| Hallo, Gast |
Sie müssen sich registrieren bevor Sie auf unserer Seite Beiträge schreiben können.
|
| Aktive Themen |
Osterevent 2026
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: Staff_Jardea
23.03.2026, 20:36
» Antworten: 0
» Ansichten: 76
|
geplante Serverwartung am...
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: ordoban
31.01.2026, 11:31
» Antworten: 1
» Ansichten: 768
|
Kleine Änderungen
Forum: Die neusten Änderungen
Letzter Beitrag: ordoban
31.12.2025, 12:02
» Antworten: 245
» Ansichten: 426.354
|
Neujahrs-Raids
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: ordoban
29.12.2025, 19:50
» Antworten: 0
» Ansichten: 588
|
etwas mehr Transparenz ?
Forum: Verbesserungen / Vorschläge / Wünsche
Letzter Beitrag: klein Ry
27.12.2025, 13:47
» Antworten: 3
» Ansichten: 704
|
Weihnachtsfrieden
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: ordoban
14.12.2025, 19:13
» Antworten: 0
» Ansichten: 632
|
kleine Client-Updates
Forum: Die neusten Änderungen
Letzter Beitrag: ordoban
18.11.2025, 19:50
» Antworten: 121
» Ansichten: 130.653
|
Imoriath ist nun 21 Jahre...
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: ordoban
02.11.2025, 19:39
» Antworten: 0
» Ansichten: 746
|
Bann gegen Account strupp...
Forum: Sanktionen
Letzter Beitrag: Zacharas
27.10.2025, 00:23
» Antworten: 0
» Ansichten: 637
|
Halloween-Event 2025
Forum: Ankündigungen
Letzter Beitrag: Staff_Jardea
19.10.2025, 18:08
» Antworten: 0
» Ansichten: 857
|
|
|
| Der Pfad des Vergessen... Luveena - eine Chargeschichte |
|
Geschrieben von: Galenya - 09.11.2007, 23:53 - Forum: Charaktergeschichten
- Antworten (13)
|
 |
Stand: 05.12.2007, Kapitelzahl: 14
Kapitel 1 - Blind in der Dunkelheit
Der Schmerz ließ sie erwachen. Kein starker Schmerz war es, nein, eher einer von der Sorte von Schmerzen, die zwar schwach sind, jedoch permanent da. Und sich daher nicht verdrängen lassen. Der Boden unter ihr wankte leicht, immer stetig, von einer Seite auf die Andere. Wie getrieben von einer ungeheuren Kraft. Sie griff sich mit einer Hand an den Hinterkopf. Hier war das Haar etwas feucht. Blut? Sie führte die Hand ans Gesicht und öffnete endlich die Augen. Doch es blieb dunkel. Erschrocken setzte sie sich auf. Grelle Lichtblitze schossen in ihrem Kopf umher. Sie war noch bewusstlos, bevor sie auf dem harten Holzboden aufschlug.
Auf dem Oberdeck des Schiffes wurde gearbeitet. Die Wellen waren hoch und den knapp fünf Dutzend Menschen fiel es sichtlich nicht leicht, die große holzerne Galeone durch die Wellenberge zu segeln. Der Regen prasselte unnachgibig auf das Deck, während der Sturm unaufhörlich an den stolzen weißen Segeln zerrte. Doch mehr waren nicht übergeblieben. Der Krieg war hart gewesen und hatte vielen tüchtigen Seemännern alles abverlangt. Die Seewolf, wie man die Galeone genannt hatte, war noch glimpflich davon gekommen. Zwar hatte sie einen ihrer Maste einbüssen müssen, doch den gröten Schaden trug die Mannschaft, deren Zahl deutlich geschrumpft war.
Die übrig gebliebenen Männer wünschten sich nichts weiter, als endlich wieder einen Schritt ans Land tun zu können, ohne die schwankenden Balken unter den Füßen. Ihr Familien wieder sehen. Ja, das war der Wunsch eines jeden. Doch der Sturm wollte sie scheinbar vorerst nicht gehen lassen.
Die Orkin unten im Lagerraum war inzwischen wieder zu sich gekommen. "Wo bin ich?" fragte sie sich, dann stellte sie die Frage laut in den Raum. Doch keine Antwort kam. "Ich bin blind" mutmaßte sie, tastete sich dann etwas über den Boden. Holzbalken. Immernoch schwankte es heftig, doch sie dachte, dass es an ihrem angeschlagenen Zustand liegen würde. Vorsichtig stand sie auf, die Hände schützend vor sich haltend. Einige Meter wankte sie so, bis sie auf Wiederstand stieß. Holzplanken. Sie tastete sich an ihnen entlang, bis sie bemerkte, dass dies ein geschlossener Raum war. Sie war gefangen. Und offensichtlich erblindet. Doch wer war sie eigentlich? Aufseufzend ließ sie sich wieder auf den Boden sinken. Sie ertastete ein paar gefüllte Säcke, hiner denen sie sich kauerte. Eine Hand hielt sie gegen ihre Stirn. "So leer..." stammelte sie. Was war nur passiert...
Der Sturm hatte sich gelegt. Der schmächtige Mann oben im Krähennest traute seinen Augen kaum. "Land in Sicht" rief er glücklich. Und tatsächlich. Die hoffnungsvoll geweiteten Augen der übernächtigten Seemänner sahen tatsächlich einen dunklen Streifen am Horizont. Sie hatten es geschafft. Den Krieg und auch den Sturm überstanden.
Die Orkin erwachte von einem Sonnenstrahl, der ihre Nase kitzelte. Sie öffnete die Augen, fast in Erwartung dass es Dunkel bleiben würde. Doch das blieb es nicht. Die sah den Holzboden, hob den Blick an den Schiffwänden entlang. Der Sonnenstrahl hatte sich seinen Weg in den Schiffsbauch durch die offene Luke an der Decke gebahnt. Eine Leiter war dort angelegt. "Ich bin nicht blind!" die Erkenntnis kam leise geflüstert über die blassen Lippen. Sie schlich langsam an die Luke, verharrte, lauschte. Doch es schien niemand in der Nähe zu sein. Langsam trat sie die ersten Stufen empor, und wurde von der Sonne schier geblendet. Blinzelnd sah sie sich um. "Ein Schiff..." Die Seewolf lag ruhig und verlassen da. Auch am Ufer war niemand zu sehen. Langsam gewöhnten sich die Augen der Orkin an die ungewohnte Helligkeit. Sie stieg nun auch die letzten Stufen hinauf und sah sich langsam um. Das Meer lag beinahe unschuldig ruhig da und nur ein leichtes Lüftchen wehte, kaum in der Lage die mächtigen Segel zu blähen.
