ‚alter Graubart’ vorstellte ~ blickte Benji freundlich an. Zwei Tage hatte er durchgeschlafen und wurde nur durch seinen Hunger geweckt.
Hinter dem Zwerg machte Benji’s Begleiter Grimassen, aber Benji war nicht zum Lachen zumute. Er fühlte sich noch immer elend und klammerte sich an der Holzschale mit Suppe darin fest, als würde sein Leben davon abhängen.
Eine kräftige Hustenattacke verhinderte vorerst eine Antwort. Die Erkältung war im vollen Gange, Benji hatte alles auf einmal: Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen und einen Brummschädel. Er war eben kein Abenteurer, er wollte es auch nie sein.
„Ich suche eine blaue Rose, die Eisrose wie man sie nennt.“, krächzte Benji später heiser. Der alte Graubart schaute ihn komisch an, als hätte ihn eine Wespe in sein Hinterteil gestochen, bevor er anfing zu lachen. Seine Stimme schallte durch die Blockhütte, dass Benji Angst hatte er würde eine Lavine am anderen Ende des Tals loslösen.
„Die Eisros’ sucht der Bursch’ also? Da weißt des die nua a Ammenmärch is?“, schmunzelnd klopfte der alte Graubart Benji auf die Schulter. Er war sich nicht sicher ob er sich das Knacken seiner Schulter nur eingebildet hatte…
Benji musste lange bei dem Zwerg ruhen, die Grippe setzte ihn die ersten Tage komplett außer Gefecht. Als er sich etwas besser fühlte begann er seine einzige Gabe anzubieten: Er schrieb für den alten Zwerg Rechnungen und Materiallisten. Graubart war zufrieden, endlich konnten seine Kunden auch lesen was sie da eigentlich erhielten.
Benji begann dem Zwerg bald abends nach getaner Arbeit Geschichten zu erzählen. Alles was er bisher so in der Welt aufgeschnappt hatte, aber auch Geschichten die er sich ausdachte, um den Zwerg zu erheitern. Graubart war beinahe traurig, als der Mensch ihn verließ um wieder zurück zu den seinen zu reisen ~ auch wenn er dies nie gezeigt hätte.
„Bist wieder gesund, Bursch?“, fragte er Benji streng, als dieser sich zum Aufbruch bereit machte. Obwohl er noch immer etwas hustete und seine Stimme manchmal der Heiserkeit erlegen war ging es ihm gut genug die Heimreise anzutreten.
Graubart gab Benji noch ein Bündel mit. Proviant für die Reise wie er sagte. „Kommst mich besuchen wennde wieda in der Gegend bist?“. Benji lächelte und bejahte dies. Dann ging er, er war kein Freund von großen Abschieden.
Es verging einige Zeit, bis Benji vor den Toren Schuttgard stand. Von hier aus würde er durch Torwächter geführt, nach Giran reisen. Doch zuerst wollte er sich eine Mahlzeit gönnen. Er öffnete das Bündel welches er von Graubart hatte. Überrascht blickte er auf dessen Inhalt.
Darin lag eine blaue Rose.
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