Die Schritte der Orkin hallten laut auf den mitgenommenen Balken der Galeone. Dies war die letzte Reise des stolzen Schiffes, das musste die Orkin erkennen. Die einst weißen Segel waren vergilbt und durchlöchert, der Rumpf offenbarte einige tiefe Risse. Dass das Schiff noch nicht gesunken war, lag an der Sandbank, auf der es lag. Wasser sickerte hinein. Seetüchtig, das war die Seewolf nicht mehr. Sie hatte gekämpft, ihre Mannschaft sicher an Land gebracht. Doch zu mehr war die Galeone nicht mehr in der Lage. Ihr Ziel war erreicht.
Einer der Menschen hatte eine kleine Axt in den abgebrochenen Mast geschlagen. Unheimlich schimmerte die Waffe. Die Orkin trat einen Schritt auf sie zu, sie fast ehrfürchtig betrachtend. Die Klinge war schön halbmondförmig gebogen und schlicht, ohne Verzierungen. Zögernd streckte die Orkin die Hand nach dem hölzernen, schwarzen Griff aus und zog die Waffe aus dem Holz. Sie betrachtete die Waffe, hielt die üppige Klinge vor ihr Gesicht. Das sich sogleich auf der blitzenden Klinge spiegelte. Überrascht blickte die Orkin das Gesicht an, das ihr da entgegenblickte. Grüne Haut, große, blassgrüne Augen mit einer fast winzigen Pupillen, sowie üppige, blasse Lippen. Dazu kraeftig rotes Haar, zu dicken Strängen gefilzt und zu einem buschigen Zopf gebunden. Ein Ork, keine Frage. Lange blickte sie in diese ihr unbekannten Augen, die doch ihre eigenen waren. "Luveena" flüsterte sie. Auch wenn sie nicht wusste, warum ausgerechnet dieser Name ihr ins Gedächtnis kam. Wer war Luveena? Ein Feind? Vielleicht jemand aus ihrer Familie? Angestrengt überlegte sie, die Stirn kraus ziehend. Doch da war nichts. Hatte sie eine Familie? Einen Stamm? Wo kam sie her? Wer war sie? Doch in ihrem Kopf war nur eine weite, gähnende Leere. Wieder blickte sie ihr Gesicht in der Waffe an. "Luveena". Ein paar Male wiederholte sie den Namen, immernoch auf das fremde Gesicht starrend, bis sie endlich begriff. DAS war Luveena. SIE war Luveena.
Langsam liess Luveena die Axt sinken, steckte sie gedankenverloren in ihren Gürtel. Dann trat sie auf die Reeling zu, dem unbekannten Land vor sich einen langen, unergründlichen Blick schenkend. Was hatte sie zu verlieren. Wenn man keine Vergangenheit hat, braucht man doch wenigstens eine Zukunft- um diese wiederherum zur Vergangenheit werden zu lassen... Mit einem Ruck setzte sie sich in Bewegung, trat festen Schrittes auf die Holzbalken, die von der Reeling zum Land gelegt waren.
Das Holz der Galeone ächzte leise, als sie an Land trat. Traurig klang dieses Ächzen, ein Geräusch voll von Endgültigkeit. Doch das hörte Luveena nicht mehr. Entschlossen waren ihre Schritte, fort vom Meer, ins Landesinnere. Die große Galeone blieb auf der Sandbank zurück. Alleine. Geschlagen. Tot. Doch ihren letzten Passagier hatte sie an Land entlassen. In ein neues, unbekanntes Leben.
-------------------------------------
Kapitel 2 - Die Taverne
Lange war sie unterwegs, bis endlich die ersten Häuser auftauchten. Keine Seele kreuzte ihren Weg, auch als sie schließlich durch die Tore der kleinen Stadt ging. "Dion" stand auf einem Schilde geschrieben. Sie sah sie um, doch niemand war zu sehen. Aus einer hölzernen Tür kam freudiges Lachen. "Taverne" verkündete ein weiteres Schild. Neugierig trat sie ein.
Die Stimmen gehörten einem untersetztem Zwerg mit silbergrauem Bart, der an der Bar die Gläser polierte. Eine dickliche Zwergin lachte gerade lauthals über einen seiner Witze. Luveene blickte umher, bis ihr Blick dann auf dem einzigen Gast hängen blieb, einem Dunklen, der den leeren Bierkrug vor sich anstarrte, als würde er ihn am Liebsten heilig sprechen. Luveene zog eine Augenbraue fragend hoch und schlenderte dann zu einem leeren Tisch, die Zwergin, welche die Schankmaid war mit einem kurzen "He Da!" aus dem Gespräch reissend. Sie bestellte ein Butterbier und blickte kaum auf, als auch schon der Dunkle ihr gegenüber saß und sich, durch den Alkohol leicht nuschelnd, als Meras vorstellte.
Die Schankmaid kam und brachte den bestellten Humpen Butterbier, den Luveena mit einem tiefen Schluck bis zur Hälfte leerte. Die lange Reise hatte sie durstig gemacht. Der Dunkle betrachtete in der Zeit den Humpen der Orkin wie einen liebgewonnenen und allzulang vermissten Freund. Luveena setzte an etwas zu sagen, als eine Orkin die Taverne betrat. Sie schien etwas oder jemanden zu suchen, den ihr Blick irrte in jede Ecke der Taverne. Sie war der erste Ork, den Luveena sah, bzw. erinnerte sie sich an keinen.
Die Fremde war nun an Luveenas Tisch angekommen. Luveena warf einen kurzen Blick auf Meras, dessen trunkener Kopf nun auf den Tisch gesunken war. Dann erhob sie sich. "Wen suchst du?" fragte sie. "Xorak" antwortete die Fremde, die sich gleich darauf als Niatek vorstellte. Sie hatten eine Weile geredet, da Niatek sich nicht vorstellen konnte, das Luveena zuvor noch keinem Ork begegnet war. "Du warst wohl noch nie im Dorf" stellte Niatek fest, "Von welchem Stamm bist du?" Doch auch auf diese, etwas misstrauisch gestellte Frage konnte Luveena ihr keine klare Antwort geben. "Ich weiss es nicht" sagte sie bedauernd.
An dieser Stelle wurden sie unterbrochen, denn der Türrahmen der Taverne verdunkelte sich, als ein großer, schwer gerüsteter Ork eintrat. Er trat sogleich zu Niatek und ein Blick auf das Wappen an seiner Rüstung verstärkte Luveenas Vorahnung, dass die beiden sich kannten- das Wappen war das Selbe. Perlys, wie Niatek den Ork nannte, stellte sich höfflich vor, so höfflich wie es für einen Ork nur möglich ist. "Erklär ihr doch bitte den Weg ins Dorf" bat Niatek ihn und verabschiedete sich kurz, verließ dann die Taverne. Und Perlys begann zu erzählen, sprach von düsteren Tälern, Bergen und Monstern, bei dessen Erwähnung Luveena fast wie automatisch an ihre kleine Streitaxt griff. Sie war Shamanin, keine Kämpferin. "Nichts, vor dem sich ein Ork fürchten müsste." versicherte Perlys. Doch dessen war sich Luveena nicht sicher. Zweifelnd blickte sie zu Meras, dessen Finger sich wie zufällig an den Griff ihres Humpens verirrt hatten.
"Was treibst du dich mit einem Dunklen rum?" fragte Perlys, den nun langsam sehr betrunkenen Meras mit einem geringschätzigen, beinahe hochnäsigen Blick betrachtend. "Nun, er ist der einzige den ich kenne." erklärte Luveena, "Doch er tut nichts ausser trinken. Und vertragen tut er auch nichts." Perlys lachte. "Schwächlinge sind sie, diese Dunklen." Luveena nickte eifrig. "Nicht wie Orks." Mit einer herrischen Geste haute sich Perlys vor die breite, gepanzerte Brust. "Kha!" Luveena war sich sicherer wie nie zuvor: Sie musste dieses Ork-Dorf finden. Dankend verabschiedete sie sich von Perlys und warf Meras einen letzten Blick zu. Doch der Kopf des Dunklen lag abermals auf den hölzernen Brettern des Tisches. Er schlief, tief und fest. Luveena wandte sich ab. Ja, sie musste aufbrechen. Sogleich.
-------------------------------------
Kapitel 3 - Eine weite Reise später
Es war keine drei Tage später, als Luveena endlich in der frühen Abenddämmerung im Dorf ankam. Sie war erschöpft und ihre Beine schmerzten, von dem langen Fußweg, so auch von einigen blutenden Wunden, die ihr ein Kampf mit einigen hungrigen Wölfen eingebracht hatte. Völlig zerschlagen ließ sie sich auf einer Steintreppe nieder und begann, die Wunden zu versorgen. So müde war sie... Schwer sank der Kopf der Orkin gegen die Steinwand...
Als Luveena erwachte, war es hellichter Tag. Sie fühlte ein eigenartiges Kribbeln auf dem Hinterkopf, ein Kribbeln, das man verspührt, wenn Auge auf einen gerichtet sind. Sie hob den Kopf und blickte sich um. Eine Wache, zweifelslos ein Ork, blickte spöttisch auf sie hinab. "Gut geschlafen?" Sie knurrte leise: "Wie lange liege ich nun hier?" "Fast zwei Tage! Langsam müsstest du wach sein!" Luveene knurrte wieder, dieses Mal leicht unwirsch und rappelte sich auf. Die Wunden an ihren Beinen hatten aufgehört zu schmerzen, sie fühlte sich wach und erholt. Sogleich trat sie ein paar Schritte auf den Platz zwischen den Gebäuden zu, als sie ein ihr bekanntes Gesicht erblickte.
Niatek stand im Schatten eines der Häuser. "Gor lák!" rief sie freundlich. Niatek schaute sie erfreut an. "Gor lák Luveena. Wie ich sehe hat Perlys den Weg hierher gut beschrieben." Luveena nickte. "Wie lange bist du schon hier?" fragte Niatek weiter. "Seit zwei Tagen" sagte Luveena etwas zähneknirschend, jedoch verschweigend, was sie in diesen zwei Tagen getan hatte. "Ich habe aber noch nicht viel gesehen." "Hat Perlys dir etwas über die verschiedenen Stämme erzählt?" fragte Niatek. Bedauernd schüttelte Luveena den Kopf. Auffordernd nickte Niatek ihr zu. "Dann kommt, ich kenne eine Stelle an der es sich besser reden lässt." Luveena folgte ihr und sie kamen an eine Stelle, an der mehrere Baumstämme als bequeme Bänke aufgestellt waren. Ein riesiges Bierfass stand neben den Bänken. Dankbar setzte Luveena sich, nachdem sie ihr großes Büffeltrinkhorn mit Bier gefüllt hatte. Und Niatek begann zu erzählen. Sie erklärte Luveena, wie die verschiedenen Stämme zustande gekommen sind.
"Der Legende nach wurden die Orks einst von Paagrio geschaffen. Er schuf den ersten Vorfahren der Orks, Ash, aus seiner Glut. Dieser erste Vorfahre hatte, so die Sagen, sechs Kinder, aus denen die sechs Stämme der Orks hervorgingen: Atuba, Duda-Mara, Hestui, Gandi, Neruga und Urutu." Luveena hörste gebannt zu, doch keines dieser Namen sagte ihr etwas. Niatek erkannte die Sorge in den Augen der Orkin. "Spreche zu Paagrio. Du wirst deinen Stamm erkennen. Vielleicht wird es etwas dauern, aber du wirst ihn erkennen." Dann erklärte sie, dass jeder Stamm ein Totemtier hatte und appelierte Luveena zur Vorsicht. "Traue nicht jedem. Solange du zu keinem Stamm gehörst, bist du angreifbar." Luveena runzelte die Stirn. "Woher weiss ich wem ich trauen kann?" "Eigentlich kannst du jedem in diesem Dorf trauen. Und jedem, der dieses Zeichen trägt." Sie deutete auf das Wappen an ihrer Brust, dass Luveena auch an Perlys gesehen hatte. "Nur traue keinem Duda-Mera."
Sie wurden unterbrochen, als ein schlanker Ork-Shamane auf sie zu trat. Er begrüßte Niatek mit einem Kuss, so dass Luveena schmunzeln musste. Nachdem sie sich vorgestellt hatte, bot sie an, die beiden alleine zu lassen, doch der Shamane, der sich als Xorak vorstellte, winkte ab. "Noch sind wir nicht dort, wo du stören würdest." lachte er. Wenig später, nach eingen freundlichen Worten deutete er Luveenas neidischen Blick richtig. "Hast wohl kein Männchen, wie?" Luveenas Lächeln gefrohr schlagartig. Hatte sie eines? Angestrengt dachte sie nach. Doch da war nichts. Vor ihrem Erwachen im Bauche des Schiffes war ein einziges schwarzes Loch. Keinerlei Erinnerungen. Hatte sie wohlmöglich ihren Liebsten vergessen? Doch Xorak berschwichtigte sie schmunzelnd: "Also ich könnte mein Weibchen nicht vergessen." Luveena nickte eifrig. "Wenn es einen gäbe, hätte ich ihn bestimmt nicht vergessen." Ihre Stimme klang hoffnungvoll. "Ihr findet schon ein Männchen." versicherte Xorak. Luveena lächelte still, während ihre Gedanken langsam davon wanderten. Hatte es jemanden gegeben? Der vielleicht sogar auf sie wartete? Wo kam sie her? Und wen hatte sie zurück gelassen?
Gesprächsfetzen drangen an Luveenas Ohr. Von einem Drachen namens Anthara und einer Truppe, die ausziehen wollte, ihn zu töten. Unsanft aus ihren Gedanken gerissen blickte sie zu Niatek und Xorak, die sich angeregt unterhielten. "Stike wird sicher dabei sein, ihn zu töten." Luveena erkannte den Namen, der im Gespräch nun schon einige Male gefallen war. "Stike? Er muss ein mutiger Krieger sein." sagte sie, mehr zu sich als zu den beiden anderen. Xorak lachte leise auf: "Kha- schon jemanden in Aussicht?" Luveena winkte lächelnd ab. "Nein, wie denn? Ich kenne ihn ja nicht einmal!" Doch Xorak war sich sicher: "Du wirst ihn kennenlernen."
Als Luveena sich schließlich abwandte, kreisten ihre Gedanken bereits um den Umbekannten. Vielleicht konnte ihr dieser Stike weiterhelfen ihren Stamm zu finden? Und auch wenn sie es sich nicht eingestehen mochte, nach dem was sie über diesen Stike gehört hatte, war sie auch ein bisschen neugierig.
-------------------------------------
Kapitel 4 - Geschichten eines Drachens
Als Luveena wieder auf Niatek traf, hatte sie Stike natürlich noch nicht gefunden. Niatek jedoch war zuversichtlich, dass Luveena ihn noch finden würde. Im weiteren Gespräch erzählte sie von einem geplanten Kapfzug gegen den grausamen Drachen Anthara, der Wunden verursachen konnte, die sich nicht mehr schlossen. "Es wäre mir eine Ehre, an der Seite der Wehr Kakais in den Kampf gegen diesen Drachen ziehen, wenn ihr noch eine Shamanin gebrauchen könnt." versicherte sie. Niatek war zuversichtlich. "Wende dich am Besten an die Dunkle Taarna- oder an Stike. Er wird die Wehr in diesem Kampf anführen." Luveena schmunzelte, als sie sich verabschiedet hatte und auf dem Weg in die Stadt Giran war. So war ihr selbst gestellter Auftrag noch immer der Selbe.
In der Stadt angekommen fiel Luveena sofort das Pergament ins Auge, welches dort an einem Baum nahe der Taverne angebracht war.
![[Bild: waffen.jpg]](http://www.trakonor.de.vu/waffen.jpg)
"Da ist es also" murmelte sie leise, das Pergament von dem Niatek ihr bereits erzählt hatte. Sie schmunzelte.. Etwas spukte in ihrem Kopf, eine Formel für einen Trank... wenn sie sich doch erinnern könnte... Da war etwas... Vielleicht konnte ein Gespräch mit einem anderen Shamanen ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen?
Kurz entschlossen griff sie in ihren Beutel und förderte Pergament und Feder zu Tage. Dann begann sie einen Brief zu schreiben, an die Dunkle Taarna...
"Geehrte Taarna,
ich hörte von Eurem geplanten Schlachtzug gegen den mächtigen Drachen Antharas und möchte Euch hierzu meine Hilfe anbieten. Ich zweifle nicht im Gerinsten daran, dass die gemeldeten Krieger in der Lage sind, dem Biest seinem angestammten Schicksal zu zuführen, doch ich denke. Dennoch ist etwas Shamenen-Magie und Heilkunst vom Vorteil. So biete ich meine Dienste an, an der Seite der Wehr Kakais dem Drachen in den wohl sicheren Tode zu verhelfen.
Gehabt Euch wohl,
die Shamanin
Luveena"
Sie drückte das Pergament einem vorbeieilendem Boten in die Hand. "An die Dunkle Taarna" sagte sie.
(geliehen von Taarna)
Als Taarna das Haus der Gemeinschaft in Dion betrat, reichte Jamal ihr ein Schreiben. Taarna nahm es mit hinein und las es.
"Hm, eine Schamanin, nun es sind sehr gute Kämpfer und Magier, warum also nicht?!" Schnell griff sie zu Feder und Pegament und verfasste eine Antwort:
"Gor Lak Luveena.
Mit Freuden nahm ich heute Euer Schreiben zur Kenntnis und heisse Euch in den Reihen der Freiwilligen herzlich willkommen. Jemanden mit Euren Fähigkeiten können wir sehr gut brauchen, besonders da es uns an Heilkundingen dermassen mangelt, dass Yathallar Alantha vom schwarzen Lotus und ich schon Krieger in den wichtigen Kenntnissen der Heilkunst eines Kriegsmedicus einweisen müssen. Doch ist es nicht nur der reine Nutzen der mich veranlasst Euch willkommen zu heissen.
Ich bewundere den Mut eines jeden, der keiner Gemeinschaft, Clan oder Haus angehört und sich meldet ohne zu wissen wieviele Kämpfer teilnehmen und somit dem eventuellen Tod ohne Zögern entgegentritt.
Ihr schreibt, dass ihr gerne an der Seite der Wehr an dieser Schlacht teilnehmen wollt. Daher würde ich gerne Euer Schreiben der Schamanin Lia vorlegen. Bitte lasst mich kurz wissen ob Euch das Recht ist und wie wir Euch erreichen können.
Gez. Taarna, Zanjur d'Shilen.
Taarna versiegelte das Schreiben und gab es Jamal. "Bitte lasse es der Absenderin des Schreibens welches du mir vorhin gabst zukommen."
(/ende geliehen von Taarna)
Lange musste Luveena nicht auf eine Antwort warten. Sie hatte es sich gerade au das dritte große Butterbier in der Taverne gestürzt, als Jamal bei ihr eintraf. Sie nahm das Schreiben entgegen und überflog die Zeilen. "Lia..." Sie grübelte. Den Namen hatte sie bereits gehört. Bestimmt hatte Niatek ihn erwähnt. Jamal wandte sich zum gehen, doch Luveena rief ihn zurück. "Teilt der wehrten Dame Taarna mit, dass ich einwillige, mein Schreiben der Schamanin Lia vorzulegen."
Jamal wandte sich nun ganz ab und Luveena schaute ihm lange gedankenverloren nach, während bereits das erste Fünkchen Kampfeslust in ihren Augen blitzte...
|
|
|
| Dark Cristall |
|
Geschrieben von: Haukat - 09.11.2007, 17:51 - Forum: = Marktplatz =
- Keine Antworten
|
 |
Seid gegruest Buerger Girans,
Ich bin auf der suche nach 2 Rezepten und zwar einmal darc kristal Gaiters und Das oberteil werde euch hoch belohnen
lg Hanu
|
|
|
| Aufstiegsquest für Elven Wizard |
|
Geschrieben von: Sade - 09.11.2007, 17:00 - Forum:
- Antworten (2)
|
 |
[SIZE=16]Der Weg des Elven Wizard Teil1 (T-04-01 ) [/SIZE]
[B]Quest :[/B]
Questnummer : T-04-01
Questname : „Der Weg des Elven Wizard“
Vergeben von NPC : Iswen
Ab lvl Stufe : 12
Aufgabe : Klasse-Change Elven Wizard
[B]Info :[/B]
keine bisher...
[B]NPC Text :[/B]
Seit Willkommen. Ihr seit sicher der Magier von dem ich schon soviel gehört habe. Keine Angst nur gutes natürlich. Ich nehme an Ihr seit gekommen um ein richtiger vollwertiger Wizard zu werden? Nun gut ich kann euch tatsächlich weiter helfen. Allerdings müsst Ihr auch was dafür tun, so einfach werde ich es Euch nun auch nicht machen. Um her raus zufinden wie gut Ihr schon seit habe ich eine kleine Aufgabe. Beschafft mir 3 Pergamente von den Kaboo Orc Fighter Leader und 3 Pergamente von den Kaboo Orc Fighter Lientenant ! Ihr finde sie südwestlich der Elfen Stadt. Viel Glück
[B]Ziel :[/B]
finde der 3 Pergamente vom Kaboo Orc Fighter Leader und der 3 Pergamente vom Kaboo Orc Fighter Lientenant
[B]Belohnung :[/B]
1500 Adena
2000 XP
(ein Pergament als Nachweis)
[B]Bemerkenswertes :[/B]
Startet ein Folgequest füer Lvl 14 bei Iswen („Der Weg des Elven Wizard Teil 2“ (T-04-02))
|
|
|
| Schmied sucht Vollpanzerung-Material |
|
Geschrieben von: Drognar - 09.11.2007, 14:47 - Forum: = Marktplatz =
- Keine Antworten
|
 |
*...nach einem langen Tag betritt noch ein Kunde die neue Schmiede von mir. Er machte einen gut betuchten Eindruck. Ich entschloss mich, ihn noch freundlich zu empfangen, in der Hoffnung er verlange nichts banales von mir. Ich bot ihm einen Becher Wein an und er legte seine Wünsche da. Er verlangte von mir, dass ich für seine Mannen, eine der besten Rüstungen des Grades C schmieden solle. Er bestellte 3 Full Plate Ganzkörper Rüstungen. Noch am gleichen Abend durchwühlte ich mein Lager, doch ich fand nur 4 verstaubte Schlüsselmaterialien, um eine solche komplexe Rüstung zu schmieden. Ich wollte den Mann nicht übers Ohr hauen, denn das ziemt sich nicht für einen ehrenhaften Zwerg.
Ich setzte mich gleich am nächten Morgen in Bewegung und ging zum Markt. Doch diese Materialien waren nirgends aufzutreiben. Ich entschloss mich einen Gesuch am großen Baum in Giran anzubringen.*
Einwohner Giran´s,
ich Schmied Drognar suche 29 Full Plate Temper.
Wer mir diese oder in kleinerer Anzahl bringt, wird gut entlohnt.
Je Stück zahle ich 70.000 Adena. Wer mir Alle auf einmal bringen kann, erhält 3 Mio Adena.
Drognar
|
|
|
| Suche eine Augenklappe |
|
Geschrieben von: Taarna - 09.11.2007, 08:35 - Forum: = Marktplatz =
- Keine Antworten
|
 |
*sich nach allen Seiten umschauend betritt Taarna die Taverne und bestellt auf dem Weg zu den Aushängen einen Wein.
Noch einmal liest sie das Schreiben durch und hängt es dann auf*
"Verehrte Mitbürger. Ein Freund wurde in Kampf durch einen Schwerthieb verwundet und benötigt nun etwas um die unschöne Narbe zu verdecken, da es ihm schwer fällt mit anderen zu reden, die voller Abscheu oder Mitleid sich abwenden sobald ihr Blick auf den Schmiss fällt. Daher suche ich eine Augenklappe in der Art wie Gesetzlose sie tragen.
Sollte jemand im Besitz einer solchen Augenklappe sein, kann man mich über unseren Diener Jamal oder die Zwergin Peppina erreichen.
Unterzeichnet ist das Schreiben mit :
Taarna, Zanjur d'Shilen.
//OOC ich suche ein Outlaws Eyepatch ... nur erwartet bitte nicht dass ich dafür unmengen an Adena hinlegen kann. Bin arme Priesterin.
|
|
|
| RP/PG: Das eigentliche Grundproblem |
|
Geschrieben von: Sheeran - 08.11.2007, 13:49 - Forum: Allgemein
- Antworten (42)
|
 |
Es laufen gerade mal wieder zwei Threads - OOC/RP-Kennzeichnung von Alaushril und RP-Char-Liste von Taliciana - in der ein Mal mehr die Diskussion RP vs. PG mehr oder minder hochkocht. Das sind nicht die ersten Male, das Thema ist mit Sicherheit älter als es z.B. mich auf diesem Server gibt.
Tatsächlich gibt es kein gut oder böse und schon gar nicht eine Klassifizierung á la PG = böse, RP = gut. Aber es gibt etwas anderes, was beide Seiten regelmäßig gegen die jeweils andere aufbringt:
- Respektlosigkeit
- Rücksichtslosigkeit
- vehementes einfordern von (oft nicht mal vorhandenen) Rechten
Hier mal ein Beispiel von ungezählten, die es sicher auf beiden Seiten artähnlich gibt:
![[Bild: epeyb.jpg]](http://www.pic-upload.de/08.11.07/epeyb.jpg)
Bevor ich auch nur den Versuch noch hätte starten können zu erklären was RP ist oder wie es funktioniert/funktionieren kann... war er - wie kommentiert - weg.
Ein anderes Beispiel - leider nicht gescreent, sollten aber einige mitbekommen haben - war ein gewisser Human, der wegen irgendwas gefrustet war (wie man mir später berichtete) und der partout mitten auf dem Markt in Giran so um die 400 Mal (eigene Aussage von ihm) irgendeinen WC-Buff ablassen musste. Es half kein höfliches Bitten es zu lassen, weder Wisper noch per Trade, es half kein unwirsch werden... er buffte stur weiter.
Oder dieses unsägliche Verballern von Antidotes und Wakingscrolls in Massen... Man redet gegen Granitwände, völlig egal wie höflich man es auch versucht. *seufz*
Drei von X solcher und artähnlicher Fälle.
Auch immer wieder nett:
Anfragen nach RP oder über RP im Trade verursachen öfter Hohn und Spott als adäquate Antworten. Nicht immer aber jeder Verhöhnung ist schlicht eine zu viel. Mal ganz davon abgesehen, dass es gegen jede Nettiquette und damit gegen die Serverregeln verstößt.
Andersherum kriegt so mancher PGler auf seiner beständigen Suche nach einem S-Grade-Item oder Keys mit ziemlicher Sicherheit irgendwann einen absolut unnötigen wie grottenmiesen Kommentar serviert. Ich möchte wetten, dass da sich auch so mancher ach so tolle RPler schon im Ton vergriffen hat - aus welchen Gründen auch immer.
Das Problem sind hier nicht die eigenen Ambitionen oder Motivationen, nicht die eigenen Premissen, nicht PG oder RP, gut oder böse oder irgendwelche wie auch immer gearteten Schubladen, sondern ganz schlicht und ergreifend der Umgang mit- und untereinander.
Leben und Leben lassen ist einfach ein Fremdwort.
Ich bin beides: RPler wie PGler.
Es gibt Tage, da habe ich einfach keinen Kopf fuer RP. RL kann genug stressen und da ist sinnfreies Mobkloppen geradezu Entspannung pur. Ich mag gewisse Items gerne haben, weil sie mir gefallen, weil sie mir zum Hauen nützlicher sind... ergo muss ich auch was dafür tun.
Das einzige was mich wirklich von einem reinen PGler unterscheidet ist die Tatsache, dass ich niemals ultra-reich werden werde und mit Sicherheit länger brauche um zu lvln. JA UND? Mich stört es nicht und wenn andere andere Priotiäten haben, dann ist das eben deren Ding und hat mich nicht zu interessieren.
Davon abgesehen:
Hey DANKE ihr PGler da draussen, die ihr mir oft genug geholfen habt mal eben den einen oder anderen Lvl in ein/zwei Stunden erreicht zu haben und nicht in Tagen oder Wochen!
DAS ist nämlich die Kehrseite unserer ach so bösen, bösen PGler und es dürfte im Grunde so ziemlich jeder mal von dieser Tatsache profitiert haben. Mal ganz zu schweigen von so mancher Subraid-Party die ohne den einen oder anderen der teuflischen PGLer in Chaos und permanenten Massensterben geendet hätte.
Ob ihr euch nun zu den PGler zählt oder zu den RPlern... es ist im Grunde sowas von EGAL. Packt euch alle an die eigene Nase bevor ihr anfangt mit Steinen zu schmeißen (klar gilt das auch für mich, ich bin schließlich auch nicht der Heilige vom Berg der immer alles toll und richtig macht. :/).
Ihr wollt nett behandelt und respektiert werden?
Na dann fangt mal an euer Gegenüber nett zu behandeln und zu respektieren. Es ist erstaunlich was dabei rauskommen kann!
Und NEIN! Ich kann nicht jeden mögen! Das verlangt und erwartet auch keiner. Aber man kann sich meistens recht gut aus dem Weg gehen. Nicht immer, aber eben oft genug.
*seufz* ...stellt sich die Frage wie man das Problem letztlich in den Griff bekommt ohne ständig drohen zu müssen, zum Staff zu rennen... etc. pp. Denn diese Vorgehensweise schürt letztlich auch nur Missmut und Ärger. WARUM ist es so schwer sich einfach mal zusammen zu raufen und voneinander zu profitieren anstatt sich ständig im latenten Kriegszustand zu befinden. 
Wir müssten keine Diskussionen über Kluften und Kleinkriege führen, könnten Ideen wie RP-Char-Liste und/oder OOC/RP-Kennzeichnungen IG vorbehaltlos einfach auf ihr Praktikabelität testen und sehen ob und wie gut es funktioniert. Wenn wir es einfach mal schaffen würden uns nicht als gegenerische Parteien zu sehen sondern als COMMUNITY.
Na ja... meine Meinung, die vermutlich genauso sich irgendwann in den tiefen des Forums verliert wie so viele andere interessante und nette Dinge auch und letztlich wird sich nicht viel bis nichts ändern...
|
|
|
| Sternenglanz |
|
Geschrieben von: Elain - 07.11.2007, 19:00 - Forum: Charaktergeschichten
- Antworten (5)
|
 |
Erwachen
Ich weiß noch wie ich gefallen bin, doch dann war da nur Dunkelheit.
Verschwommen nehme ich die Dinge um mich herum war, ich versuche mich aufzurichten doch der Versuch misslingt kläglich.
Auf dem kalten Boden liegend versuche ich mich an die Dinge vor dem Fall zu erinnern.
Ich hätte es lassen sollen.
Meine letzte Kraft zusammennehmend robbe ich über den Boden auf einen Tisch zu und ziehe mich an ihm hoch. Wackelig komme ich auf die Beine, mich mit einer Hand an dem Tisch abstützend, die andere gegen meine Schläfe pressend.
In meinem Kopf herrscht ein unendliches Chaos, ein Dröhnen, das mir beinahe den Verstand raubt.
Ich entdecke einen Stuhl ziehe ihn mühsam heran und lasse mich erschöpft auf ihn fallen.
Eine blutrote Sonne versinkt in den Wolken und taucht den Raum in ein unwirkliches Licht.
Blut, es ist an meinen Händen und es tropft auf meine Robe.
Ich sehe mich um, auf dem Boden kann man Scherben einer Vase erkennen und einen dunklen Fleck auf dem Boden dicht daneben gelegen.
Ein kleiner Tisch steht nicht fernab der Vase, ich muss sie wohl im Fall mit herunter gerissen haben, der Fleck, mein Blut?
Kalter Wind kommt durch die offen stehenden Fenster herein, dahinter kann man einen im Schatten liegenden Garten erkennen.
Die weißen Gardinen blähen sich gespenstisch im Wind.
Ich drehe mich um und sehe zu der offen stehenden Tür.
Kein Licht, kein Ton, es ist totenstill.
Aufstehend wanke ich mehr als ich gehe und durchstreife die kalten, verlassenen Räume des Hauses.
Dann hält etwas meinen Blick gefangen.
Auf dem hellen Marmorboden kann man eine dunkle Schleifspur erkennen, ich wage nicht darüber ob es vielleicht Blut ist. Ich folge der Spur und komme zur Eingangshalle.
Ich trete aus dem Schatten des Ganges heraus.
Fahles Mondlicht taucht die Halle in ein kaltes Licht.
Die schweren Doppeltüren stehen offen und wecke Blätter werden herein geweht.
Wie lange habe ich wohl in dem Raum gelegen?
Ich trete in das Mondlicht und sehe mich um und das Bild welches sich mir bietet, ist ein Bild des Grauens.
Man kann eines Elfen erkennen, seine Arme mit Dolchen sind in einem merkwürdigen Winkel verdreht und wurden mit zwei Dolchen an der Balustrade gehängt, so dass der Körper hoch oben für alle sichtbar ist.
Der Kopf hängt vornüber gebeugt, von dem wohl einstmals silbernen Haares des Elfen war nichts mehr zu erkennen, alles ist über und über mit Blut.
Das war kein Mord, das war eine Hinrichtung.
Zitterndes Schrittes nähre ich mich dem Toten. Jede Faser meines Körpers will diesen Ort verlassen und doch gehen meine Schritt unbeirrt weiter nach vorne.
Nur noch ein paar Schritte trennen mich von dem Toten.
Mein Blick wird auf den freien Oberkörper des Toten gelenkt, in fanatischer Passion hatte jemand etwas in dessen Brust geritzt.
Ich werde Euch alle finden, dass hier ist nur der Anfang. Ich werde meinen Namen reinwaschen.
„Cylwen was hast du getan?!“, hauche ich.
Erinnerungen drängen sich in meinen Kopf und ich wünschte, sie wären mir ersparrt geblieben.
Ich breche zusammen, kauere auf dem Boden und still laufen heiße Tränen meine Wangen herab.
Aber keine Tränen dieser Welt hätten meinen Schmerz ausdrücken können.
|
|
|
| ein alter dunkelelfen namens avalarag erzählt seine geschichte |
|
Geschrieben von: Argtagus - 07.11.2007, 15:19 - Forum: Charaktergeschichten
- Antworten (6)
|
 |
Vormerkung: ich habe die geschichte in mehere kapiteln bzw. tage unterteilt bitte berücksichtig das und nun zur geschichte etwas die geschicht ehandelt von einem einzelgänegr der sich alein in der welt rumgeht erst in der späteren kapiteln kriegt er ein freund nun viel spass beim lesen und denkt daran ich habe versucht den höchnäsiegen ton von dunkelelfen wiederzugeben und jetz lest endlich.
über antworten wüdrde ich mich sehr
1. tag
Es war nacht die bäume bewegten nicht es war windstill als ich zu meiner meisterin ging ich muste in unsere stadt in shilens tempel. Es war schon ein beindruckendes schauspiel was mir die stadt unter tage überall perfekte monumente es war andauernd dunkel in der statt sie hatte nur 2 strassen die ein kreuz bilden in der mitte war shilens hand abgebildet und überall schwirrten dunkelelfen rum und handelten oder prahlten mit abgeschlagenen elfen köpfe ,ich ging also zu meiner meisterin sie sagte das ich zur dunkelen akademie gehen sollte um mich unter beweis (als hätte ich das nötig)stellen sollte das ich shilen würdig bin. Ich nahm meine gesamte ausrüstung und mein provieant mit denn es sollte eine lange reise werden.
Ich ging aus der stadt raus schon 2 minuten danach als ich tages licht sah wurde ich von goblins und imps angegriffen ich holte schnell mein schwert aus dem rucksack und durchbohrte den ersten goblin mit einen guten schwert stich blur spritzt auf mich den 2. goblin schlug ich den kopf ab sein blut schoss wie eine fontäne dann kam ein imp ich schlug seine flügel ab er flog lächerlich auf die nase ich durchbohrte mit den schwert sein kopf , und noch ein imp kam auf mich zu von hinte wie feige ich rollte mich zur seite und stoch im mit den schwert in den rücken.
Den rest der reise lief unspäktalulär auser mit weiteren kleinen duelen mit orks.
Als ich nun vor der dunkeln akadenmie stand es war schon abdend, endeckte ich eine kleine schrift sie lauetete:
wer die sieben artefackte von deer göttin shilen findet erhält unendlich viel macht .
Mir war schon klar das es schon tausende dunkelelfen diese schrift gelesen wurden war.
Ich ging also weiter ich spürte die macht die von diesen ort ausging alle wände waren schwarz und die bücher die darauf standen auchn die stufen die ich hinab ging waren blutrot.Als ich dieses schöne und perfekte bauwerk bewunderte und mich der unachsamkeit hin gab (wie dumm von mir),
erschrekte mich ein skellet es hätte mich fast getötet hätte ich nicht in der spiegelungen der wand gesehen ich schlug sein kopf ab mit meinen schwert das ich momentan immer bei mir gehabt hatte .
Ich ging weiter in die katakomben hinein .
Es war mitternacht.
Nachmerkung:
so hab mir jetzt noch mal alles durchgelesen fand ich zwar ein bischen zu blutig und die bie schreibung der dunkelen elfen stadt war nicht so gut aber nun gut war halt der erste tag über eure kritik würde ich mich freuen
|
|
|
| Ein Haarschmucktausch |
|
Geschrieben von: Galenya - 07.11.2007, 09:13 - Forum: = Marktplatz =
- Keine Antworten
|
 |
Sie betritt die Taverne und schaut sich kurz um. Nach einigem Zögern tritt die Dunkle schliesslich an den Wirt heran.
"Ein Butterbier bitte."
Der Wirt reicht ihr den Humpen als sein Blick auf eine Rolle Pergament in ihren Händen fällt. "Soll ich Euch einen Boten stellen?" fragt er höflich.
"Nein, nein." hastig wehrt sie ab. "Ich wollte Euch bitten dieses Pergament hier für mich auszuhängen."
"Ein Gesuche, he?" schmunzelt der Wirt. Die Dunkle nickt.
"Dann werde ich sehen was ich tun kann." Der Wirt nimmt nun endlich die Goldstücke für das Bier entgegen, ebenso das Pergament. "Das kostet aber."
Die Dunkle kramt abermals in ihren Taschen. "Alter Halsabschneider" brummt sie, doch erntet damit nur ein mildes Lächeln des Wertes. Abermals wandern ein paar Stücke des Goldes in die Pranken des Wirtes. Dann dreht sich die Dunkle unwirsch um und setzt sich mit ihrem Humpen an einen freien Tisch.
Der Wirt befestigt in dessen das Pergament gut sehbar an einem Pfeiler. Er kann sich nicht zurückhalten die Worte zu lesen, die dort geschrieben stehen:
- "Werte Bürger. Auf einer meines Reisen fiel mir ein Schmuckstück in die Hände. Es ist eine Art Haarschmuck, verziert mit einer blauen Blume. Diese möchte ich nun tauschen, gegen einen Haarschmuck mit einer grünen Blume.
Könnt Ihr mir weiterhelfen? Dann schickt Euren Boten nach mir oder hinterlasst hier eine Nachricht.
Taliciana"
Der Wirt schmunzelt wieder leicht. "Frauen..." nuschelt er und schüttelt leicht den Kopf, um daraufhin wieder seiner Arbeit nachzu gehen.
------------------------------
((OOC: Tausche meinen Daisy Hairpin gegen deinen Lady’s Hair Pin. Grün passt einfach besser zu meinem Char und meiner geplanten RP-Rüstung.. *liebguck* Bitte.. tauscht jemand? ))
|
|
|
| Tullaris |
|
Geschrieben von: Vithtir - 07.11.2007, 00:01 - Forum: Charaktergeschichten
- Antworten (2)
|
 |
Der eisige Nordwind peitscht ihm durchs Gesicht, als er mit dem Kriegstrupp, der nur spärlich besetzt war, den Außenposten verlässt. Der Rückschlag vor einigen Monaten sitzt ihm noch tief in den Knochen. Sage und schreibe 20 Sklaven durchschnittlicher Qualität, soweit man es von einem Haufen Menschen nach einer strapaziösen Reise behaupten kann, gingen vor die Hunde. Und das alles aus Neid. Neid, die Missgunst schlechthin und doch eine süße Anerkennung für die Taten eines anderen. Wie dem auch sei, die Sklaven waren dahingerafft worden, ihr schwächlicher Zustand ausgenutzt, ebenso wie der Erschöpfungsgrad des damaligen Kriegstrupps. Es war mitten in der Nacht, die derzeitige Wache wurde mit Leichtigkeit überwältigt und Tullaris wachte durch das Röcheln und Schreien der Ware auf. Doch da war es schon zu spät und der mit schneebedeckte Boden, der den Vollmond reflektierte, saugte den dunkelroten Teppich förmlich auf. Entsetzte Gesichter derer, die im Schlaf gemeuchelt wurden. Aufgerissene Münder, panische Blicke …eine Vielzahl von aufgeschlitzten Kehlen und blutüberströmte menschliche Körper zierten das Bild.
Tullaris zeigte weder Entsetzen noch Angst, er schäumte vor Wut über diesen hinterhältigen Angriff auf seine Ware. Doch musste er zugeben auch ein wenig Anerkennung für seinen Gegner zu zeigen. Es war gewagt und auch dreist seinen Kriegstrupp derart anzugreifen. Natürlich kehrte er mit leeren Händen heim und erntete den „Dank“ der ihm gebührte.
Nun schreitet der Kriegstrupp unermüdlich weiter, getrieben von dem Willen den Urheber des damaligen Sklavenschlachtens ausfindig zu machen und Rache zu üben. Es sind Tage vergangen, Tage im eisigen Schnee, unwirtlichen Winden als Widersacher und Nächten, die von einer geisterhaften Totenstille erfüllt waren. Kein unbekanntes Bild für einen Dunkelelfen, der hoch im Norden stationiert war.
Die Späher kommen endlich zurück, scheinbar haben sie den Feind entdeckt. Tullaris erkannte seine Späher und bedeutete dem Kriegstrupp anzuhalten. Die Reiter halten inne, als Tullaris von der frohen Botschaft Kunde erhält. Er weist die Flanken des Kriegstrupp an sich in Bewegung zu setzen. Die mächtigen Klauen der Strider zerhacken das leichte Geäst unter sich und krallen sich in den festgefrorenen Boden um an Halt zu gewinnen. Jetzt muss es schnell gehen.
Der Kriegstrupp prescht durch das Lagers Tullaris Widersachers und schlägt diejenigen die sich erheben förmlich in zwei. Es ist keine Mühe für die erfahrenen Kämpfer mit Hilfe der Strider einen Großteil der Feinde einzukesseln und nicht niederzumetzeln.
Tullaris selber erhebt sich, schwingt sich aus dem Sattel seines Striders und betrachtet den Anführer der Bande, die er und der Trupp eingekesselt haben.
„Auge um Auge, Bruder“ spricht er und bedeutet seinen Männern mit einem Handzeichen den Mob enger einzukreisen. Die Männer steigen nun ab und der jeweils zweite Mann macht sich an der Satteltasche seines Striders zu schaffen. Sie holen etwas hinaus, Feldflaschen, dann ziehen sie auf einen weiteren Fingerzeig hin je ein Messer oder etwas anderes scharfes. Die Nüstern der Strider weiten sich schon in der Vorahnung auf das nun nahende Ereignis.
„Zahn um Zahn …“spricht Tullaris nun und lässt die Hand sinken, woraufhin die Männer die Feldflaschen aufschlitzen und sie auf den umkreisten Mob werfen. Die Flüssigkeiten entladen sich auf die Leiber derer, die unbewaffnet sind und die Stille wird von Schreien, knackenden Knochen und unheilvollem Gebrüll gestört. Wie in Rage preschen die Strider vor und laben sich an dem verführerischen Fleisch des Mobs. Knochen knacken, Blut spritzt und bedeckt die riesigen Schädel der Reittiere. Tullaris selber deutet keine Regung ob des Schlachtfests, er zieht seinen Dolch und lässt ihn mit einem Hieb unterhalb des Kinns seines Bruders in dessen Schädel sausen. Der tote Leib seines eigenen Blutes klappt in sich zusammen und Tullaris entfernt sich von der Leiche, so wie es der Kriegstrupp zuvor schon getan hatte, denn die Strider sind im Blutrausch und von Tullaris Bruder wird bald nicht mehr viel übrig bleiben.
„Zu tragisch, dass mein Bruder von wilden Tieren zerfleischt wurde. Nicht wahr? Wir werden zurückkehren und Bericht erstatten, so wie es unsere Aufgabe war. Aufsitzen, wir reiten los.“
Die Worte, gesprochen nach Stunden des Gemetzels, leiten die Rückkehr des Kriegstrupps ein, der lediglich den Aufenthaltsort von Malekthaus, Tullvaris Bruder, in Erfahrung bringen sollte.
Blut mag zwar dicker als Wasser sein, aber dicker als Gold ist es beileibe nicht.
|
|
|
|